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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1943
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Steuerliche Behandlung einer Tagesmutter, ich hätte da

Diese Antwort wurde bewertet:

Steuerliche Behandlung einer Tagesmutter, ich hätte da Fragen zur Betriebskostenpauschale und der Einkommenssteuer...
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Fragesteller(in): derzeit nicht

wie lautet denn dazu Ihre konkrete Frage, die ich klären darf?

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Der Durschnittssteuersatz zur Berechnung der Einkommenssteuer wird in einer Vorlagen Tabelle, die ich zur Berechnung des Einkommens und der Abgaben einer Tagesmutter (meine Frau) nutze mit 20,9% angegeben . Ist der Immer gleich?

Nein der Satz ändert sich immer und ist u.a. vom steuerpflichtigen Einkommen abhängig.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Man kann die Steuerliche Behandlung wählen, Betriebsausgabenpauschale ( berechnung ist bekannt) oder die Tatsächlich angefallenen Kosten abrechnen. Im Fall der Betriebsausgabenpauschale, sind da ebenfalls die Kosten für ein Arbeitszimmer, Putzfrau, Anschaffungen für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson, Geldbeschaffungskosten (Gründerkredit KFW) etc schon mit inbegriffen oder kann man diese Kosten in der EÜR noch geltend machen?

Sie können die tatsächlich angefallenen Kosten abrechnen in der EÜR.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Dann darf ich aber nicht die Betriebsausgabenpauschale von den monatlichen Einnahmen abziehen oder?

Nein das geht nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Also wenn die Betriebsausgabenpauschale sich auf 637,50 € / Monat beläuft, sind sämtliche Anschaffungen, ggf. Putzfrau, Versicherungen, Kosten für Förderkredite etc. im Zusammenhang mit der Tätigkeit abgegolten?Wenn ja, stellt sich mir die Frage, ob eine Abrechnung per EÜR nicht doch sinnvoller ist als die Pauschale.
Wobei die Pauschale auf das Jahr gesehen 7650 € betragen würde und man mit der EÜR erstmal diesen Betrag überschreiten müsste..... Können Sie da aus Erfahrung etwas empfehlen?

ich kenne keine Pauschalen und eine solche Steuererklärung würde auch nicht akzeptiert werden. Von daher kann ich Ihnen nur anraten, eine EÜR aufzustellen und abzugeben.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
BetriebsausgabenSelbstständig tätige Kindertagespflegepersonen können wählen, ob sie von ihren steuerpflichtigen Einnahmen die tatsächlich angefallenen (nachgewiesenen) Betriebsausgaben oder pauschale Betriebsausgaben abziehen wollen.Tatsächlicher BetriebsausgabenabzugAls tatsächliche Kosten sind abziehbar:Kosten für Nahrungsmittel, Ausstattungsgegenstände (Mobiliar), Beschäftigungsmaterialien, Fachliteratur, Hygieneartikel,
Miete und Betriebskosten der Betreuungsräumlichkeiten,
Kommunikationskosten,
Weiterbildungskosten,
Beiträge für Versicherungen, die unmittelbar mit der Tätigkeit zusammenhängen,
Fahrtkosten,
Kosten für Freizeitgestaltung.
Hinweise: Beiträge zur Alterssicherung, Unfallversicherung und zu einer angemessenen Kranken- und Pflegeversicherung der Tagespflegeperson können hingegen nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden.Pauschaler BetriebsausgabenabzugWählt die Kindertagespflegeperson den Pauschalabzug, kann sie einen Betrag von 300 EUR je Kind und Monat als Betriebsausgaben abziehen.Hinweis: Anders als beim tatsächlichen Betriebsausgabenabzug darf sich durch den Pauschalabzug aber kein steuerlicher Verlust ergeben. Bewegt sich eine Kindertagespflegeperson mit ihrer Tätigkeit nahe an der Verlustgrenze, kann sich für sie daher ein Abzug der tatsächlichen Betriebsausgaben lohnen.Das BMF weist darauf hin, dass ein pauschaler Betriebsausgabenabzug für Kindertagespflegeperson nur dann ausgeschlossen ist, wenn die Kinderbetreuung im Haushalt der Personensorgeberechtigten oder in kostenlos überlassenen Räumlichkeiten stattfindet.Kinderbetreuungspersonen sollten ferner beachten, dass der 300 EUR-Pauschale eine wöchentliche Betreuungszeit von 40 Stunden zugrunde liegt. Fällt die tatsächliche Betreuungszeit für ein Kind geringer aus, muss die Pauschale zeitanteilig nach folgender Formel gekürzt werden:300 EUR x vereinbarte wöchentliche Betreuungszeit (max. 40 Stunden) / 40 Stunden = gekürzte Monatspauschale

ich habe verstanden, dass die tatsächlich angefallen Kosten für Sie günstiger sind, also ich würde dann diese abziehen.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Okay.... Dann ist der günstigste Fall, in den ersten beiden Jahren die tatsächlichen Kosten per EÜR abzurechnen und, da man jährlich wechseln kann, im dritten Jahr dann die pauschale nutzen, falls diese günstiger ist. Ist das aus Steuerberater Sicht eine vernünftige Herangehensweise ?

aus meiner Sicht erscheint das so vernünftig.

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Okay... Vielen Dank!!! Viele Grüße und einen schönen Abend

Gern, das wünsche ich Ihnen auch.