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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1431
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
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Guten Tag, Am 12. Januar 2012 erwarben J, L und I gemeinsam

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Am 12. Januar 2012 erwarben J, L und I gemeinsam eine Immobilie zu 70.000 EUR. Es wurden Sanierungsarbeiten i.H.v. 60.000 EUR durchgeführt. Der Gesamtbetrag von 130.000 EUR wurde über einen Privatdarlehen durch K finanziert.Am 17. August 2015 wurde die Immobilie von J, L und I auf K übertragen unter Verzicht auf Rückführung des Privatdarlehens.Am 28. August 2020 ist K verstorben. Die Erbengemeinschaft besteht zu jeweils 1/3 aus J, L und I.Im Juni 2021 soll die Immobilie auf J und L übertragen werden, I erhält im Gegenzug einen Auszahlungsbetrag i.H.v. 72.500 EUR.Meine Frage lautet nun, wie die Spekulationsfrist zu bewerten ist. Wann kann die Immobilie steuerfrei veräußert werden (Bereits Januar 2022 oder erst Juni 2031)? Welcher Betrag würde bei einem sofortigen Verkauf nach Übertragung als Spekulationssteuer angesetzt werden (Verkaufspreis abzgl. 130.000 abzüglich 72.500 ?)?
Bringt es einen Vorteil, dass J die Immobilie nach 2015 noch eigengenutzt hat, obwohl er nicht Besitzer war? Vielen Dank für Ihre HilfeMit freundlichen Grüßen
L (Lukas Barski)
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Rheinland-Pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ich denke mein Anliegen ist ausführlich beschrieben. Recht herzlichen Dank

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Steuerrecht. Ein Moment ich schaue mir den Sachverhalt und melde mich bis 15 Uhr in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank ***** *****

Weder 2022 noch 2031, sondern sowohl ab 18.August 2025 und ab Juni 2031. K hat die Immobilie entgeltlich erworben, in dem er auf die Rückführung des Darlehens verzichtet, was überschlägig dem Wert der Immobilie entspricht! Dies war am 17.August 2015, wobei ich davon ausgehe, dass an diesem Tag die Überlassung notariell beurkundet wurde (nicht die Eintragung im Grundbuch). K wurde dann beerbt durch J, L und I. Hier fand also ein unentgeltlicher Erwerb statt und die drei Erbenmitglieder treten per Fußstapfen in die Stellung des verstorbenen K ein. Wenn jetzt I sein Anteil an J und L überträgt unter Zahlung eines Betrages so liegt nur ein Tausch vor, was ebenfalls als entgeltliches Geschäft zu beurteilen ist. Der Anteil von J und L, der ihnen schon gehört hat, bleibt hiervon unberührt. Für diesen jeweiligen Eigentumsanteil (wohl 1/3) läuft die Frist des § 23 am 18.August 2025 ab und für den entgeltlich von I erworbenen Anteil im Juni 2031. Dass J die Immobilie selbst genutzt hat, spielt hierbei keine Rolle. Beantwortet dies Ihre Frage?

Sind Sie noch da?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hermes,
was bedeutet dies im Umkehrschluss für einen Verkauf in diesem Jahr? Wie hoch ist der zu versteuernde Gewinn? Verkaufspreis - 130.000? Oder können wir noch die 72.500 irgendwie abziehen? Weil diese 72.500 als Auszahlung ja quasi nicht versteuert werden müssen von I, sie erzählt sie von uns als Auszahlung.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Und inwiefern können Abschreibungen abgezogen werden? Danke

Die Abschreibungen können nur abgezogen werden, wenn die Immobilie entgeltlich vermietet wurde. Ich sehe bei einem Verkauf zwischen I an J und L keine Steuer, da wohl der Verkaufspreis dem Wert seines Anteils an der Immobilie entspricht, so dass auch keine Steuer anfällt. Spekulationssteuer fällt nur an, wenn ein Gewinn erzielt wird, also Sie zb. die Immobilie für 500.000 € im Jahr 2022 verkaufen!

Es spielt auch keine Rolle, dass I seinen Anteil unentgeltlich bekommen hat, da K ja etwas dafür bezahlt hat (Verzicht auf Rückführung Darlehen)!

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** mir bewusst. Aber gehen wir von einem Verkaufspreis von 300.000 EUR aus. Dann würde in diesem Jahr auf den Betrag von 300.000 - 130.000 ergo 170.000 EUR die Spekulationssteuer anfallen? Meine Frage war, ob sich dieser Betrag iHv 170.000 noch irgendwie reduzieren lässt

Nein, der Betrag von 170.000 € lässt sich nicht reduzieren!!! Es ist ja de facto der Gewinn!!!

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich hätte die Vermutung gehabt, dass sich die Zahlung von 72.500 für den Anteil von I auch auf den Kaufpreis von 130.000 auswirkt aber dies verneinen sie? Vielen Dank für ihr Bemühen

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alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.

Nein, der Betrag wirkt sich nicht aus.