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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1378
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe ein Haus aus einer Erbmasse von meinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich habe ein Haus aus einer Erbmasse von meinen Geschwister für 300T€ gekauft. Wir sind 7 Kinder. Mein Steuerberater hat nun 6/7 vom Hauswert als AK aufgeführt . ich habe zusätzlich noch rd. 52T€ in Umbaumassnahmen inverstieren müssen. da setzt der Steuerberater 1/7 an. Mein Steuerberater ist nicht in der Lage mir das plausibel zu erklären. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: BW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ne, denke nicht

Guten Morgen,

gerne prüfe ich Ihre Frage und melde mich im Laufes des Tages mit einer Antwort, wenn das zeitlich für Sie in Ordnung ist? Meist kommt die Antwort früher, aber ich möchte Ihnen nicht zu viel versprechen.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Hallo, hier nun die zugesagte Antwort.

Grundsätzlich haben Sie das Haus zu 1/7 unentgeltlich erworben. Zu 300.000 EUR haben Sie das Haus aus der Erbmasse herausgekauft. Sofern Ihnen nicht 1/7 an den 300.000 EUR zusteht, haben Sie also eigene Anschaffungskosten von 300.000 EUR und nicht nur 6/7 von 300.000 EUR.

Die 52 T€ sind Ihnen ebenfalls vollständig als eigene Anschaffungskosten zuzurechnen, wenn Sie diese auch selbst bezahlt haben. Ein Ansatz von 1/7 wäre aus meiner Sicht nur dann plausibel, wenn dieser Betrag durch die Erbengemeinschaft gemeinsam bezahlt wurde. Ansonsten stehen Ihnen 100% dieser Kosten zu.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positiver Bewertung an mich ausgezahlt. Ich bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an.Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank. Kann ich Ihnen eine Datei zukommen lassen (nur ein Blatt) es geht hier für mich um viel Geld.

Ja, laden Sie es hier gerne hoch (über die Büroklammer).

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Leider steht mir die Upload-Funktion über die Büroklammer nicht zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie noch einmal den genauen Sachverhalt: Das Haus hat laut dem Verkehrswertgutachten ein Wert von 300.000 €. An meine 6 Geschwister habe ich 257.142 € (6/7) ausbezahlt. Die restlichen 1/7 stehen mir als Erbe zu und wurden somit nicht ausbezahlt. Des Weiteren wurde das Haus nach dem oben genannten Kauf für 52.000 € modernisiert. Diese 52.000 € wurden ausschließlich von mir bezahlt. Mein aktueller Steuerberater hat sowohl für den Kauf des Hauses als auch für die Kosten der Modernisierung lediglich 6/7 als Anschaffungskosten in der Steuererklärung für 2019 berücksichtigt. Auf Basis Ihrer bisherigen Antwort gehe ich davon aus, dass dies nicht korrekt ist, da die gesamten Anschaffungskosten für das Haus (Gebäudewert) und die Kosten für die Modernisierung als Basis für die Berechnung der Abschreibung (über 50. Jahre) angesetzt werden können. Vielen Dank

Sie könnten die 257.142 EUR sowie die von Ihnen gezahlten 52.000 EUR steuerlich als Anschaffungskosen geltend machen. Hinzu kommt dann noch der unentgeltlich erworbene Anteil aus dem Erbe. Hier übernehmen Sie 1/7 der Anschaffungskosten des Erblassers. Wenn der Erblasser die Immobilie z.B. vor 30 Jahren für 100.000 EUR erworben hat, könnten Sie 1/7 von 100.000 EUR auch noch als Anschaffungskosten geltend machen. Diese ANschaffungskosten von damals müssten aber in glaubhafter Form nachgewiesen werden.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.