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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1748
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag Herr Christiansen, anbei finden Sie die Belege als

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag Herr Christiansen, anbei finden Sie die Belege als PDF Datei.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
1. Bandcamp.com Monatliche Gebühr (Musikportal) USA
2. Depositphotos.com (Bildagentur) USA
3. Fiverr.com (Dienstleistungsportal) ISRAEL
4. Justanswer.de USA
5. Safecreative.org Mitgliedsgebühr (Copyright registry / Urheberschutz) SPANIEN
6. Noiiz.com Mitgliedsgebühr (Software und Samples an denen Nutzungsrechte eingeräumt werden) UK
7. Shutterstock.com (Bildagentur) USA
8. Soundcloud.com (Musikportal) DEUTSCHLAND???

Okay, alles klar! Ich melde mich dann wie abgesprochen heute abend dazu.

Viele Grüße!

Hallo!

Hier meine Einschätzung zu den Umsatzsteuersätzen:

1. 19% USt
2. Sofern Ihnen hier Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz eingeräumt werden, wären 7% USt fällig, ansonsten 19%. Wenn es nicht klar und eindeutig ist, sollten Sie 19% abführen.
3. 19% USt
4. 19% USt
5. siehe 2
6. siehe 2, wobei hier ja anscheinend schon ausl. USt berechnet wurde. Daher würde ich hier nicht zusätzliche USt in Dtld. abführen.
7. siehe 2
8. Da der Leistungserbringer offensichtlich in Dtld. sitzt (Berlin) wäre hier keine USt abzuführen, da kein Reverse Charge zum tragen kommt.

Gerade bzgl. der 7% USt ist es schwierig eindeutige Antworten zu geben, da man hier eigentlich in die vertraglichen Vereinbarungen zur Übertragung der Urheberrechte schauen müsste.

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne.

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.Zu Punkt 6:Ich habe viele Rechnungen aus der EU vorliegen bei denen z.B. 19% ausl. USt berechnet wurde,
da alle Einkäufe als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer Identifikationsnummer und sozusagen als Privatperson getätigt wurden.
Die von den leistenden Unternehmer berechneten 19% gelten aber in diesem speziellen
Fall scheinbar als unberechtigt ausgewiesene Steuer.
Laut meinen bisherigen Recherchen muss ich den kompletten Betrag inkl. der falsch ausgewiesenen 19% als Bemessungsgrundlage nehmen und darauf nochmal 19% berechnen und die von mir berechneten 19% ans FA abführen.Vielleicht liege ich hier auch falsch?Eigentlich ist ja der leistende Unternehmer verpflichtet die USt abzuführen (MOSS Verfahren).Es kommt noch besser.Wissen Sie ob ein Kleinunternehmer als Empfänger für die Einräumung von Nutzungsrechten für den Steuerabzug haftet und diese Steuer auch noch abführen muss?https://www.nwb-experten-blog.de/steuerabzug-nach-%C2%A7-50a-estg-bei-stockmaterial/
https://www.bae-steuerberater.de/%C2%A750a-estg-steuerabzugsverfahren-gebuehren-fuer-softwareueberlassung-leistungen-nach-dem-urhg/Im Artikel steht etwas von einer "befristeten Überlassung".

Hallo,

grundsätzlich liegen Sie richtig, dass die USt des leistenden Unternehmers hier fälschlicherweise erhoben wurde. Sie haben sich hier sicherlich nicht als Unternehmer ausgegeben. Wenn dieses bei Ihnen also nicht nur einmalig vorgefallen ist, sollten Sie in der Tat den gezahlten Betrag als Bemessungsgrundlage zur Berechnung der USt nehmen. Wenn es nur einmalig vorgefallen wäre, hätte ich hier eine Ausnahme gemacht.

Wenn es aktuelle Fälle gewesen wären hätte ich dazu geraten, korrigierte Rechnungen anzufordern. Das macht aber aufgrund der "Altfälle" keinen Sinn, weil die ANbieter hier sicher nicht mitmachen werden.

Zu dem von Ihnen verlinkten Artikeln kann ich leider nicht viel beitragen. Das höre ich ehrlicherweise zum ersten Mal und wird in der Praxis sicherlich so gut wie nie durchgeführt. Das heißt allerdings nicht, dass es legal ist, den Steuerabzug nicht vorzunehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.Ich habe noch eine Frage zur Bemessungsgrundlage. Nehme ich zur Umrechnung in Euro den Durchschnittkurs der Um­satz­steu­er-Um­rech­nungs­kur­se des Bundesfinanzministeriums als Umrechnungskurs falls auf dem Paypal Beleg der jeweilige Betrag nur in US-Dollar aufgeführt ist? Hier beispielsweise für das Jahr 2015:https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Umrechnungskurse/2016-02-03-umsatzsteuer-umrechnungskurse-2015.htmlEinige Rechnungen wurden mit Paypal US Dollar Guthaben bezahlt. Daher muss ich diese Beträge in Euro Beträge umrechnen.

Hallo!

Ja, Sie sollten sich hier an den offiziellen Umrechnungskursen des BMF orientieren.

Viele Grüße!

Knut Christiansen und 2 weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielleicht können Sie Rechnung Nr.2 und Nr.7 nocheinmal prüfen? Wenn man Credits kaufen würden wären 19% Umsatzsteuer fällig. Hier handelt es sich aber um Bild Downloads jeweils in Verbindung mit der Einräumung einer Standard Lizenz. Ich habe folgende Infos gefunden: "Dem ermäßigten Steuersatz unterliegen deshalb insbesondere die Leistungen der Bildjournalisten (Bildberichterstatter), Bildagenturen, Kameramänner und Foto-Designer.“ UStAE Ziff 12.7."

Die Frage wurde wieder frei gegeben. Hatte ja schon bei der anderen Frage geantwortet. Ist soweit dann alles klar ?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bei den Rechnungen der Bildagenturen Nr.2 und Nr.7 weiss ich auch nach einer weiteren Recherche nicht ob hier 7% oder 19% Umsatzsteuer fällig wären. Ich würde zu 7% tendieren aber ich bin mir wie gesagt nicht sicher. Viellleicht können Sie das nocheinmal prüfen?

Aus meiner Sicht liegt hier keine Rechteübertragung nach dem Urheberrechtsgebiet vor, sondern es überwiegt die "Bildlieferung". Das erscheint mir insofern auch "logisch", weil ja kein konkretes Bild geliefert wird, sondern ein Downloadvolumen zur Verfügung gestellt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich danke ***** *****ür Ihre Einschätzung.

Gern geschehen!