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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1888
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Schönen guten Tag, ich bin ein Teile einer Erbengemeinschaft

Kundenfrage

Schönen guten Tag,ich bin ein Teile einer Erbengemeinschaft gewesen, die aus 6 Personen bestand und mehrere Immobilien besessen hat. Lediglich zwei der Immobilien waren mit Gewerbe vermietet. Die Erbengemeinschaft selbst hat nie eine Steuererklärung abgegeben und die Anteile wurden Anfang 2019 verkauft.Nun hat mir das Finanzamt Steuerbescheide für die Jahre 2012 bis 2019 zugeschickt und fordert meinen Anteil an den Mieteinnahmen und gleichzeitig einen Festsetzungsbescheid. Die Erbengemeinschaft hat nie Gewinne eingefahren, sondern hat in den 6 Jahren rund 1 Millionen Euro an Guthaben verbraucht. Zugriff auf die Konten, wo die Mieten hingingen hatte ich selbst nie. Ich habe also nie Geld erhalten.Meine Fragen lauten nun:
- So wie ich das verstehe muss ich die Mieteinnahmen persönlich versteuern, obwohl ich es nie erhalten habe?
- Können bei dem Festsetzungsbescheid auch Ausgaben angegeben werden, die nichts mit der vermieteten Fläche zu tuen hat, z.B. die Grundbesitzabgaben der leerstehenden Immobilien?
- So wie ich es gelesen habe kann man Zinsen von Darlehn anrechnen, jedoch ist in unserem Fall nicht jedes Haus einzeln mit einem Darlehn bestückt, sondern viele Darlehn mit vielen Häusern. Kann man diese auch angeben wenn man sie anhand der Grundschuld aufschlüsselt?
Gepostet: vor 10 Tagen.
Kategorie: Steuern
Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 10 Tagen.

Guten Abend,

grundsätzlich ist es so, dass bei Gemeinschaften eine Feststellungserklärung abgegeben werden muss, damit die Einkünfte insgesamt ermittelt auf auf die Gemeinschafter aufgeteilt werden können.

Es ist dabei erst einmal unerheblich, ob Sie Einnahmen selbst erhalten haben, weil es. z.B. durch Darlehenstilgungen auch dazu kommen kann, dass die Gemeinschaft gar keine Mittel zur Ausschüttung übrig hat.

Im Rahmen der Feststellungserklärung müssen Sie eine Anlage V (Vermietung) abgeben. Hier geben Sie zum einen die Einnahmen, aber auch die Werbungskosten an. Werbungskosten sind Ausgaben, die mit den Einnahmen in Verbindung stehen. Daher wären nur solche Grundbesitzabgaben anzusetzen, die auch (anteilig) den Einnahmen zugeordnet werden können. Gleiches gilt für Zinsen. Hier müsste ggfs. über einen Verteilungsschlüssel (z.B. Fläche) der Zinsaufwand des Jahres verteilt werden.

Helfen IHnen diese Informationen weiter?

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 10 Tagen.

Ich bin jetzt offline. Melden Sie sich gerne später, dann werde ich mich morgen gerne um Ihre Rückfragen kümmern.

Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 9 Tagen.

Guten Morgen,

zur Ergänzung noch: Sie können auch noch die Abschreibungen auf die vermieteten Immobilien geltend machen. Abschreibungen sind ein fiktiver Wertverlust, der über 50 Jahre geltend gemacht werden kann. Diese betragen also 2% bezogen auf die Gebäudesubstanz. Hier sollten Sie einmal mit dem Finanzamt Rücksprache halten, welche Abschreibungen vom Erblasser geltend gemacht wurden, denn diese haben Sie quasi mit geerbt.

Ich bin heute immer mal wieder in Terminen. Stellen Sie gerne Rückfragen ein, wenn etwas unklar ist. Ich antworte dann gerne im Laufe des Tages.

Ansonsten bitte ich um Bewertung meiner Beratung mit 3-5 Sternen oder einem "Vielen Dank", damit ich vom Portal anteilig mit etwa 20 Euro vergütet werde. Dieses erfolgt nur bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden.

Viele Grüße!

Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 3 Tagen.

Hallo!

Da ich keine Rückmeldung erhalten habe, gehe ich zunächst davon aus, dass keine Rückfragen bestehen.

Dürfte ich Sie daher um eine Bewertung mit 3-5 Sternen oder einem "Danke" im Kommentarfeld bitten?

Schöne Grüße!