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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1743
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, Bayern, Es geht um das Versteuern eines

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Es geht um das Versteuern eines Versorgungsausgleiches mit schädlicher Verwendung.

Guten Morgen,

können Sie den Sachverhalt bitte etwas ausführlicher schildern? Dann prüfe ich gerne, ob ich Ihnen behilflich sein kann.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Guten Morgen Herr Christiansen,
im Januar 2018 wurde meine Ehe geschieden und es erfolgte ein Versorgungsausgleich. Meine Ex-Frau erhielt Anteile meiner gesetzlichen Rente und ich von ihr Anteile aus einem Fonds (Deka ZukunftsPlan). Ich wollte den Betrag aber gerne selbst verwalten und habe daraufhin die Auszahlung beantragt.
Es handelte sich um eine Summe von etwas über 8.000 €, die mir in Form eines Deka-Kontos mit den entsprechenden Anteilen überschrieben wurden. Nach Auflösung des Kontos wurden dann durch die schädliche Verwendung alle Förderungen des Staates abgezogen und ich erhielt am Schluss ca. 5.500 €.
Nun hat mir das Finanzamt in der ESt 2019 die kompletten 8.000 € als sonstiges Einkommen angerechnet.
Gegen diesen Bescheid habe ich Einspruch eingelegt, mit der Begründung, dass mir nur die 5.500 € zugeflossen sind. Jetzt möchte das Finanzamt darüber gerne Unterlagen.
Zwischenzeitlich habe ich mich im Netz informiert und bin auf Informationen gestoßen, dass ich im Grunde nur die Zugewinne versteuern muss und nicht die komplette Summe. Klingt erstmal logisch für mich, da die ausgezahlte Summe ja der Ansparung mit bereits versteuertem Einkommen entspricht. Sämtliche Förderungen und Steuervorteile wurden seitens der Deka bereits vorab abgezogen.
Wie soll ich ich mich jetzt gegenüber dem Finanzamt verhalten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich spätestens am Nachmittag mit einer Antwort. Ist das zeitlich für Sie in Ordnung?
Könnten Sie mir ggfs. Ihren Steuerbescheid noch mal anonymisiert hier hoch laden?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Die betreffende Seite des Bescheids hänge ich Ihnen an. Reicht das aus?

Vielen Dank, ***** ***** in Ordnung, wenn ich mich dann später dazu melde?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ja, das ist in Ordnung. Vielen Dank.

Okay, super. Bis später dann!

Hallo!

Grundsätzlich ist es so, dass Eigenbeiträge und Altersvorsorgezulagen (die ja schon einbehalten wurden) nicht mit versteuert werden.

Es sind bei schädlicher Verwendung die Zulagen zurück zu zahlen, sowie die möglichen gewährten Steuervorteile durch den Sonderausgabenabzug zurück zu gewähren. Weiterhin sind Erträge zu versteuern, soweit diese entstanden sind.

Sie sollten sich daher von der Deka die entsprechenden Abrechnungen aushändigen lassen, damit Sie diese zum Nachweis an das Finanzamt geben können. So wie es nach Ihren Schilderungen aussieht, hat das Finanzamt einen erhöhten Betrag versteuert. Legen Sie bitte zur Wahrung der Frist Einspruch ein und beantragen Sie die Aussetzung der Vollziehung. Als Begründung fügen Sie dann die entsprechenden Belege der Deka bei. Sollten Ihnen diese noch nicht vorliegen, so schreiben Sie dem Finanzamt, dass Sie diese nachreichen, sobald diese vorliegen.

Schöne Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo,
vielen Dank für die Antwort. Wenn ich das richtig verstehe, dann sind im Grunde nur die Erträge zu versteuern, da die gewährten Steuervorteile usw. bereits von der Deka einbehalten wurden. Im konkreten Fall dann vermutlich nur ein "paar Euro" Einnahmen, statt der 8.300 bzw. 5.500 €?

Gern geschehen!

Grundsätzlich ist das korrekt, wobei ich zu den Zahlen ohne Unterlagen ja nichts konkretes sagen kann.

Ich würde, wie gesagt, erst einmal empfehlen, Rücksprache mit der Deka zu halten, denn diese haben ja die Beträge gemeldet. Hier wird im Zweifel der Fehler liegen bzw. aufgeklärt werden können.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ok, danke. Von der Deka erhalte ich die Tage eine Bestätigung über die Zahlung und dass die Förderungen wieder abgezogen wurden.
Eine weitere Frage: Es handelt sich ja um einen Versorgungsausgleich. D.h. die Beträge wurden von meiner Ex-Frau eingezahlt. Habe ich als Ausgleichsempfänger trotzdem nur den Kapitalertrag zu versteuern? Oder die komplett ausgezahlte Summe?
Danke.

Guten Morgen!

Der Zugewinnausgleich ist ja grundsätzlich nicht steuerpflichtig. Daher wäre nur der Kapitalertrag zu versteuern. Es kann natürlich sein, dass die Deka bei Ihnen quasi keine Anschaffungskosten (Eigenbeiträge) hinterlegt hat, weil es ein Übertrag war. Das würde dann ggfs. den höheren Gewinn erklären, müsste aber hinterfragt werden.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

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Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

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