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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1717
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Frage zur Umsatzsteuer: Ich bin Arbeitnehmer und sporadisch

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage zur Umsatzsteuer: Ich bin Arbeitnehmer und sporadisch nebenberuflich als Dozent an verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen tätig (ca. 1000 Euro pro Jahr).
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: ...das war vorhin zu schnell weggeschickt. Ich wiederhole noch einmal: Ich bin Arbeitnehmer und sporadisch nebenberuflich als Dozent an verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen im Bereich Fort- unfrei
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Dritter Versuch: Ich wiederhole noch einmal: Frage zur Umsatzsteuer: Ich bin Arbeitnehmer und sporadisch nebenberuflich als Dozent an verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen im Bereich Fort- und Weiterbildung tätig (ca. 1000 Euro pro Jahr). Wegèn des Betriebs einer Fotovoltaik-Anlage habe ich auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichtet. Das Finanzamt (Bayern) hat mir für die Dozententätigkeit eine eigene Steuernummer zugeteilt und mich aufgefordert eine EÜR einzureichen. Sind meine Umsätze als Dozent umsatzsteuerpflichtig? Oder greift hier der Paragraph 4 UStG bzgl. Umsatzsteuerbefreiung von Bildungseinrichtungen? Oder kann ich diese Umsätze (umsatzsteuerfrei) im Rahmen der Übungsleiter-pauschale angeben? Danke!

Guten Morgen,

gerne prüfe ich Ihre Anfrage und lasse Ihnen eine Antwort zukommen. Bitte geben Sie mir einen Moment Zeit während ich die Antwort verfasse.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Sofern die Lehrtätigkeit nicht an Hochschulen, allgemeinbildenden Schulen oder privaten Schulen und anderen allgemeinbildenden oder berufsbildenden Einrichtungen erfolgt, wäre die Lehrtätigkeit umsatzsteuerpflichtig. Ist die Tätigkeit denn als ehrenamtlich einzustufen?

Sofern Sie an einer Bildungseinrichtung tätig sind, müssten Sie sich hier bescheinigen lassen, dass diese selbst durch die zuständige Landesbehörde gem. § 4 Nr. 21a UStG umsatzsteuerbefreit ist.

Sofern die Tätigkeit nicht ehrenamtlich erfolgt, wäre das Honorar umsatzsteuerpflichtig und aufgrund des Verzichts auf die Kleinunternehmerregelung auch der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Eine umsatzsteuerfreie Behandlung im Rahmen der Übungsleiterpauschale kann dann auch nicht erfolgen. Wie gesagt: die Tätigkeit müsste ehrenamtlich erfolgen und entweder für eine juristische Personen des öffentlichen Rechts ausgeübt werden oder das Entgelt besteht nur in einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Zeitversäumnis (§ 4 Nr. 26 UStG).

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

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Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke! Bei den Einrichtungen handelt es sich um öffentliche Krankenhäuser und deren Angebote zuŕ Fort- und Weiterbildung. Fallen diese Einrichtungen üblicherweise unter den Paragraphen 4 Nr. 21 UStG? Wann gilt denn die Tätigkeit als ehrenamtlich? Hängt das von der Höhe des Honorars ab? Könnte ich alternativ die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen oder würde das mit dem Betrieb der Fotovoltaik-Anlage kollidieren? Ich hatte vor 7 Jahren auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichtet als die Fotovoltaik-Anlage installiert wurde.

Krankenhäuser fallen in der Regel nicht unter § 4 Nr. 21 UStG.
Eine ehrenamtliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn das Entgelt eher in den Hintergrund gerät. Das wäre bei einem Stundenlohn von max. 50 Euro der Fall, wobei die Abrechnung dann auch nicht als Honorar, sondern namentlich als Aufwandsentschädigung erfolgen muss.

Sie könnten die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und müssten auch keine Vorsteuer aus dem Kauf der PV-Anlage zurück zahlen, denn hier endet der Vorsteuerberichtigungszeitraum nach 5 Jahren. Allerdings müssten Sie das dann mit dem Netzbetreiber klären, der Ihnen die Einspeisevergütung bereits mit 19% USt ausgezahlt hat. Diese wäre ja dann an diesen zurück zu zahlen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.