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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 956
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Guten Abend! Ich bin deutsche Staatsbürgerin noch in der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend!
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich bin deutsche Staatsbürgerin noch in der Schweiz lebend und zügle am 03.11.20 wieder zurück nach Deutschland.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Nun steht die Auszahlung der Pensionskasse an und ich habe erfahren, dass diese nicht nur hier quellenbesteuert wird, was ja ok ist, sondern die Deutschen wollen auch noch besteuern. Ist das richtig?

Guten Abend ich prüfe Ihre Anfrage und melde mich spätestens morgen mit einer Antwort ist das für Sie in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ja - ich möchte wissen wie ich eine Versteuerung in Deutschland umgehen kann ohne mich strafbar zu machen.

Hallo,

handelt es sich bei den Auszahlungen aus der Schweizer Pensionskasse um eine Einmalauszahlung oder um regelmäßig wiederkehrende Auszahlungen?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
es handelt sich um eine einmalige Auszahlung von ca. 55.000 abzgl. der Quellensteuer, Auszahlung erfolgt am 07.10.20
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Die AHV Rente erfolgt monatlich in Höhe von CHF 299
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielleicht ist für Sie auch noch interessant zu wissen, dass ich bei der jetzigen Schweizer Wohnadresse zum 03.11.2020 abgemeldet bin.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Aber wollten Sie mich nicht anrufen? Ich muss jetzt leider in 15 Minuten das Haus verlassen, bin aber ab 14:00 Uhr wieder erreichbar. Telefonieren wäre mir lieber, da man sich direkt austauschen kann - Danke! MfG S. Schlossbauer

Können Sie bitte einen Telefonwunsch beantragen.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Das habe ich bereits gestern beantragt und Sie haben auch geantwortet mich heute anzurufen.

Ich habe gestern geschrieben mich spätestens morgen zu melden. Aber wenn Sie anrufen, kostet das Telefonat eine Extragebühr und dafür stellt dann das Portal justanswer eine Telefonleitung zur Verfügung, daher müsste das einmal sonst gern über den Kundendienst als Premiumdienst beantragt werden.

Diese Telefonwunsch Nachrichten werden automatisch vom System erstellt, aber diese müssen dann noch beantragt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Also, gestern Abend habe ich den Telefondienst beantragt und auch meine Tel. Nummer bekannt gegeben. Warum rufen Sie mich dann jetzt nicht an??? Versteh ich ehrlich gesagt jetzt nicht ...

Können Sie bitte beim Kundendienst nachfragen:***@******.***

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Verschwenden wir nicht weiter kostbare Energie mit dem leidigen Thema Telefon und bitte Sie meine Fragen schriftlich zu beantworten damit ich nicht umsonst die Gebühr bezahlt habe - Danke !

Ich sehe für die Auszahlung der Pension kein Problem wenn diese am 7.10 erfolgt und Sie am 3.11 nach Deutschland ziehen, hat Deutschland keine Möglichkeit die Auszahlung zu versteuern. Sie können ja am 03.01 nach Deutschland ziehen und brauchen in diesem die Auszahlung gar nicht mehr in der Steuererklärung angeben.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Muss ich nicht belegen wo das Geld ist? Ob auf Konto oder Einkäufe mit dem Geld?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Leider kann ich mich nicht zum 03.01.21 in Deutschland anmelden, da ich am 03.11.20 zügle und mich innerhalb einer kurzen Frist in Deutschland anmelden muss.

Nein Sie müssen der Finanzbehörde nicht nachweisen woher das Geld stammt. Evtl. verlangt die Bank Nachweise, aber das ist Ihnen ja möglich, in dem Sie mitteilen, aus welcher Pensionskasse das Geld herrührt.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
und in der Steuererklärung 2020 muss ich die Kapitalauszahlung auch nicht angeben weil ich zum Zeitpunkt der Auszahlung noch in der Schweiz gemeldet war?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
in der deutschen Steuererklärung meine ich

Anbei erhalten Sie die Besteuerung aus Sicht der deutschen Finanzverwaltung:

Bei der steuerlichen Behandlung von Beiträgen in und Leistungen aus einer schweizerischen Pensionskasse wird zwischen dem Obligatorium und dem Überobligatorium unterschieden (sog. Zweiteilungsgrundsatz): Nur das Obligatorium ist nach Auffassung der Finanzverwaltung entsprechend der BFH-Rechtsprechung mit einer deutschen gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbar, nicht jedoch das Überobligatorium, bei dem es sich vielmehr um eine privatrechtliche Rechtsbeziehung handelt. Sowohl die Beiträge in als auch die Leistungen aus dem Überobligatorium müssen somit in einen obligatorischen und einen überobligatorischen Teil aufgeteilt werden. Dies soll sowohl für privatrechtliche als auch für öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen (im Regelfall die Pensionskassen öffentlich-rechtlicher schweizerischer Arbeitgeber) gelten. Für die einkommensteuerliche Behandlung bedeutet dies das Folgende:

a) Obligatorium

Beiträge des Arbeitgebers in das Obligatorium einer schweizerischen Pensionskasse sind – da sie Zukunftssicherungsleistungen darstellen, zu deren Zahlung der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist – in vollem Umfang steuerfrei. Die Arbeitnehmerbeiträge können bis zu bestimmten Höchstbeträgen als Sonderausgaben der Basisvorsorge in Abzug gebracht werden.

Sowohl Leistungen, die in Form von Renten, aber auch Kapitalabfindungen, die aus dem Obligatorium gezahlt werden (soweit überhaupt möglich), sind grundsätzlich mit dem maßgebenden Besteuerungsanteil anzusetzen (sog. Kohorten-Prinzip). Kapitalabfindungen können dabei als Vergütung für mehrjährige Tätigkeit ermäßigt besteuert werden, soweit die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

b) Überobligatorium

Arbeitgeberbeiträge in das Überobligatorium werden als sog. Zukunftssicherungsleistungen ohne eine gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers zu deren Zahlung behandelt und sind daher – im Gegensatz zu den Arbeitgeberbeiträgen in das Obligatorium – nicht in vollem Umfang steuerfrei. Vielmehr sind diese nur insoweit und damit beschränkt steuerfrei, als sie insgesamt die Hälfte der Gesamtaufwendungen des Arbeitnehmers nicht übersteigen und nicht höher sind als der Betrag, der als Arbeitgeberanteil bei Versicherungspflicht in der allgemeinen inländischen Rentenversicherung zu zahlen wäre (dabei sind die steuerfreien Zukunftsleistungen des Arbeitgebers zur AHV/IV und in das Obligatorium anzurechnen). Die Arbeitnehmerbeiträge und die steuerpflichtigen Arbeitgeberbeiträge können zudem nicht mehr als Sonderausgaben abgezogen werden.

Letztlich müssten Sie hier bei der Pensionskasse nachfragen, damit diese Ihnen eine Aufteilung für die Auszahlung ausstellt für die deutsche Besteuerungszwecke. Die in der Schweiz einbehaltene Steuer wird aber angerechnet.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Danke!

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Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.