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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1478
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Morgen. Meine Frage ist folgende: ich bin Studentin

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen. Meine Frage ist folgende: ich bin Studentin und demnaechst mit meinem Masterstudium fertig. Nun habe ich ein Stellenangebot fuer eine Doktorandenstelle und frage mich, ob es sinnvoller ist, statt zum ersten Dezember erst zum ersten Januar anzufangen, da ich gelesen habe, dass der Verlustvortrag der Werbungskosten fuer das Masterstudium mit dem ersten Jahr, in dem man Steuern zahlt, verrechnet wird. Stimmt das? Oder kann man das auch evtl. mit einem spaeteren Berufsjahr verrechnen?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hamburg und ich moechte fuer die naechste Stelle nach Berlin ziehen.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: ich glaube nicht.Customer: Chat is completed

Guten Morgen,

grundsätzlich würden Sie, wenn Sie im Dezember erstmalig Geld verdienen, wahrscheinlich keine Steuern zahlen, weil Sie unter dem Grundfreibetrag liegen. Dann würden Sie ohnehin alle Steuern (einbehaltene Lohnsteuer) wieder bekommen. Allerdings würde dann auch ein eventuell vorhandener Verlustvortrag verrechnet werden, so dass dieser dann im Folgejahr nicht (voll) mehr zur Verfügung stünde. Der Grundfreibetrag würde dann quasi verpuffen. Von daher kann es durchaus sinnvoll sein, dass Sie dann erst im Januar anfangen. In dem Fall haben Sie also den kompletten Grundfreibetrag zur Verfügung und "retten" auch den kompletten Verlustvortrag ins neue Jahr. Der steuerliche Vorteil wird dann voraussichtlich deutlich größer sein.

Hilft Ihnen diese Information schon weiter?

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Guten Morgen. Ja, vielen Dank. Dh., wenn ich einen Verlustvortrag habe, wuerde der mir mit dem einen Monat gehalt im ersten BErufsjahr verloren gehen, verstehe ich das richtig?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Und um den Betrag voll absetzen zu koennen, lohnt es sich in meinem Fall, im Januar anzufangen?

Ja, genau.

Wenn Sie z.B. einen Verlustvortrag von 5.000 EUR haben und ein Gehalt im Dezember von 4.000 EUR, würden 4.000 EUR Verlustvortrag verrechnet werden. Da Sie aber aufgrund des Grundfreibetrags von 9.400 EUR ohnehin keine Steuern zahlen würden, wäre es hier besser, Sie fangen erst im Januar an.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Verstehe, vielen Dank! Dh., die Option, den Verlustvortrag ins Folgejahr zu zehen, gibt es nicht?

Sie würden den Verlustvortrag sonst "verschenken" (in meinem Beispiel bis auf 1.000 EUR).

Nein, das Finanzamt verrechnet automatisch den Verlustvortrag mit positiven Einkünften bis auf 0,- EUR. Dieser Verlustanteil wäre also für die Zukunft verloren.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
In manchen Foren steht eben, dass man den Verlustvortrag auch in ein spaeteres Jahr ziehen kann. Das stimmt also nicht?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Waere das Telefonat denn nun zusaetzlich kostenpflichtig?

Nein, das geht nur, wenn keine Einkünfte vorhanden sind. In dem Fall steht ja nichts zur Verrechnung zur Verfügung.

Das Telefonat wäre kostenpflichtig und wird automatisch angeboten. Das brauchen wir aber denke ich nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Ah, ja verstehe. Ja, ich denke auch, meine Frage ist geklaert, vielen Dank!

Gerne :-)

Würden Sie dann bitte eine Bewertung mit 3-5 Sternen abgeben? Nur dann erhalte ich meinen hälftigen Vergütungsanteil durch justanswer ausgezahlt.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Tag.
Ja, natuerlich, das mache ich. Danke ***** ***** Hilfe!

Gern geschehen!