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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1262
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich benötige eine Beratung zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich benötige eine Beratung zu meiner Einkomenssteuer 2015. Es handelt sich um eine Terminsache, der Antwort-Termin an das Finanzamt ist der 23.03.2020.Meine ESt-Erklärung 2015 wurde abgelehnt, mein Einspruch ebenfalls abgewiesen.Meine Fragen sind
a) Wie kann ich erreichen, das die ESt.-Erklärung 2015 noch bearbeitet wird?
Ich erwarte einen Erstattunsbetrag.
b) Wie muss ich verfahren, damit meine ESt.-Erklärungen 2016, 2017 und 2018 nochmals korrigiert werden können?Nachstehend habe ich Ihnen den Sachverhalt dargestellt.Mit freundlichen GrüßenBernd MaaßenAusgangssituation
Im Jahr 2015 war ich bis 30.06. Angestellter und habe das Unternehmen mit einer Abfindung verlassen.
In diesem Jahr startete ich eine Unternehmensberatung als Freiberufler für Finanzdienstleiter und IT-Firmen.
Hierzu nahm ich mir bis Ende 2015 Zeit.
Die Unternehmensberatung habe ich nicht abgemekdet, sie besteht immer noch. Bisher wurde aber noch kein
Cent Umsatz erzielt.Ich entschied mich dann allerdings doch wieder als Angestellter tätig zu werden.
Die Tätigkeit nahm ich dann am 01.01.2016 wieder auf.In Jahr 2015 habe ich geheiratet, in diesem Jahr erolgt erstamlig eine gemeinsame Veranlagung.ESt-Erklärung
Ich habe in den Vorjahren die Abgabe meiner ESt.-Erklärung immer am letzmöglichen Tag, d.h. 4 Jahre nach dem Steuerjahr abgegeben.
Für die ESt.-Erklärung war dies der 31.12.2018.Im Sommer 2018 wurde ich vom Finanzamt angerufen und mir eine Frist zur Abgabe der noch offenen Steuererklärungen gesetzt.
Dies umfasste die ESt-Erklärung, EÜR sowie die Umsatzsteuererklärung.Ich fertigte die Erklärungen im Jahr 2018 für die Jahre 2015, 2016 und 2017 an. Allerdings aus Zeitgründen nur "rudimentär".
Ich war der Ansicht, das ich die Erklärung 2015 vervollständigen kann und dann zum 31.12.2019 abgebe.Das Finanzamt schrieb mir dann, das sie dies ablehnt, da der Bescheid bereits in 2018 erteilt wurde.
Das Schreiben habe ich ihnen als Anlage 1 zu dieser Mail angehangen.
Dagegen erhob ich Einspruch, der aber abgewiesen wurde.Ziel
Ich möchte erreichen, das meine ESt-Erklärung bearbeitet wird, da ich einen Erstattungsbetrag erwarte.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Nein, ich denke dies ist alles

Guten Morgen,

könnten Sie das Schreiben bitte einmal hochladen Es ist für mich hier nicht sichtbar. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, gibt es bereits einen Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2015? Und für die Jahre 2016 und 2017 ebenfalls? Könnten Sie hier bitte jeweils die 1. Seite des Bescheides (gerne anonymisiert) ebenfalls hochladen?

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

 

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Hallo Herr Christiansen, ich habe Ihnen die Anlagen für die Erklärung 2015 hochgeladen.In 2016 und 2017 sind die Fälle gleich. Allerdings habe ich dort noch keine aktualisierte Erklärung hochgeladen.
Viele Grüße
Bernd Maaßen

Hallo Herr Maaßen,

Sie schreiben in Ihrem Einspruch, dass der ergangene Einkommensteuerbescheid 2015 unter dem Vorbehalt der Nachprüfung gem. § 164 AO stand/steht. Ist dem wirklich so oder wurde der Vorbehalt der Nachprüfung durch das Finanzamt bereits wieder aufgehoben? Besteht der Vorbehalt der Nachprüfung dann auch für die Jahre 2016 und 2017?

