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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2029
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Aktuelle Situation. Aktuelle bestehen keine Verträge oder

Diese Antwort wurde bewertet:

Aktuelle Situation. Aktuelle bestehen keine Verträge oder Vereinbarungen.SituationHaus Eigentum von F. Straßer verheiratet mit E. StraßerCa. Wert: 280000€Diese haben 2 Töchter:Tochter 1 wohnt nicht mehr in der Immobilie ist verheiratet:Tochter 2 wohnt in der Immobilie ist noch nicht verheiratet.
Eheähnliche Gemeinschaft mit T. Schleret.Fragestellung:
Das Haus muss renoviert und möchte ausgebaut werden von T. Schleret.
Geplante Investition 200000 Euro.T. Schleret und Tochter 2 würden das Risiko einer eventuell anstehenden Pflege von F. Straßer und E. Straßer übernehmen.Was wäre ein fairer Betrag für Tochter 1 in Bezug auf das Risiko der Pflege, welchem Sie nicht ausgesetzt wäre.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: nein
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Zusatz: Tochter 2 bekommt das Haus vorzeitig geschenkt oder vererbt ohne eine Geldleistung dafür zu erbringen.

Guten Morgen,

geht es darum, welchen Wert Tochter 2 als Nachlass abziehen dürfte, weil Sie die Pflege übernimmt, wenn das Haus auf sie übergeht? Das heißt: welcher Betrag stünde Tochter 1 zu, wenn man die Pflegeleistung vom Wert der Immobilie (280.000 EUR) abzieht?

Schönen Gruß!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ja genau. ( also eine EVENTUELLE Pflegeleistung) Da ja zum Glück noch alle Gesund sind:)

Ich würde mich da am § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG orientieren. Danach ist eine Pflegeleistung bis zu 20.000 EUR als angemessen zu beurteilen soweit diese unentgeltlich bzw. gegen ein unzureichendes Entgelt erbracht wird. Alles andere wäre wahrscheinlich schwierig zu beurteilen, weil der Pflegefall ja (zum Glück) noch nicht eingetreten ist. Pro Elternteil wären als 20.000 EUR anzusetzen.

Beantwortet das Ihre Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Wenn Sie sich hier sicher sind, der Wert kommt mir sehr niedrig vor. Aber ich glaube Ihnen natürlich. Weil, ich sag mal, wenn ein Pflegefall eintreten würde 20.000 Euro ja im besten Fall für 1 Jahr Pflege angemessen wären ^^ nicht aber für eine Pflege bis zum Lebensende

Da haben Sie natürlich grundsätzlich recht. Allerdings käme unter Umständen ja auch ein Pflegegeld zum Tragen, dass dann weitergeleitet wird.

Wie gesagt: es ist schwierig zu beurteilen, in die eine wie in die andere Richtung.

Man könnte sich natürlich auch gemeinsam mit beiden Töchtern einigen, so dass kein Streit über die Höhe aufkommt.

Man müsste sich ansonsten über den jährlichen Wert der möglichen Pflegeleistung einigen und diesen Wert dann mit dem Vervielfältiger gem. stat. Lebenserwartung multiplizieren. Das sind natürlich mehrere Unbekannte (Wert und Zeitpunkt des Pflegeeintritts).

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Das ehrliche Problem ist halt, das Tochter 2 nicht über so viel Geld verfügt um Tochter 1 hier fair auszuzahlen...
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Mann könnte natürlich auch Tochter 1 umgehen, evtl. mit einer Schenkung an Tochter 2.. aber das ist nicht unbedingt gewünscht....des Familienfriedens willen

Ja, das sollte man vermeiden. Daher sollten Sie schon versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden und die mögliche Pflegeleistung fair (für beide Seiten) zu bewerten. Wäre es eine Option für Tochter 2 eine Ratenzahlung an die Schwester zu leisten?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Da Sie ja mit in der Sanierungsinvestition hängt.. Wäre es schon schwierig hier 140 000 Euro zusätzlich abzubezahlen.
Das heißt hier muss die Familie entscheiden ob hier eine faire Auszahlung irgendwann im Vordergrund steht... oder der erhalt des Hauses und die bisherige Lebensqualität in der Immobile

Es müssten dann ja "nur" 100.000 EUR abbezahlt werden, wenn man sich auf 2x 20.000 EUR Pflegeleistung einigen würde.

In diesem Fall ist es eher kein steuerliches Problem, sondern eher die Pflegeleistungen wertmäßig fair zu bestimmen und das künftige Erbe gerecht vorab zu verteilen. Von daher muss tatsächlich die Familie darüber entscheiden.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
da haben sie recht :) vielen dank für Ihre Hilfe

Gerne. Ich wünsche Ihnen alles Gute und die "richtigen" Entscheidungen!