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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 714
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Ich möchte wissen ob mir das Finanzamt einen Strich durch

Diese Antwort wurde bewertet:

ich möchte wissen ob mir das Finanzamt einen Strich durch mekne Rechnung macht?

Es geht um einen Haushalt, der gegenüber dem Finanzamt noch als landwirtschaftlicher Betrieb läuft. Obwohl dieser schon längst nicht mehr geführt wird (außer Verpachtung von Äckern). Ich habe gehört, dass es z. B. wenn es um eine Schenkung oder entgeldliche Veräußerung geht, das Finanzamt aus diesem Grund kräftig hinlangt. Das Abmelden ist aus eigener Erfahrung eine Sache, welche schwierig ist und die man an seinem Steuerberater weiter gibt. Was ist dran? Ich habe eine Andeutung von einem Notar gehört. Was mich irritiert ist, ich kann nicht viel im Netz darüber finden. Ich brauche allg. Info's, und würde Details auf Anfrage freigeben. Welchen Anwalt auf seinem Gebiet muß ich überhaupt fragen?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Morgen,

ich bereite gern für Sie bis heute Abend spätestens morgen früh eine Antwort vor.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Steuerberater

Guten Tag,

grundsätzlich ist das Finanzamt an Recht und Gesetz verbunden. Daher kann man nicht grundlos einfach so "hinlangen", weil gerade ein paar Steuereinnahmen im Haushalt fehlen oder weil Ihr Betrieb z.B. im Umkreis bekannt ist.

Grundsätzlich handelt es sich um 2 verschiedene Vorgänge. Das bedeutet verschenken Sie die Äcker und das Inventar fällt grundsätzlich Schenkungsteuer an, bei einer Veräußerung fällt auf einen Veräußerungsgewinn steuerrechtlich Einkommensteuer an.

Für Letzteres müssten Sie erst einmal einen Käufer für den Betrieb finden, für eine Schenkung benötigen Sie einen Nachfolger, der Ihren landwirtschaftlichen Betrieb fortführen möchte.

Für beide Vorgänge ist eine sachgerechte Bewertung des Betriebs und der Flächen vorzunehmen, die ich von hier aus nicht vornehmen kann. Aber da kann Ihnen sicher ein Steuerberater vor Ort bzw. ggf. ein Grundstücksgutachter bei weiterhelfen.

Das Abmelden des Betriebs ist unproblematisch. Das Komplexe liegt aus meiner Sicht eher darin, alle Gegenstände und dazugehörigen Flächen zu bewerten.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde, freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung bzw. einer Danksagung von Ihnen an mich ausgezahlt. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

