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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1516
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

In 2018 war ich Kleinunternehmerin, in 2019 wurde ich

Diese Antwort wurde bewertet:

In 2018 war ich Kleinunternehmerin, in 2019 wurde ich umsatzsteuerpflichtig. Anfang 2019 erhielt ich für meine freiberufliche Beratertätigkeit in 2018 noch Gutschriften. Ein Teil davon wurde von den Kundenunternehmen ohne USt., ein anderer zuzüglich USt. überwiesen. Da ich der - wahrscheinlich falschen- Meinung war, ab 01.01.19 Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen zu müssen, habe ich alle Eingänge als Brutto zusammengerechnet, entsprechend Umsatzsteuer herausgerechnet und bei der Umsatzsteuervoranmeldung QI/2019 dem Finanzamt übermittelt. Meine Frage: Wie soll ich vorgehen, um eine korrekte Umsatzsteuervoranmeldung QI bzw. Umsatzsteuererklärung 2019 zu erstellen? Wie werden die Netto-Einnahmen für meine Leistung aus 2018 in meiner Einkommenssteuererklärung 2019 eingetragen?

Guten Abend,

ermitteln Sie Ihren Gewinn nach Einnahmen-Überschuss-Rechnung?

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja, ich bin Dr.-Ingenieurin und mache Beratung im IT- und psychologischen Bereich

Okay, vielen Dank.

Grundsätzlich sind Einnahmen, die ihren Ursprung noch in den Zeiten der Kleinunternehmerphase haben, auch ohne Umsatzsteuer zu erfassen. Das heißt also, dass dafür keine Umsatzsteuer abgeführt werden muss. Etwas anderes ergibt sich, falls Ihnen Gutschriften mit Umsatzsteuerausweis ausgestellt werden. Dann schulden Sie auch die Umsatzsteuer.

In der Umsatzsteuererklärung 2019 müssen Sie daher nur die Einnahmen erfassen, die umsatzsteuerpflichtig waren. Es ergibt sich dadurch wahrscheinlich ein Guthaben, weil Sie ja alle Einnahmen in der Voranmeldung als umsatzsteuerpflichtig angemeldet haben.

In der Anlage EÜR können Sie sowohl umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen als auch Einnahmen als Kleinunternehmer ausweisen (Zeile 11). Sie müssten hier also die Einnahmen entsprechend eintragen. Die Umsatzsteuer auf die umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen wiederum ist in Zeile 16 einzutragen.

Helfen Ihnen diese Informationen schon weiter?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja, das hilft mir schon weiter. Sollte ich jetzt noch die Umsatzsteuervoranmeldung Q1/2019 korrigieren, um dann nicht erst bei der Umsatzsteuererklärung 2019 die Differenz zu haben? Sollte ich den Firmen, die mir fälschlich Umsatzsteuer ausgezahlt haben - die ich inzwischen durch die Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt überwiesen habe - die Umsatzsteuer zurückzahlen und da auch nochmal die Umsatzsteuervoranmeldung/Umsatzsteuererklärung korrigieren?

Eine Korrektur der Umsatzsteuervoranmeldung ist eigentlich nicht notwendig. Das können Sie über die Umsatzsteuererklärung korrigieren. Bei Rückfragen durch das Finanzamt lässt sich die Differenz ja schnell erklären.

Grundsätzlich sollten Sie mit den Firmen auf jeden Fall Kontakt aufnehmen und klären, ob diese Ihnen korrigierte Gutschriften ausstellen. In dem Fall würden Sie dann die zu viel erhaltene Umsatzsteuer zurück erstatten. Aber auch hier könnten Sie die Korrektur dann über die Erklärung durchführen, wenn Sie diese zeitnah erstellen. Wenn Sie mit der Jahreserklärung noch nicht soweit sind, dass Sie diese bald an das Finanzamt senden können, senden Sie bitte berichtigte Voranmeldungen an das Finanzamt.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ja, verstehe, vielen Dank. Leider musste ich feststellen, dass eine Firma inzwischen nicht mehr existiert. Die zuviel gezahlte Umsatzsteuer wurde über die Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt überwiesen. Neben dieser Umsatzsteuer-Gutschrift zog die Firma erst noch nach Bulgarien um, darauf wurden mir 10% "bulgarische Beratungssteuer" abgezogen, ich sollte darüber noch einen Beleg bekommen. Was tut man in einem solchen Fall, wenn eine Firma geschlossen ist?

Haben Sie von dieser Firma eine Gutschrift (im Sinne einer Rechnung) erhalten, in der Umsatzsteuer ausgewiesen wurde?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja

In dem Fall müssten Sie die Umsatzsteuer auch abführen. Da Sie diese auch erhalten haben, entsteht Ihnen ja auch kein Schaden. Sofern Ihnen aber 10% vom Rg.-Betrag abgezogen wurden, rechnen Sie die Umsatzsteuer aus dem erhaltenen Betrag heraus.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ok, das mache ich.
Haben Sie vielen Dank. Es hat mich sehr gefreut, wieder von Ihnen beraten zu werden. Wünsche Ihnen schönen Abend

Gern geschehen! Für Sie auch noch einen schönen Abend :-)

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Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.