So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Knut Christiansen.
Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2450
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag, Thüringen, Guten Tag, ich hatte eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Thüringen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Guten Tag, ich hatte eine Lebensversicherung / Prismalife, welche durch einen Anwalt gekündigt und rückabgewickelt wurde. Abzüglich der Anwaltskosten, erhielt ich Beträge ausgezahlt. Nun ist meine Frage ,ob ich diese versteuern muss. Dazu / Policeangabe: Beginn der Aufschubzeit: 15.12.2004. MFG

Guten Morgen,

gerne prüfe ich Ihre Frage und melde mich im Anschluss dazu. Bitte geben Sie mir etwas Zeit (bis ca. 10.00 Uhr).

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okey,gut. MFG

Haben Sie nur die Beiträge zurück erhalten oder auch Zinsen?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Kleinen Moment, ich sende Ihnen was zu.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Im Anhang befinden sich weitere Infos.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Dazu: Erhalten habe ich 2016 einen Betrag von 3052,89 Euro. Laut der Schreiben auch einen Weiteren. Wenn dann müsste dies früher gewesen sein, was ich nicht mehr weiß?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hier ist noch eine Kopie der Police.

Hallo!

Wenn ich das richtig verstehe, wurden Ihnen die gezahlten Prämien zugrückgewährt. Daher würde sich daraus direkt keine Besteuerung ergeben, weil Sie die Beiträge ja steuerlich auch nicht geltend machen konnte. Sollten Sie darüber hinaus aber Zinsen erhalten haben (als einen Betrag, der über die insgesamt 6.362,82 EUR hinausgeht), müssten Sie diese Zinsen in der Anlage KAP zur Steuererklärung angeben. Der Betrag wird aber ja wahrscheinlich nicht sehr hoch sein. Da Ihnen ja pro Jahr ohnehin eine Sparerfreibetrag von 801 EUR p.a. zusteht, kann es somit sein, dass gar keine Steuer anfällt. Sie sollten die Unterlagen dann mit zum FInanzamt geben, damit dieses voll umfänglich informiert wird.

Hilft Ihnen das weiter?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich kann nicht sagen, ob sich in dem Betrag Zinsen befinden. Im Anhang ist der Kontoauszug, vielleicht kann man von den ganzen Nummern was ablesen, was auf Zinsen hindeudet?

Sie müssten hier bitte einmal den Anwalt fragen, ob er eine Abrechnung erhalten hat. Ggfs. hat er vom Überweisungsbetrag ja auch Kosten abgezogen.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Falls ich Zinsen erhalten haben sollte, was ich allerdings nicht mehr weiß, wären mir diese vor Kündigung auf mein Konto eingegangen,richtig? Ansonsten müsste das in den Schreiben vom Anwalt vermerkt sein,was nicht ist,richtig? Demnach müsste ich keine Zinsen erhalten haben,genau weiß ichs aber nicht. Die Frage,die sich jetzt mir noch stellt, gibt man das dann beim Finanzamt trotzdem an? Kann das Finanzamt sehen,ob ich Zinsen erhalten habe?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich muss dazu sagen, da es sich um eine länger zurückliegende Angelegenheit handelt, muss man das extra beim Finanzamt angeben, Steuererklärung, in dem Sinne, geht nicht mehr, somit auch meine Frage,muss ich es angeben oder nicht? Wer kann mir das sagen? Ich möchte ungern zuviel Dinge angeben, die dann nicht stimmen oder nicht richtig sind.

Hallo!

Sie sollten hier lieber einmal den Anwalt nach der Gesamtabrechnung fragen. Wenn er Ihnen bestätigt, dass keine Zinsen gezahlt wurden, sondern nur Beiträge erstattet wurden, müssten Sie nichts angeben. Denn dann haben Sie ja auch nichts verdient. Das Finanzamt kann in dem Sinne nicht sehen, ob Sie Zinsen erhalten haben oder nicht. Sollten die Zinsen aber wider Erwarten höher als 801 EUR gewesen sein (kann ich mir nicht vorstellen), so müssten Sie es auf jeden Fall angeben.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okey. Der Sparerpauschbetrag würde dann noch greifen, Freistellungsauftrag braucht man ja bei der Versicherung nicht machen?

Nein, genau. Es wäre so, dass wenn die Zinsen z.B. 400 EUR betragen hätten, dann auch 400 EUR Sparerfreibetrag abgezogen werden würden. Damit wären Ihre Kapitaleinkünfte dann wieder 0 EUR und es würde keine Steuer entstehen.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okey, auch wenn ich dies damals nicht in der Steuererklärung angegeben habe? Ich dachte es gibt eine Frist, was das jährlcihe Ausschöpfen des Sparerpauschbetrages betrifft oder nicht?

