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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1720
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Ich habe eine Erbschaft gemacht (eine Immobilie). Diese muss

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Erbschaft gemacht (eine Immobilie). Diese muss ich verkaufen, da ich einen Pflichtteil auszahlen muss. Die Immobilie ist auch
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sachsen Anhalt
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Welche Steuern fallen insgesamt an (Erbschaftssteuer, Spekulationssteuer wie wird das beim Lohnsteuerjahresausgleich versteuert. Ich bin das Stiefkind

Guten Tag,

wie ist denn der Wert der Immobilie und wann hatte der Erblasser die Immobilie erworben? Liegt die Anschaffung durch diesen bereits länger als 10 Jahre zurück?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Wert der Immobilie liegt bei ca. 210.000 Euro. Meine Mutter und mein Stiefvater haben die Immobilie 2006 gekauft. Die Immobilie lief allerdings nur auf meine Mutter. Durch den Tod meiner Mutter 2016 ging die Immobilie auf meinen Stiefvater über. Er hat aber seit 2006 mit meiner Mutter zusammen bis zu seinem Tod im Januar diesen Jahres in der Immobilie gelebt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe doch soeben 50 Euro per Paypal bezahlt

Als Stiefkind werden Sie erbschaftsteuerlich den Kindern gleich gestellt, so dass Ihnen hier ein Freibetrag von 400.000 EUR zur Verfügung steht. Das heißt, dass Erbschaftsteuer nicht anfallen würde. Sie sollten aber das Erbe Ihrem Finanzamt einmal schriftlich anzeigen, damit alles ordnungsgemäß läuft.

Durch das Erbe werden Sie Rechtsnachfolger des Erblassers, so dass Sie dessen Anschaffungszeitpunkt (2006) übernehmen. Das heißt wiederum, dass ein Verkauf außerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist erfolgt und auch hier keine Einkommensteuer anfällt ("Spekulationssteuer"). Sollte das Finanzamt hier Rückfragen haben, müssten Sie nur nachweisen, dass Ihre Mutter und Ihr Stiefvater die Immobilie bereits 2006 erworben haben. In der Steuererklärung selbst wäre nichts anzugeben.

Helfen Ihnen diese Auskünfte schon weiter?

Ein kostenpflichtiges Telefonat ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Dieses wird vom Portal (justanswer) automatisch angeboten.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie ist das mit dem Lohnsteuerjahresausgleich, den ich nächstes Jahr für 2020 durchführen muss.
Gilt das Erbe als Zugewinn? Ich selbst beziehe eine Rente wegen teilweiser Erbwerbsunfähigkeit

Nein, das Erbe ist einkommensteuerfrei und die Veräußerung der Immobilie ist einkommensteuerlich auch unerheblich, wenn Sie diese geerbt haben und der/die Erblasser/in die Immobilie vor mehr als 10 Jahren erworben haben (was ja bei einer ANschaffung im Jahr 2006 der Fall ist).

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Alos fallen in meinem Fall keinerlei Steuern an und ich muss das Erbe auch nicht beim Lohnsteuerjahresausgleich im nächsten Jahr angeben?
Beim Kauf 2006 der Immoblie stand wie schon erwähnt meine Mutter alleine im Grundbuch. Ende 2016 ist es durch den Tod meiner Mutter erst an meinen Stiefvater gegangen. Er wohnte aber von 2006 gemeinsam mit meiner Mutter im Haus. Ich habe Bedenken, dass dann erst der Zeitpunkt 2016 gilt, wo es an meinen Stiefvater durch Erbschein übergegangen ist.

Nein, es fallen aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung keine Steuern an. Ihr Stiefvater hat die Immobilie unentgeltlich durch Erbe von Ihrer Mutter erworben und Sie nun unentgeltlich von Ihrem Stiefvater. Damit ist Ihnen das Jahr 2006 als Anschaffungszeitpunkt zuzurechnen und die Veräußerung kann steuerfrei erfolgen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie schreiben, dass ich das Erbe dem Finanzamt anzeigen soll. Ich habe gelesen, da es sich bei mir um ein notariell beglaubigtes Testament mit Eröffnungsprotokoll beim Nachlassgericht handelt, dass dies vom Nachlassgericht automatisch dem Finanzamt gemeldet wird und ich nichts machen muss? Ist dies richtig?

Grundsätzlich schon, die Gerichte und Notare sind ebenfalls verpflichtet dieses zu melden. Es schadet nur nicht, wenn Sie dieses ebenfalls tun. Es ist aber keine Pflicht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also kann ich keinen Ärger bekommen, da die 3 Monate Meldefrist bei mir schon vorüber ist?

Nein, das werden Sie nicht.

Zumal ja aufgrund des Freibetrags ohnehin keine Steuern anfallen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also zusammengefasst muss ich keinerlei Steuern zahlen und muss es im nächsten Jahr bei dem Lohnsteuerjahresausgleich auch nicht angeben.

Korrekt, so ist es.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dann bedanke ***** ***** bei Ihnen und werde Ihnen eine positive Bewertung geben.

Sehr gerne! Alles Gute für Sie!