gebunden statt verbunden wollte ich schreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Hallo Christian P.,Sie haben mich noch nicht ganz verstanden, aber ich versuche es noch einmal. Ist meine Schuld!
Folgender Fall:
Mein Vater hatte nie einen landwirtschaftlichen Betrieb geführt. Sein Vater hatte einen landw. Betrieb über viele Jahre betrieben ( trotzdem noch Kleinbauer). Mein Vater hat ein eigenes Haus( Bj. 1960), neben dem alten Haus (Bj.: 1940) seines Vaters, das mit angebundener Scheune gebaut wurde gestellt. Beide Häuser stehen auf dem gleichen Grundstück. Es existieren neben der Scheune nur noch Äcker (ca. 4ha) , welche mein Großvater bereits ab 1995 verpachtet hatte. Der Vertrag läuft noch heute.
Mein Vater ist vor kurzem verstorben. Sein Plan war das große Grundstück zu teilen und das Haus mit Scheune (1940) und die Äcker einem seiner Neffen zu verschenken. Wert 150.000,-€. Leider ist es nicht mehr dazu gekommen. Jetzt erbe ich erst mal alles und habe vor dem Wunsch meines Vaters nachzugehen.
Soviel zu den Umständen!
Auf dem Einheitswertbescheid und dem Grundsteuerbescheid der Äcker steht immer noch:
"Für den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft in ...werden zum 1. festgestellt:" ....
Für die beiden Häuser, das Alte seit etwa 1998 unbewohnt, bekommen wir bis heute separate Grundsteuerbescheide, da jedes eine eigene Hausnr. hat.
Ein Notar mit dem sich der Neffe meines Vaters, wohlgemerkt vor dem Tod meines Vaters unterhalten hat, hat geraten den landwirtschaftl. Betrieb so schnell wie möglich abzumelden. Grund dafür, und was auch in meinem Interesse heute sein sollte ist, dass alles noch aus Sicht des Finanzamtes zum landw. Betrieb gehört. Also zwei Häuser auf dem großen Grundstück im Ort, die Scheune, die Äcker. Der Steuerberater arbeitet schon ein halbes Jahr daran den Betrieb beim Finanzamt abzumelden, irgendwie seltsam.
Was jetzt meine eigentl. Frage betrifft und mich wie ein "Schreckgespenst" verfolgt ist, dass der Neffe oder ich unter irgendwelchen Umständen (evtl. Veräußerung nach dem ganzen Prozedere), nach der Schenkungssteuer oder auch in meinem Fall Erbschaftssteuer, nochmals Steuer zu entrichten haben, die wir hätten nicht unbedingt müssen zu zahlen, hätten wir den Betrieb vorher abgemeldet. Ehrlich gesagt, auch für mich als Leihe nicht wirklich vorstellbar. Aber das alles kommt von einem Notar, der gegenüber des Neffen nicht ganz auf den Punkt kam, und uns nur den Rat gab, gewissermaßen vorsichtshalber, das ganze vom Steuerberaters meines Vaters, gegenüber dem Finanzamtes vorab zu klären.
Ich bin jemand der geht bei solchen Dingen ins Internet und schaut sich um. Ich habe nichts gefunden.
Das einzige was ich gelesen habe, war das ein Landwirt bei Veräußerung eines seiner Äcker anders behandelt wird, als einer dessen Boden nicht dem landw. Besitzes zugeordnet werden kann. Vielleicht irre ich mich auch, ist schon eine Weile her.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Sie sagen, davon noch nie gehört zu haben. Aber sichere Bestätigung brauche ich heute nach dem Tod meines Vaters unbedingt, denn:
Erstmal erbe ich alles, dann zahle ich Erbschaftssteuer bei über 400.000,-€. Lassen Sie es insgesamt 550.000,- € sein.
Da mein Vater schon so alt war, sollte der Neffe das ganze schon vor einem halben Jahr beim Notar einleiten. Jetzt ist es zu spät. Also ich soll jetzt Erbschaftsteuer zahlen und dann zahle ich nochmals Schenkungssteuer. Einen Kompromiss mit dem Neffen soll hier wegen sachlicher Betrachtung ausgeschlossen werden
Wenn an der ganzen Sache also nichts dran ist , hätte ich ohne Erbschaftssteuer (das Nachlassverfahren steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus) aus der Angelegenheit kommen können.Die Antwort können Sie mir auch morgen geben. Telefonisch ab 14.00 Uhr. Vorab SMS für Termin wäre ok.Danke!Mit freundlichen Grüßen
P. Schwab

Hallo Herr Schwab, wie sind Sie am besten erreichbar?

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Wenn Sie telefonieren möchten, können Sie bitte noch den Telefonwunsch beantragen, dann telefonieren wir über das System des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Dann lieber schriftlich.

Hallo Herr Schwab,

grundsätzlich gestaltet sich die Lage so, dass wenn Sie einzelne Wirtschaftsgüter zu einem Preis an den Neffen veräußern, der über den historischen Anschaffungskosten Ihres Vaters gelegen hat, so ist ein Veräußerungsgewinn ggf. Einkommensteuerpflicht. Allerdings ist dann hier zu prüfen, ob die Grundstücke und Äcker tatsächlich noch zu einem landwirtschaftlichen Vermögen gehören oder sich im Privatvermögen befunden haben.

