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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1220
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo! Ich arbeite seit 2015 als freie Autorin. Bis letztes

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich arbeite seit 2015 als freie Autorin. Bis letztes Jahr hab ich jedes Mal so viel investiert in Covergestaltung, Korrektorat, Webseitenaufbau usw, dass ich keinen Gewinn gemacht habe. Deswegen (und auch weil ich mich schlecht hab beraten lassen) hab ich mich nicht als Freiberufler angemeldet. Muss ich mit Strafe rechnen, dass ich das bis jetzt noch nicht gemacht habe? Ich lebe übrigens in Bayern.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ich möchte als Freiberufler anmelden. Was soll ich angeben, wann ich die freiberufliche Tätigkeit begonnen habe? Erst seitdem ich Gewinne mache oder seit Beginn der freiberuflichen Tätigkeit?

 

Guten Morgen,

gerne prüfe ich Ihre Frage. Ich melde mich im Laufe des Vormittags mit einer Antwort, wenn das zeitlich für Sie in Ordnung ist.

Viele Grüße!


Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Guten Morgen!

Ich freu mich.

Viele Grüße!

A. M. Schlösser

Hallo, hier die zugesagte Antwort:

Grundsätzlich müssten Sie natürlich die Tätigkeit rückwirkend anmelden. Da Sie keine Überschüsse erwirtschaftet haben, wird sich allerdings keine Einkommensteuerbelastung ergeben. Allerdings müssten Sie damit rechnen, dass Sie auch Verluste nicht mehr geltend machen können, die ggfs. zu einer niedrigeren Steuer geführt hätten.

Sollten Sie Umsatzsteuer in Ihren Rechnung ausgewiesen haben, würden Sie diese schulden und noch zu zahlen haben. Diesbezüglich würde das Finanzamt dann zum einen Verspätungszuschläge für die verspätete Abgabe der Erklärungen und Säumniszuschläge für damit einhergehende verspätete Zahlung festsetzen. Sofern Sie in Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausgewiesen haben und Ihr Umsatz in den Jahren 2015 bis 2019 unter 17.500 EUR p.a. lag, könnten Sie auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. In dem Fall können Sie auf den Ausweis von Umsatzsteuer verzichten und würden daher auch keine Umsatzsteuer schulden. Sollte das der Fall sein, gehe ich nicht davon aus, dass das Finanzamt Ihnen gegenüber hier aufgrund der fehlenden steuerlichen Auswirkung eine Strafe verhängt.

Ich würde hier an Ihrer Stelle bei Anmeldung der Tätigkeit schon Ihre Gewinnermittlungen für die Jahre 2015-2019 einreichen, damit Sie dem Finanzamt deutlich machen, dass keine positiven Einkünfte erzielt wurden.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen. Abschließend bitte ich um Bewertung meiner Antwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Dieses erfolgt nur bei positiver Bewertung durch Sie als Kundin. Ich erhalte dann 50% des von Ihnen gezahlten Betrags als Honorar. Für Ihre Mithilfe hierbei danke ich Ihnen vielmals vorab!

Viele Grüße!


Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen Dank für Ihre rasche und ausführliche Antwort! Sie bekommen auf jeden Fall von mir 5 Sterne!

Ich habe keine Rechnungen mit Umsatzsteuer ausgewiesen, nur Tantieme von Büchern erhalten.

Meinen Sie mit Gewinnermittlung gleich eine Steuererklärung für 2015-2019? Soll ich die dann gleich mit der Anmeldung als Freiberufler einreichen?

Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße!

A. M. Schlösser

Haben Sie bisher noch keine Steuererklärungen für die Jahre 2015 - 2019 eingereicht? Falls nicht, dann holen Sie das bitte nach.

Falls Sie bereits eine Erklärung eingereicht haben, stellen Sie bitte einfach zunächst die Einnahmen und Ausgaben gegenüber (zunächst nur auf Papier) und geben diese erst einmal zum Finanzamt.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen Dank.

Leider hab ich keine Steuerklärung eingereicht bis jetzt. Dann werde ich das nachholen. Muss ich mit Strafe rechnen, weil ich da im Verzug bin, obwohl ich keine Einnahmen und keine Umsatzsteuer zu zahlen hatte?

Wenn Sie keine Einnahmen erzielt haben und daher keine Einkommensteuer festgesetzt wird, kann das Finanzamt zumindest keinen Verspätungszuschlag oder Säumniszuschlag festsetzen. Ich gehe davon aus, dass Sie ohne Strafe davon kommen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ganz herzlichen Dank!

Gern geschehen! :-)