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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1788
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Nebengewerbe

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Nebengewerbe angemeldet, über welches ich IT-Dienstleistungen anbiete.
Der Jahresumsatz liegt aktuell bei circa 15.000€, sodass ich unter der Kleinunternehmerregelung ohne ausweisbare Umsatzsteuer laufe.
Angestellte habe ich keine.Bei diversen Jobrad-Anbietern habe ich gelesen, dass dies nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Selbständige angeboten wird.
Meine Kunden liegen im Umkreis von 10km, sodass ich über die Sommermonate auch mit dem Fahrrad zu diesen fahren könnte.
Gerne würde ich das Fahrrad jedoch nicht nur geschäftlich, sondern auch privat nutzen.Hierzu schrieben die Anbieter folgendes:
"Selbstständige müssen den privaten Nutzungsanteil geleaster Diensträder nicht mehr versteuern. Lediglich die Umsatzsteuer auf den Privatentnahmeanteil muss abgeführt werden."- Betrifft mich als Kleinunternehmer diese Regelung der Umsatzsteuer überhaupt?
- Auf was muss beim Fahrradleasing über mein Gewerbe sonst geachtet werden? (Gibt es z.B. eine gewerbliche Mindestnutzung?)
- Die Leasinglaufzeit beläuft sich auf 36 Monate. Kann es nach dieser Zeit theoretisch privat aus dem Vertrag rausgekauft werden, oder ist dies nur über das Gewerbe möglich?Besten Dank im Voraus.
Freundliche Grüße
Matthias Rall

Guten Abend ich bereite eine Antwort für Sie vor

Hallo als Kleinunternehmer betrifft Sie die Umsatzversteuerung der Privatnutzung nicht. Sie müssten das geleaste Rad zu mindestens 10% geschäftlich nutzen.

Die letzte Frage ist eine vertragliche Frage, aber ich nehme an, dass sollte vergleichbar mit dem PKW Leasing möglich sein. Beantwortet das Ihre Anfrage? Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Wenn ich es 10% geschäftlich nutze, muss ich dann für die Privatnutzung nichts versteuern?
Und die Leasingrate kann einfach als Ausgabe im Gewerbe laufen?Verlangt das FA für die 10% einen besonderen Nachweis? Ich konnte es zum Beispiel im Dienstleistungsnachweis dokumentieren, wenn ich mit dem Bike unterwegs war.

Korrekt nein wenn Sie die Leasingrate zu 90% als Betriebsausgabe berücksichtigen reicht das

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Dem kann jetzt leicht nicht ganz folgen. Wieso darf ich nur 90% der Leasingrate als Betriebsausgaben ansetzen? Dies käme ja einer Versteuerung der privaten Nutzung gleich? (Zumindest zu 10%, auch wenn sie 90% betragen könnte)

Für die Ertragsteuern setzen Sie 90% die private Nutzung stellt Ihren Eigenverbrauch dar

Für die Umsatzsteuer bleibt es bei dem Beschriebenen

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Auf was basieren denn die 90%?
Muss der Leasingvertrag nicht einfach (zu 100%) auf das Gewerbe laufen und die Privatnutzung ist dann seit 2019 steuerfrei?

Das war nur ein Beispiel aber für die private Nutzung können Sie den Leasingsaufwand nicht als Betriebsausgabe abziehen

Das wollte ich damit verdeutlichen

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die private Nutzung wäre ja 90%, somit könnte ich nach dieser Regel nur 10% in die Betriebsausgaben nehmen, was ja komplett am Ziel vorbei geht.Angenommen ich hätte einen Angestellten, dann darf ich ihm seit 2019 steuerfrei das Fahrrad auch zur Privatnutzung bereitstellen.
Ist es nun tatsächlich so, dass dies für einen Selbständigen nicht zutrifft?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
https://debitoor.de/gruenderlounge/buchhaltung/lohnt-sich-ein-dienstfahrrad-fuer-selbststaendige

Zu wieviel % nutzen Sie denn das Fahrrad für private und zu viel % zu dienstlichen Zwecken?

Grundsätzlich ist das alles richtig Selbstständige müssen den privaten Nutzungsanteil geleaster Diensträder nicht mehr versteuern. Lediglich die Umsatzsteuer auf den Privatentnahmeanteil muss abgeführt werden. Das entfällt durch die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die dienstliche Nutzung wird sich auf 10-20% belaufen, der Rest privat.
Wäre das Fahrrad für einen Angestellten, nehme ich doch auch die volle Leasingrate in die Betriebsausgaben und nicht nur einen Teil, weil er es auch privat nutzen darf.

Sie können das Rad dem Betriebsvermögen zuordnen und die mit dem Rad in Zusammenhang stehenden Ausgaben absetzen, aber die private Nutzung wäre grundsätzlich steuerpflichtig.

Von der neuen beschriebenen Regelung können neben Arbeitnehmern auch Selbstständige mit Betriebsrad profitieren. Sie müssen für die private Nutzung keine Privatentnahme versteuern. Dies spart Einkommen- und Umsatzsteuer.

Trotz Steuerfreiheit können Sie die Entfernungspauschale ungekürzt in der Steu­er­er­klä­rung angeben.

Insoweit kommen Sie in den Genuss der günstigen Versteuerung für Diensträder bei der nicht zwischen Angestellten und Selbständigen unterschieden wird

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
ok danke, ***** ***** ich die vorherigen Angaben, mit 90% ignorieren?

Das passt wie es von Ihnen beschrieben worden ist

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Schade nur, dass ich ohne eigene Recherche zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen wäre.

meine Antwort war nicht richtig, ich schließe außerdem wegen fehlender Bezahlung jedwede Haftung sowie jegliche Form der Gewährleistung aus! Suchen Sie sich anderen Rat für Ihre Frage. Verlassen Sie sich keinesfalls auf die Richtigkeit der hier von mir getroffenen Aussagen!