In letzterem Fall wäre ein Gewinn aus einer Veräußerung von Grundstücken nur dann einkommensteuerpflichtig, wenn Ihr Vater die Grundstücke weniger als 10 Jahre im Privatvermögen gehalten haben sollte.

Daher ist wahrscheinlich auch der Hinweis Ihres Steuerberaters so zu verstehen, dass er empfiehlt den landwirtschaftlichen Betrieb abzumelden.

Wenn Sie die Wirtschaftsgüter bzw. Flächen ohne Gewinn veräußern, haben Sie keinen Veräußerungsgewinn zu versteuern.

Beantwortet das Ihre Anfrage?

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ok, die Grundstücke werden verschenkt, wie es mein Vater geplant hatte. Damit können auch keine Veräußerungssteuer etc. anfallen. Eigentlich brauche ich mir keine Sorgen zu machen.
Beantworten Sie mir bitte: noch
Wie kann man prüfen ob die Äcker und das alte Haus ( das ja auf dem gleichen Grundstück steht wie das momentan bewohnte) im Privatbesitz meines Vaters waren? Wir haben doch eine notarielle Urkunde die schon mind. 20 Jahre besteht und belegt. Ist das kein Beweis?
Auf dem Grundsteuerbescheid der Äcker steht hingegen immernoch landwirtschaftlicher Betrieb. Kann das noch nicht im Privatvermögen sein? Warum bekommen wir nicht einfach Klarheit von seitens des Finanzamts? Oder wen muß ich fragen, bzw. wie kann man beweisen, ob bzw. daß, es zum Privatvermögen gehört?Wenn das alles nur Schaumschlägerei des Neffen meines Vaters war...? ...Jetzt zahle ich erst Erbschaftssteuer und schenke es ihm hinterher. Ich bin doch nicht ...!
Also stimmen Sie mir zu: Wenn es einfach nur verschenkt wird, ist das allg. aus steuerlicher sicht vollkommen unproblematisch? Es fällt nur Schenkungssteuer an, die der Neffe zu zahlen hat.Mit freundlichen Grüßen
P. Schwab
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Dann wäre der Steuerberater, meines Vaters der gleichzeitig der des Neffen ist auch etwas unprofessionell. Den der ist im Bilde gewesen, dass es verschenkt werden sollte, und macht über ein halbes Jahr mit dem Finanzamt herum.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Und beim Erben über dem Freibetrag von 400.000,-€ kann es mir doch auch egal sein?

Der Grundsteuerbescheid hat m.E. keine Aussagekraft sondern die Steuererklärungen Ihres verstorbenen Vaters bzw. die erlassenen Steuerbescheide. Vielleicht überprüfen Sie dort, ob in diesen Bescheiden noch landwirtschaftliche Einkünfte aufgeführt gewesen sind.

Wenn Sie die Äcker und weitere Sachen an den Neffen verschenken, können Sie dies mit der Auflage verbinden, dass Ihr Neffe aus der Bereicherung die Schenkungsteuer zu zahlen hat. Dann sind Sie aus der Verpflichtung raus.

Viele Grüße

Christian Peter

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
In der Steuererklärung gibt es Einkünfte aus Verpachtung. knapp 400,-€. Dann gehören die Äcker zu einem landw. Betrieb. und die beiden Häuser sicher nicht?

Da​s spricht für eine Zuordnung zum Privatvermögen.

Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 714
Erfahrung: Tax Manager bei Kelvion
Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich schreibe Ihnen morgen einen Schluss.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ok Herr P.,
Sie haben mir geduldig meine Fragen beantwortet, dafür danke ***** *****!
Bis zum nächstenmal.��

sehr gern und evtl. bis bald