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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1253
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Hallo Herr Christiansen. Eine Frage zum Einzelhandel und der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Christiansen.Eine Frage zum Einzelhandel und der aktuellen Corona-Probelmatik:Als Kleinunternehmen im Einzelhandel haben wir aktuell Existenzprobleme.
Die Umsätze brechen arg ein. Wir bestellen schon nichts mehr nach, nur wenig und das meist nachgefragte.
Allerdings sind auch da Lieferprobleme etc.Gibt es irgendwelche Chancen, aus steuerlicher Sicht, diesem Problem entgegenzuwirken ?Es bestehen rund 100k Darlehnsschuld mit einem mtl Abtrag von rund 1,5k
Zudem 2 Mieten für die Filalen von rund 8k im Monat und an unsere Angestellten zu zahlende Gehälter von rund 17,5k.Was können wir im Zuge von Corona nun machen, damit die Existenz nicht gefährdet ist???Bitte um Info.Danke vorab.Gruß
M.S.

Guten Tag,

leider sind die Informationen dazu derzeit noch recht spärlich. Zum einen soll es einen Erlass durch das Bundesfinanzminsterium geben, der es den örtlchen Finanzämtern ermöglichen soll, fällige Steuerbeträge stunden zu lassen. Hier muss also Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt aufgenommen werden, falls Steuerbeträge nicht (vollständig) getilgt werden können.

Weiterhin soll es über die staatlichen Förderinstitite (z.B. KfW) unbürokratische Liquiditätshilfen in Form von Krediten geben.
Sie sollten hier am Montag einmal Rücksprache mit Ihrer Hausbank halten, damit diese das Vorgehen mit der KfW abstimmt (https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html). Sämtliche Anträge laufen bzgl. der KfW ohnehin über die Hausbank.


Weiterhin wäre zu prüfen, ob bei Ihnen die Möglichkeit besteht Kurzarbeitergeld zu beantragen. Hierzu müssen Sie sich an die Arbeitsagentur wenden (https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld).

Ich bedaure , dass ich Ihnen hierzu nur oberflächliche Informationen geben kann. Aber derzeit sind die Erfahrungen dazu aufgrund der Überschlagung der Ereignisse eben noch nicht da. Daher kann ich hier auf keine Erfahrungen zurückgreifen wie erfolgversprechend diese sind. Wenn man der Bundesregierung glauben schenken kann, sollen die Hilfen aber unbürokratisch gewährt werden. Ggfs. erkundigen Sie sich parallel auch bei Ihrer örtlichen IHK.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und drücke Ihnen die Daumen, dass diese Krise ganz schnell überwunden wird.

Viele Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

 

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen dank Herr Christiansen.

Diese Informationen reichen mir zunächst aus, um mir grob Gedanken zu machen, was wir tun könnten.

Gemäß Ihrer Empfehlung werden wir uns an die örtliche IHK wenden und uns erkunden.

KfW -> unser unternehmen gibt es erst seit Sommer 2017.
Es hatte eine gute Entwicklung genommen, doch in letzter Zeit viele Peobleme, viele Ausgaben. Wäre dieser Umsatzeinbruch nicht würde es unser Geschäft schaffen.
Doch jetzt sehe ich leider nur schwarz :(

Erkundigen Sie sich bitte trotzdem bei Ihrer Hausbank. Denn auch jüngere Unternehmen sollen laut Bundesregierung nicht "im Regen stehen gelassen werden". Weiterhin bieten ggfs. auch Förderinstitute Ihres Bundeslandes Liquiditätshilfen an (hier in Schleswig-Holstein z.B. die Investitionsbank).

Laut Internetseite der Kfw kommt für Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt tätig sind, das Programm "ERP-Gründerkredit universell" in Frage.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.