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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1719
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben der Mutter unseres

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,wir haben der Mutter unseres Patenkindes zu einem Wohnhaus verholfen, indem wir für sie ein Darlehen aufgenommen haben. Meine Frau und ich stehen als Eigentümer im Grundbuch. Die junge Frau ist zur Zeit formal unsere Mieterin. Ziel ist, dass sie möglichst bald die Eigentümerin des Hauses wird (Weiterführung des Kredites und Eintragung ins Grundbuch). Unser Notar hat im November 2019 eigens einen Miet- und Kaufvertrag aufgesetzt, der das Mietverhältnis und den vorgesehenen Kauf regelt. Bis dahin zahlt sie monatlich exakt die Kosten für Zins und Tilgung (814,58 €) auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto bei unserer Hausbank. In dem Miet-/Kaufvertrag ist festgehalten, dass wir, die Vermieter, uns verpflichten, diesen Betrag ausschließlich für Zinsen und Tilgung des Darlehens zu verwenden.Ich wüsste nun gerne, wie ich diesen Sachverhalt in meiner Einkommensteuererklärung darstelle. Ich würde gerne vermeiden, dass ich für dieses „Einkommen“ Steuer zahle.Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie eine Idee hätten.Mit bestem Dank und freundlichen GrüßenPeter RiegelSehr geehrte Damen und Herren,wir haben der Mutter unseres Patenkindes zu einem Wohnhaus verholfen, indem wir für sie ein Darlehen aufgenommen haben. Meine Frau und ich stehen als Eigentümer im Grundbuch. Die junge Frau ist zur Zeit formal unsere Mieterin. Ziel ist, dass sie möglichst bald die Eigentümerin des Hauses wird (Weiterführung des Kredites und Eintragung ins Grundbuch). Unser Notar hat im November 2019 eigens einen Miet- und Kaufvertrag aufgesetzt, der das Mietverhältnis und den vorgesehenen Kauf regelt. Bis dahin zahlt sie monatlich exakt die Kosten für Zins und Tilgung (814,58 €) auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto bei unserer Hausbank. In dem Miet-/Kaufvertrag ist festgehalten, dass wir, die Vermieter, uns verpflichten, diesen Betrag ausschließlich für Zinsen und Tilgung des Darlehens zu verwenden.Ich wüsste nun gerne, wie ich diesen Sachverhalt in meiner Einkommensteuererklärung darstelle. Ich würde gerne vermeiden, dass ich für dieses „Einkommen“ Steuer zahle.Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie eine Idee hätten.Mit bestem Dank und freundlichen GrüßenPeter Riegel
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sehr geehrte Damen und Herren,wir haben der Mutter unseres Patenkindes zu einem Wohnhaus verholfen, indem wir für sie ein Darlehen aufgenommen haben. Meine Frau und ich stehen als Eigentümer im Grundbuch. Die junge Frau ist zur Zeit formal unsere Mieterin. Ziel ist, dass sie möglichst bald die Eigentümerin des Hauses wird (Weitere Bedienung des Darlehens und Eintragung ins Grundbuch). Unser Notar hat im November 2019 eigens einen Miet- und Kaufvertrag aufgesetzt, der das Mietverhältnis und den vorgesehenen Kauf regelt. Bis dahin zahlt sie monatlich exakt die Kosten für Zins und Tilgung (814,58 €) auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto bei unserer Hausbank. In dem Miet-/Kaufvertrag ist festgehalten, dass wir, die Vermieter, uns verpflichten, diesen Betrag ausschließlich für Zinsen und Tilgung des Darlehens zu verwenden.Ich wüsste nun gerne, wie ich diesen Sachverhalt in meiner Einkommensteuererklärung darstelle. Ich würde gerne vermeiden, dass ich für dieses „Einkommen“ Steuer zahle.Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie eine Idee hätten.Mit bestem Dank und freundlichen GrüßenPeter Riegel
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ich bin Pensionär, wohne im Eigentum und habe eine kleine Eigentumswohnung, die vermietet ist.

Guten Tag,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich im Laufe des Nachmittags mit einer Antwort. Ist das zeitlich für Sie in Ordnung?

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Guten Tag Herr Christiansen, das passt gut.
Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort und wünsche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Riegel
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
PS: Senden Sie die Antwort an meine Email-Adresse bei freenet?

Sie erhalten eigentlich automatisch eine Nachricht von justanswer per Email, wenn ich die Antwort verfasst habe. Diese muss ich hier über das Portal schreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Also schaue ich im Laufe des Nachmittag in meine Nachrichten und schließe jetzt die "Justanswer-Seite"?

Ja, genau. Prüfen Sie aber bitte vorher, dass Sie Ihre Email-Adresse richtig angegeben haben und merken sich ggfs. das Passwort.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Gut, dann müssten jetzt alle Voraussetzungen geschaffen sein, dass alles gut geht - ich bin gespannt.

Hallo Herr Riegel,

grundsätzlich haben Sie mit diesem Vertrag ein offizielle Mietverhältnis, so dass Sie die Zahlungen zum einen als Mieteinnahme zu erklären haben und die Kosten, insbesondere Zinsaufwand und Abschreibungen auf die Gebäudesubstanz, als Werbungskosten geltend machen können. Sollten Sie darüber hinaus noch mehr Kosten haben (Gebäudeversicherung, Strom, Heizung, Wasser, Grundstücksabgaben), die nicht die "Mieterin" zahlt, können Sie diese auch noch geltend machen. Je nach Höhe der Aufwendungen kommt dann ein Überschuss oder ein Verlust heraus. Wichtig wäre für Sie also, dass Sie möglichst viele Aufwendungen haben, damit sich kein (höherer) Überschuss ergibt. Können Sie schon kalkulieren, wie hoch die Aufwendungen pro Jahr sein werden? Bei der Abschreibung können Sie 2% bezogen auf die Gebäudesubstanz ansetzen (also nicht auf den Grund und Boden). Sie müssten ja auf mind. 12 x 814,58 EUR = 9.774,96 EUR kommen, damit das Ergebnis +/- 0,- EUR ist.

Sofern das Haus in den nächsten Jahren dann offiziell auf die Mieterin übergeht, müssten Sie hier noch beachten, dass ein privates Veräußerungsgeschäft vorliegt. Dieses wäre dann in der Steuererklärung im Verkaufsjahr auf der Anlage SO (Seite 2) zu erklären.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justAnswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Ich bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an.Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie hilft mir auf jeden Fall weiter. Ich werde also wahrscheinlich einen gewissen Betrag als Steuer zahlen. Wenn ich nun die Nebenkosten übernehmen würde, stiegen die Aufwendungen natürlich stark an. Wäre das eine legale Möglichkeit?
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen - Peter Riegel

Hallo Herr Riegel,

Sie müssten dann den Mietvertrag noch so anpassen, dass in der Miete (814,58 EUR) auch entsprechend Nebenkosten enthalten sind. Zu beachten wäre außerdem, dass die verbleibende Kaltmiete mind. 66% der ortsüblichen Kaltmiete entsprechen muss. Ansonsten würden die Werbungkosten anteilig gekürzt werden. Beträgt z.B. die ortsübliche Kaltmiete 7,- EUR und Sie bekommen nur 4,00 EUR, dürften Sie nur 4/7 der Kosten geltend machen, also 57,14%.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Besten Dank und Ihnen noch einen guten Tag - mit freundlichen Grüßen
Peter Riegel

Sehr gerne. Für Sie auch einen schönen Tag und alles Gute!