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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1163
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Ich habe bei der Brokerfirma Global Consulting Group in

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe bei der Brokerfirma Global Consulting Group in Großbritannien über 80000 Euro verdient. Doch bevor ich das ausgezahlt bekomme, soll ich erst 15082 Euro Kapitalertragssteuer bezahlen. Es sei angeblich nicht möglich, die Ertragssteuer erst dann zu bezahlen, wenn der Gewinn auf meinem Konto ist. Glauben Sie, das ist rechtens?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Das Unternehmen nennt sich GCG-International.com

Guten Tag ich prüfe Ihre Anfrage und melde mich nachher.

Hallo was haben Sie für Geschäfte gemacht, aus denen Sie das verdient haben?

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ich habe mit dem Broker zusammen auf der Seite https://trade.mql5.com mit Gold, Erdöl und Erdgas gehandelt. Er kennt sich sehr gut aus und ich kann auf der Seite erkennen, wie viel wir aus den Geschäften verdient haben. Ich habe insgesamt 11000 Euro investiert, aus denen wir innerhalb von 2 Wochen riesige Gewinne gemacht haben. Er hat vorher auch nicht damit gerechnet, so hohe Gewinne zu erwirtschaften. Nun steht das Geld angeblich zur Auszahlung bereit, aber nicht bevor ich 20% Kapitalertragssteuer bezahle.

Bitte kontaktieren Sie die Broker Firma, denn wenn Sie in Deutschland ansässig sind, sollten die Gewinne steuerfrei gestellt werden. Die Einkommensteuerbelastung erfolgt dann im Ansässigkeitsstaat Deutschland in Ihrem Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Die Broker Firma ist in Großbritannien ansässig. Als ich nach einer Sicherheit fragte, hast sie mir folgendes geschrieben:Diese Widerrufsvereinbarung wurde am 11.11.2020 unter der Registrierungsnummer GCG International Ltd. Nr. 105103, Trust Company Complex in Luxemburg, 26-28 Rue Edward Steichen, 2540, 1855, und dem Kontoinhaber Roland Marx, Kontonummer(###) ###-####hiermit gemeinsam eingereicht bekannt als "die Parteien". Der Kunde Roland Marx, Kontonummer:(###) ###-#### erklärte seinen Willen, den gesamten Betrag (102.378,22 USD) des Guthabens von seinem Handelskonto abzuheben. Um mit der folgenden Anfrage fortzufahren, muss der Kunde Kapitalertragssteuer zahlen. Der Steuerbetrag beträgt 20% (15.082,00 EURO) des Gesamtgewinns (88,611,64 USD) des Handelskontos. Dieser bestimmte Betrag muss von der Seite des Kunden bezahlt werden und kann nicht vom Guthaben des Kunden abgezogen werden, bevor die tatsächliche Zahlung abgeschlossen ist. Nach Deckung des Defizits ist das Unternehmen verpflichtet, dem Kunden den gleichen Betrag auszuzahlen, den der Kunde auf seinem Konto hat, sobald die Steuerzahlung nach 3 Werktagen ab dem Zeitpunkt der letzten Überweisung abgeschlossen ist. Nach Zahlungseingang von 20% (15.082,00 EURO) wird vom Kunden verarbeitet; Die Widerrufsvereinbarung wurde eingeleitet. Alle Garantien und Zusicherungen bleiben während etwaiger zusätzlicher Kontoauflösungen und Liquidationen wirksam. Mit der nachstehenden Unterzeichnung haben beide Parteien bestätigt, dass sie alle in dieser Liquidationsvereinbarung aufgeführten Bedingungen gelesen haben und verstehen.

Diese Mitteilung ist sehr kryptisch und die Rechtsgrundlage wird nicht genannt. Normalerweise wird Kapitalertragsteuer nach deutschem Rechtsverständnis vom Guthaben bzw. den Einkünften also Ihrem Gewinn einbehalten. Ich würde hier dringend einen Rechtsanwalt in Großbritannien einschalten, um prüfen zu lassen, ob das Vorgehen so in Großbritannien rechtens ist. Ich kenne das nicht und kann Ihnen nur mitteilen, dass das sehr unüblich ist.

Der Broker würde die einbehaltene Steuer nach deutschem Verständnis direkt an die Finanzbehörde abführen.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ja, nach deutschem Verständnis sicherlich, aber das Geld ist in amerikanischer Währung und unterliegt demnach auch anderen Gesetzen. Sie würden mir also abraten, den Betrag anzuweisen?

Es geht ja nicht darum in welcher Währung der Geldbetrag entstanden ist, sondern mehr darum, dass Ihr Broker in Großbritannien sitzt und den dortigen Regularien unterliegt. Ich kann zwar nicht ausschließen, dass das Vorgehen evtl. seine Richtigkeit hat, aber ich würde das zumindest juristisch mit einem dortigen Rechtsanwalt abklären lassen, ob das so sein kann, denn ich kenne aus unserer Rechtsordnung so etwas nicht. Insbesondere ist der erfolgte Hinweis mehr als unverständlich. Da es sich um eine größere Summe handelt, sollten Sie das vorher abklären. Ich würde bis dahin den Betrag nicht anweisen. Vielleicht gibt es das Guthaben ja auch nicht tatsächlich und Sie werden nur damit gelockt, einen angeblichen Steuerbetrag zu leisten, damit Sie an das Guthaben gelangen können.

Haben Sie noch Rückfragen, die ich für Sie klären darf

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Nein danke, ***** ***** mich dann so verhalten wie vorgeschlagen.