Sollten die Bescheide weiterhin unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen, so können die Bescheide vollumfänglich geändert werden. SInd die Bescheide jedoch nur teilweise vorläufig (§ 165 AO) so ist eine Änderung nur sehr eingeschränkt möglich. Eine grundsätzliche Änderung kann dann nicht mehr erfolgen, wenn die Bescheide dann nach Ablauf der Einspruchsfrist bestandskräftig geworden sind. Eine Änderung zu Ihren Gunsten wäre nicht möglich, weil Sie hinsichtlig der nachträglichen Erklärung zu Ihren Gunsten ein "Verschulden" treffen würde.

Daher wäre es für Sie wichtig und erfolgversprechend, wenn der Vorbehalt der Nachprüfung weiterhin Bestand hätte.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Hallo Herr Christiansen, das kann ich nicht sagen, ich habe nur die Schreiben erhalten, die ich Ihnen hochgeladen habe. Welche Möglichkeiten haben ich, doch noch zur Neuberechnung der Einkommenssteuer zu erhalten?
Viele Grüße
Bernd Maaßen

Schauen Sie bitte auf den Steuerbescheiden auf Seite 1 nach, ob dort der Vorbehalt der Nachprüfung genannt ist. Gerne können Sie die Bescheide auch hier hochladen, dann schaue ich für Sie nach.

Wenn kein Vorbehalt der Nachprüfung besteht, können die Bescheide aufgrund des Eintritts der Bestandskraft leider nicht mehr zu Ihren Gunsten geändert werden. Sie hätten dann gegen den ersten Bescheid fristgerecht Einspruch einlegen müssen. Das gilt auch dann, wenn die Erklärungen freiwillig abgegeben wurden.

Ich bin gleich für ca. 1 Stunde offline. Ich melde mich dann später dazu, wenn ich bis dahin eine Rückmeldung von Ihnen erhalten habe.

Haben Sie bei den Bescheiden einmal nachgeschaut?

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Hallo Herr Christiansen, habe Ihnen die Seiten der Bescheide 2015, 2017 und 2018 hochgeladen. 2016 suche ich gerade nocht, sind aber gleichlautend.
Ich hoffe Sie finden etwas, das ich meine Erstattungen noch erhalte.
Viele Grüße
Bernd Maaßen

Hallo Herr Maaßen,

ich habe mir Ihre Bescheide angesehen. Alle stehen nicht (mehr) unter dem Vorbehalt der Nachprüfung. Eine Änderung der Bescheide ist daher leider nicht mehr möglich. Dies ist damit zu begründen, dass die Abgabenordnung eine Änderung von Bescheiden nur in gewissen Grenzen zulässt. Bei nachträglichen Tatsachen oder Beweismitteln, die zu einer niedrigeren Steuer führen, darf den Steuerpflichtigen aber daran kein grobes Verschulden treffen (§ 173 AO). Dieses wäre bei Ihnen aber aus Sicht der Finanzverwaltung (und gefestigter Rechtssprechung) gegeben, da Sie die Tatsachen und Beweismittel auch im EInspruchsverfahren hätten vorbringen können. Der Einspruch wiederum ist aber nur innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des jeweiligen Bescheides möglich. Dafür sind die Fristen bereits abgelaufen.

Daher muss ich Ihnen im Rahmen dieser Beratung leider mitteilen, dass eine Änderung Ihrer Bescheide ohne Aussicht auf Erfolg ist. Ich hätte Ihnen hier gerne eine positivere Mitteilung gegeben. Aber der Sachverhalt lässt leider keine andere Beurteilung zu.

Ich bitte abschließend um Bewertung meiner Antwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Dieses erfolgt nur bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden. Bitte bedenken Sie bei der Bewertung, dass ich für die geltenden Gesetze nicht verantwortlich bin, sondern Sie nur hinsichtlich der Anwendung beraten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.