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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5896
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Es geht um Spekulationssteuer bei Immobilienverkauf

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um Spekulationssteuer bei Immobilienverkauf innerhalb von 10 Jahren. Die Frage ist, ob der Spitzensteuersatz berücksichtigt werden muss, wenn die Immobilie dem Ehepartner gehört, welcher kein Einkommen hat während der andere Ehepartner mit seinem Einkommmen im Spitzensteuersatz liegt.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: BW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrter Fragesteller,

ich widme ich in Kürze Ihrer Frage.

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielleicht noch zu berücksichtigen:
Die Wohnung gehört zur Hälfte meiner Frau und ihrem Bruder. Ihr Bruder hat dort gewohnt und die Raten für die Bank selbst getragen. Ich selbst habe eigentlich mit der Wohnung nichts zu tun

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, dass Sie justanswer für Ihr Anliegen gewählt haben. Mir ist als externer Experte Ihre Frage zugeleitet worden.

Ich werde mich mit Ihrer Frage beschäftigen und Ihnen eine Nachricht zukommen lassen. Ist es recht, dass ich dies im Laufe des morgigen Vormittags tue?

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Hallo Herr Nettelmann

Ja das passt! Lieber gründlich, als ein Schnellschuss. Wäre schön, wenn Sie uns vielleicht noch die Möglichkeiten geben, was alles angerechnet werden kann.

Grüße
Scheffler
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Noch ein Hinweis: auf Nachfrage beim Finanzamt wurde uns gesagt, dass meine Frau prinzipiell Spekulationssteuer zahlen muss. Aber natürlich nur von der Hälfte des Gewinns.

Danke für Ihre Nachricht.

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich teile Ihnen heute meine Stellungnahme zu Ihrem Anliegen mit:

Nach dem Sachverhalt ist im Falle eines Verkauf der Immobilie der Gewinnanteil von 50 %, der auf Ihre Frau entfällt, bei ihr steuerpflichtig. Dieser Gewinnanteil ist im Rahmen der Steuererklärung in der Anlage SO (Sonstige Einkünfte) auf der Rückseite zu deklarieren.

Der Gewinnanteil ist die Differenz zwischen dem Verkaufserlös abzgl. des Anschaffungspreises einschl. Nebenkosten der Anschaffung und abzügl. der Abschreibung auf die Immobilie für den Zeitraum von der Anschaffung bis zum Verkauf.

Da Sie keine Angaben über die Höhe Ihres Einkommens und über den Veräußerungspreis für den halben Anteil gemacht haben, sollten Sie prüfen, ob die Zusammenveranlagung oder die getrennte Veranlagung günstiger ist. Im Normalfall ist die Zusammenveranlagung die günstigere Veranlagung, in dem konkreten Fall könnte aber die getrennte Veranlagung auf Antrag zu einem günstigeren Ergebnis führen.

Wenn ich damit Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung durch Anklicken von 3 - 5 Sternen, denn nur dadurch wird von justanswer mein 50 %iger Anteil an Ihrem Honorareinsatz an mich weitergeleitet.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo Herr Nettelmann

Vielen Dank für die Antwort. Mein Bruttgehalt liegt über der Grenze von diesen 104.000 Euro bei Verheirateten. Daher war unsere Annahme, dass wir bzw. meine Frau 42% bei Zusammenveranlagung des Gewinns versteuern müssen. D.h. also, dass eine Getrenntveranlagung sehr wahrscheinlich Sinn macht?

Grüße
Scheffler

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten sich diese Prüfung vorbehalten, bis ein Veräußerungsgewinn ermittelt werden kann. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine getrennte Veranlagung günstiger ist, obwohl Sie bei einer getrennten Veranlagung den Grundfreibetrag und den progresssiven Besteuerungsbereich von Ihrer Frau verlieren, der sich bei der Zusammenveranlagung auswirkt.

Denken Sie bitte an die abschließende Bewertung. Vielen Dank.

Beste Grüße

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo Herr Nettelmann

Der Gewinn bei ca. 25.000 Euro liegen für meine Frau. Insgesamt 50.000.
Was macht in disem Fall Sinn?
Grüße
Scheffler

Sehr geehrter Fragesteller,

bei dieser Konstellation ist die Zusammenveranlagung günstiger, da der Gesamtnachteil für Sie höher als der Vorteil für Ihre Frau im Fall der getrennten Veranlagung!

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ok vielen Dank