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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1264
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
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alva3172015 ist jetzt online.

Guten Tag, wir sind ein Handwerksunternehmen. 2019 haben wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: wir sind ein Handwerksunternehmen. Im Jahr 2019 haben wir 2 Abschlagszahlungen mit 19% USt. erhalten. Die Schlussrechnung wurde im August 2020 mit 16% USt. ausgestellt. Nach der Prüfung (die Nettopositionen der Rechnung wurden nicht gekürzt) erhielten wir eine deutlich geringere Schlusszahlung als fakturiert. Das Architektenbüro behauptet, es liegt daran, dass die Abschläge vom 2019 neu, mit 16% USt. berechnet werden müssen, wobei wir zu viel Netto erhielten. Ist es richtig so?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Habe vergessen mich vorzustellen: Irene Cwik

Ich bereite eine Antwort bis 12 Uhr in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Niedersachsen

Das Architekturbüro hat recht. Anzahlungen/ Abschläge vor dem 01.07.2020 sind mit 19% zu versteuern, auch wenn die Handwerksleistung noch nicht erbracht ist. Die Schlussrechnung nach Leistungserbringung wird im August 2020 gestellt, so dass auf den gesamten Rechnungsbetrag ist der „neue“ Steuersatz von 16% anzuwenden. Die Anzahlungen, vor dem 01.07. werden in der Schlussrechnung mit 19% angerechnet. Der Nettobetrag müsste im Ergebnis gleich bleiben, was sich dagegen ändert ist der überwiesene Betrag an Sie, weil ja das Büro 3 % zu viel in der Vergangenheit überwiesen hat.

Nach § 27 Abs. 1 UStG gilt ein Umsatz dann als erbracht, wenn die vertraglich geschuldete Leistung beendet bzw. vollständig ausgeführt ist (Leistungszeitpunkt).

Im Bau- und Ausbauhandwerk ist für die Bestimmung der Höhe der Umsatzsteuer ist der Tag der Abnahme (der Tag, an dem der Kunde die Verfügungsmacht am fertigen Werk erlangt) entscheidend.

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank für die Antwort.