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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1389
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Es geht darum sollte ich von einen Fremdkapitalanbieter wie

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht darum sollte ich von einen Fremdkapitalanbieter wie in diesem Link https://lmitrade.com/ Kapital zu Verfügung gestellt bekommen.
Ich damit Futures handle an den Terminbörsen. Vom Profit erhalte ich 80% /LMI 20%
Muss ich dann ein Gewerbe anmelden oder läuft das über die normale Kapitalertragssteuer?
LMI stellt mir lediglich das Kapital zur Verfügung.
Und LMI vergibt keine Aufträge oder Anweisungen an mich , bin auch nicht Angestellt oder verkaufe für die etwas.
Sprich ich arbeite wie, wann und wo für mich selbst als währ es mein Kapital.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Linner
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: nein denke nicht.

Guten Morgen,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich im Laufe des Tages mit einer Rückmeldung. Ich hoffe das ist zeitlich für Sie in Ordnung?

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Guten Morgen,

hier nun meine Rückmeldung.

Die Einordnung ist nicht ganz unproblematisch. Grundsätzlich würde ich die Tätigkeit im Rahmen der Kapitaleinkünfte einordnen, da Sie ja nach außen hin nicht direkt gewerblich tätig werden. Sie sind ja in dem Sinne nicht "werbend" tätig. In dem Fall würden die Einkünfte der Abgeltungssteuer unterliegen und wären entsprechend zu erklären. Sofern ein ausländischer Broker einbezogen wird, erhebt dieser keine Abgeltungssteuer, so dass hier genaue Aufzeichnungen zu führen wären über die Gewinne und Verluste. Nachteilig wäre hier bei der Abgeltungssteuer für Sie, dass Sie im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen keine Werbungskosten abziehen können. Das heißt im Grunde genommen, dass Sie zwar 100% der Gewinne versteuern müssen, die 20% Gewinnanteil sich aber nicht steuermindernd auswirkt. Unter dem Strich hieße das, dass Sie 25% Abgeltungssteuer auf 80% Erträge versteuern müssen. Das entspricht dann im Grunde genommen einem Steuersatz von 31,25%.

Ich würde aber vor Beginn der Tätigkeit dazu raten einmal das für Sie zuständige Finanzamt um Einordnung der Tätigkeit zu bitten. Dann haben Sie eine definitive Auskunft und erleben "keine bösen Überraschungen". Sollte die Tätigkeit doch als gewerblich eingeordnet werden, hätten Sie nämlich einen Betriebsausgabenabzug (20% des Gewinnanteils). Das würde sich dann je nach Höhe der Einkünfte im Kalenderjahr positiv auf die Besteuerung auswirken.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen, auch wenn die Auskunft nicht abschließend gegeben werden kann. Sollten sich Rückfragen ergeben, so melden Sie sich gerne.

Abschließend bitte ich um Bewertung meiner Beratung mit 3-5 Sternen, damit justanswer meinen Honoraranteil freigibt. Dieses erfolgt erst bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden. Vielen Dank ***** *****!

Schöne Grüße!

Knut Christiansen

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
OK schon mal vielen Dank. Ja es etwas schwierig mit Finanzamt. Ich habe dort bereits angefragt. Aber dieses meinten Sie dürften nicht Steuerlich Beraten werden. Letztlich geht es mir bloß um Art der Versteuerung damit gerde diese Finanzamt mich nicht hinter der Steuerhinterziehung anklagt. Ich glaube aber auch diese wissen selbst nicht wie sie meinen Fall einstufen sollen. Ich bewerte sie gerne positiv. Schöne Grüße.

Okay, das kann schon mal sein, dass man telefonisch nicht an die richtige Person beim Finanzamt gerät. Zur Not müssten Sie es bitte einmal schriftlich anfragen, damit Sie auch eine schriftliche Antwort erhalten. Vielen Dank ***** ***** für die positive Bewertung :-)