So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Christian P.
Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 728
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Christian P ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zur steuerlichen Behandlung von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe eine Frage zur steuerlichen Behandlung von Zahlung von Aufwandsentschädigung bei Nutzung des Fahrzeugs meiner Partnerin für Dienstreisen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Es geht speziell um folgende Fragestellungen:

Guten Tag, bitte präzisieren Ihre Fragen.

Viele Grüße

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Es geht konkret um folgende Situation:Der Fragesteller kann von seinem neuen AG wahlweise eine sog. Car Allowance erhalten. Diese umfasst einen festen Brutto-Betrag, der auf das Gehalt aufgeschlagen wird und damit sind alle anfallenden Dienstreisen mit dem Privatwagen abgegolten.Meine Frage ist nun konkret:Wenn meine Partnerin ein Fahrzeug unterhält und es mir bedarfsweise für die Nutzung von Dienstreisen überlässt, kann ich meiner Partnerin meines Wissens eine Aufwandsentschädigung zahlen, welche durch sie nicht zu versteuern ist (sofern diese nur den tatsächlichen Aufwand umfasst).Angenommen ein Fahrzeug mit 3 Jahren und 100TKM wird durch meine Partnerin gekauft für 20.000 € und wird 3 Jahre genutzt, bevor es wieder verkauft wird.
Die Berechnung der Aufwandsentschädigungspauschale erfolgt m.E. dann nach der Formel: Gesamtkosten pro Jahr / Jahres KM Laufleistung ergibt den anzusetzenden Satz für die Erstattung pro KM von mir an meine Partnerin.
Dabei stellt sich mir ganz konkret vor allem 2 Fragen: Welche jährliche 'Abschreibung' ist bei einem Gebrauchtwagen (siehe oben: 3 J / 100 TKM Laufleistung) anzusetzen? Diese kalkulatorischen Abschreibungskosten müssten m.E. zu den sonstigen Kosten des Fahrzeugs hinzugerechnet werden.
Was passiert bei der Veräußerung des Fahrzeugs nach 3 Jahren? Ist hier ggf. ein Mehrerlös (Verkaufspreis höher als Restwert lt Abschreibung) zu versteuern?

Guten Tag,

ich bereite bis morgen für Sie eine Antwort vor.

Viele Grüße

C. Peter

Die kalkulatorische Abschreibung können Sie vom Kaufpreis des Gebrauchtwagen berechnen und von einer weiteren Nutzung von 3 Jahren ausgehen, da die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 6 Jahre beträgt.

Wenn Ihre Partnerin das Fahrzeug als Privatfahrzeug hält also in Ihrem Privatvermögen, ist ein Veräußerungsgewinn nicht steuerpflichtig.

Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage, sonst melden Sie sich gerne noch einmal, damit ich Ihnen weitere Rückmeldung geben kann.

Abschließend bitte ich um Bewertung meiner Antwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Das erfolgt nur, wenn Sie als Kunde die Beratung positiv bewerten. Ich erhalte dann 50% des von Ihnen gezahlten Betrags als Honorar, der Rest verbleibt bei justanswer als Provision. Vielen Dank ***** *****!

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Hallo,nur um es korrekt zu verstehen:
Es ist kein Unterschied in diesem Fall, ob ich ein Fahrzeug meiner Partnerin nutze und ihr als Aufwandsentschädigung den rechnerisch ermittelten KM Wert inkl. anteiliger 'Abschreibung' des Fahrzeugs erstatte oder selber ein Fahrzeug unterhalte und betrieblich nutze. In erstem Fall zahle ich die Aufwandsentschädigung an meine Partnerin, die diese dann steurlich nicht berücksichtigen muss (da kein 'Gewinn' durch die Überlassung, da lediglich Aufwände erstattet wurden). Ich kann diese Zahlungen aber per Überweisung bspw. belegen und als Werbungskosten in voller Höhe geltend machen. Bei Veräußerung des Fahrzeugs entsteht ebenfalls kein steuerlicher Effekt, d.h. der Verkaufspreis ist unerheblich, selbst wenn das Fahrzeug nach 6 Jahren voll 'abgeschrieben' ist.Wenn ich selber ein Fahrzeug unterhalte zu diesem Zweck funktioniert das im Prinzip genauso, auch hier entsteht kein steuerrelevanter Gewinn beim Verkauf des Fahrzeugs nach 6 Jahren (man kann ja davon ausgehen, dass ein Fahrzeug trotzt vollständiger 'Abschreibung' noch einen Restwert besitzt).Eine anschließende Frage dazu noch: Sind die 6 Jahre Abschreibung fix und wie wirken sich hier sehr hohe Laufleistungen beim Zeitpunkt des Kaufes aus?
Wenn ein Fahrzeug mit 5 Jahren mit hoher Laufleistung gekauft wird: Kann dann der komplette Kaufpreis im Jahr 'abgeschrieben' werden? Oder eines mit 3 Jahren und bspw. schon 140 TKM. Kann hier auf eine kürzere Nutzungsdauer abgestellt werden?

Genau, das ist so korrekt. Sehr hohe Laufleistungen eines Gebrauchtwagen können sich insofern auswirken, dass die gewöhnliche Restnutzungsdauer kürzer ausfallen kann. Insoweit sind Ihre letzten Aussagen durchaus vorstellbar und hängen dann vom Zustand und der Laufleistung des konkreten Fahrzeugs ab.

Viele Grüße

C. Peter

Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.