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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1788
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Ein schuldrechtliche Versorgungsausgleich wurde durchgeführt

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein schuldrechtliche Versorgungsausgleich wurde durchgeführt und der Gegener wird verpflichtet seine betrieblichen Ansprüche abzutreten. Heißt das der gegen kann dies nicht als Sonderausgaben geltend machen? Muss der berechtige Anlage SO ausfüllen?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Rheinland Pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ja, das Verfahren lief seit 2019 läuft und wurde nun 2021 amtlich beschlossen, es fallen Nachzahlungen an, werden die auf 2020 und 2021 verteilt?

Ich bereite heute eine Antwort für Sie vor

Zahlungen im schuldrechtlichen Versorgungsausgleich führen beim Ausgleichverpflichteten zu Sonderausgaben (§ 10 Abs. 1a Nr. 4 EStG / Anlage Sonderausgaben / Zeile 19) und beim Ausgleichsberechtigten zur Versteuerung als sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 1a EStG / Anlage SO Zeile 5).

Ob diese verteilt werden oder einmalig gezahlt werden, sollte sich aus dem Beschluss ergeben.

Beantwortet das Ihre Anfrage? Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung

Falls keine Rückfragen mehr bestehen, bedanke ***** ***** vorab für den Erhalt einer positiven Bewertung durch Anklicken von 3 bis 5 Sternen. Erst dann wird meine Antwort anteilig mit ca. 20 EUR honoriert.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Die Formulare kenne ich. Muss ich dem Sonderausgabenabzug zustimmen oder kann ich das verweigern? Da müsst ich nicht versteuern. Da das Verfahren 2019 begann und erst 2021 beschlossen wurde, fallen Nachzahlungen über den gesamten Zeitraum an. Wie behandle ich diese steuerlich? Als Einmalzahlung in 2021 (das wird dann viel) oder kann ich verteilen auf die Jahre 2019 und 2020?

Er oder Sie hat grundsätzlich einen Anspruch auf Zustimmung zur „Anlage U“, allerdings muss man dem anderen Ehegatten im Gegenzug die hierdurch (durch die Zustimmung) entstehenden finanziellen Nachteile ausgleichen. Bei rechtsmissbräuchlicher Verweigerung der Zustimmung macht sich der Unterhaltsberechtigte schadenersatzpflichtig.

Die Einmalzahlung ist dann im Jahr des Zuflusses zu versteuern.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Verstehe ich das richtig? Angenommen ich erhalte in 2021 11.000€ die 2019 und 2020 entstanden sind, dann kann der Exgatte 11.000 als SO abziehen und ich muss den ganzen Betrag versteuern? Wie wird der entstehende finanzielle Nachteil berechnet? Wer muss auf wen zukommen?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Und die Rechtsanwaltskosten, werden diese gegengerechnet?

Genau das haben Sie richtig verstanden, nur müsste der Ehegatte Ihnen den finanziellen Nachteil der durch die Versteuerung bei Ihnen entsteht ausgeglichen werden. Die Rechtsanwaltskosten werden nicht gegengerechnet.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich kann die RA Kosten nicht absetzen auf der Steuererklärung? Ich müsste also klären wie hoch wäre meine Steuer ohne die Zahlung und wie hoch ist sie mit der Zahlung und dieser betrag müsste der Exgatte ausgleichen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Dann würde ich quasi die Steuer zurückbekommen?

Korrekt, so sollten Sie es machen und es ihm mitteilen.

Genau den finanziellen Nachteil erhalten Sie erstattet.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich verstehe es immer noch nicht ganz: 11000 € bei ungefähr 35% waren es 3850€ Steuern und die müsste der Exgatte wieder bezahlen? Dann könnte man ja das Spiel mit SO Abziehen und Einkünfte verrechnen ja gleich lassen. Oder?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Rechtsanwaltskosten von 2500€ sind keine Sonderausgaben
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.

Rechtsanwaltskosten sind keine Sonderausgaben. Der Punkt hinsichtlich Ihrer ersten Einlassung ist, dass der Ehegatte evtl. einen höheren persönlichen Steuersatz hat als Sie. Wenn es so nicht sein sollte, könnte man es in der Tat bleiben lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Bei höherem Steuersatz würde er dann profitieren? Bei mir wäre ein Nullsummenspiel? Was muss man tun um das dann abzusichern? Ist es gesetzlich möglich, bei Einigung es einfach zu lassen.

Ja genau, Sie erstellen am besten eine schriftliche Vereinbarung bzw. wenn es nicht erwünscht ist, stimmen Sie dem nicht zu und sprechen das vorher ab.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Das heißt ich nehme die Zahlung entgegen und mache erstmal gar nichts. Es wäre ja das Interesse desjenigen mit dem höheren Steuersatz. - RA Kosten auch keine Außergewöhnliche Belastung?

korrekt, ja auch keine außergewöhnliche Belastung.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Noch bitte den ersten Teil beantworten: ist es steuerrechtlich möglich keine Angaben zu machen? Mit den Ra kosten das ist seltsam.

ich würde es mit Ihrem Mann besprechen, ob er die Zahlungen als Sonderausgaben abzusetzen gedenkt, bevor Sie gar nichts eintragen, Sie können ihm ja eine Antwortfrist setzen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Es gibt keinerlei Kontakt. Können sie den Gesprächsverlauf mir zuschicken?

Bitte fragen Sie dafür beim Kundendienst nach, ansonsten sollten Sie sich diesen einfach rauskopieren.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
der SO /sonstige Einkünfte Prozess macht es auch nicht einfacher. Dann müsste ja jedes Jahr erneut ausgeglichen werden.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
gibt es automatisierte Verfahren?

im Prinzip schon, wenn die Zustimmung für immer erteilt wird. Leider nein.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
die Zustimmung kann auch einzeln pro Jahr erfolgen?

Ja genau

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
ok, ich denke dann war es das. Am liebsten wäre mir ohne Sonderausgabenabzug der Gegenseite

Ja das verstehe ich, leider ist die Rechtslage hier etwas kompliziert. Würden Sie bitte die Antwort durch Anklicken von 3 bis 5 Sternen bewerten, damit diese vergütet werden kann.

Danke vorab.

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Danke ***** ***** mache ich.

besten Dank.