Grundsätzlich müssten Kapitalerträge, von denen keine Abgeltungssteuer einbehalten wurde, im Rahmen der Steuererklärung gemeldet werden. Wenn aber insgesamt die Erträge unter 801 EUR lagen, ist es ja nicht zu einer Steuerhinterziehung gekommen. Eine Frist für das Ausschöpfen des Sparerfreibetrags gibt es nicht, dieser wird ja jedes Jahr neu gewährt (spätestens mit der Steuererklärung, wenn der Freibetrag nicht bei der Bank o.ä. eingereicht wurde).

Der Freibetrag wird Ihnen also nicht verweigert, wenn Sie jetzt nachträgliche Einkünfte gehabt hätten.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okey, ich warte jetzt auf die Anwort vom Anwalt und falls noch nicht geklärt, würde ich mich melden. Danke erstmal.

Sehr gerne!

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Guten Tag, nun zur vorherigen Angelegenheit. Ich habe den Anwalt kontaktiert. Dieser hat mir ein Schreiben noch zukommen lassen, darin würde wohl alles stehen. Nachdem mir die Sprache fremd ist,bzw. ich daraus nicht ganz schlüssig werde, habe ich Ihnen das Schreiben beigefügt, mit der Frage, die noch im Raum steht: Sind bei den beiden Beträgen,die ausgezahlt wurden, Zinsen dabei?

Haben Sie das Schreiben denn für mich, damit ich mal darauf schauen kann?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hier ist das Schreiben

Aus dem Schreiben ist es leider nicht ersichtlich, sondern es lässt sich nur aus den Gesamtumständen ableiten:

Da Sie ja lt. Urteil die Summe der gezahlten Beiträge zurückerhalten haben, können darin dann keine Zinsen enthalten sein.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Das Urteil gilt auch für den Betrag, der vorher ausgezahlt wurde, denn im Urteil steht nur, dass er bereits ausgezahlt wurde, nichts konkreteres?
Ich muss dazu sagen. Ich gebe eine Änderung der Steuerfestsetzung an das Finanzamt ab und überprüfe all meine Erträge,etc. nochmal aufs Genaueste, deshalb ist mir die Richtigkeit der Ausgabe, ob Zinsen vorhanden oder nicht sehr wichtig. Ich muss mich darauf verlassen können, denn ich gehe davon aus, dass das Finanzamt ebenso alles überprüft und wenn das noch was von meiner Seite vergessen ist, ists ganz schlecht, also bitte, Eventuellangaben sind mir nicht sicher genug. Was sagen sie jetzt dazu?

Im Urteil steht, dass Ihr Anspruch 6.362,82 EUR beträgt (gezahlte Beiträge). Davon haben Sie dann bereits 2.640,15 EUR erhalten, so dass sich dann der Restbetrag von 3.722,67 EUR ergibt.

Wenn Sie aber nur die gezahlten Beiträge zurück erhalten, haben Sie keinen Gewinn gemacht (also keine Zinsen erzielt).

Ich würde es so machen, dass Sie dem Finanzamt in einem gesonderen Schreiben mitteilen, dass Sie aus der Rückabwicklung die entsprechenden Summen zurück erhalten haben und aufgrund der Beitragsrückzahlung davon ausgehen, dass keine Zinsen enthalten sind. Dann legen Sie die entsprechenden Kopien dabei (Urteil, Schriftverkehr). Damit wäre das Finanzamt dann voll informiert.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Es haben aber auch Anwaltskosten stattgefunden? Ich weiß nicht mehr, ob vorher bei den Betrag Anwaltskosten abgezogen wurden? Bei dem Betrag von 3722,67 schon??
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Fallen Anwaltskosten erst am Ende an? Der Anwalt schreibt, dass er keine weiteren Unterlagen hat?

Bei der Auszahlung des Guthabens hat der Anwalt bestimmt seine Kosten einbehalten. Aber das spielt in dem Sinne keine Rolle. Zum einen können Sie diese Kosten steuerlich nicht geltend machen und zum anderen wurden Ihnen ja nur die gezahlten Beiträge vom Gericht zugesprochen. Ob der Anwalt erst am Ende abrechnet kann ich nicht sagen, das geht aus den Unterlagen nicht hervor. Normal wäre es aber, wenn er vorher schon einen Vorschuss verlangt.

Eigentlich müsste er Ihnen zumindest mal sagen können, welche Beträge er von der Versicherung erhalten hat und welche er (nach Abzug der Gebühren) an Sie weitergeleitet hat.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich hab Ihnen einen Kontoauszug beigefügt. Das war der ausgezahlte Betrag.

Dann wird der Anwalt von den 3.722,67 EUR seine Kosten abgezogen haben.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Gut, ich schaue selbst nach.

Okay, alles klar.