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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1906
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Frage zur GrEStl. Nachbehaltefrist bei Übereignung: Sehr

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage zur GrEStl. Nachbehaltefrist bei Übereignung: Sehr geehrter Herr Christiansen, bitte seien Sie so nett und lesen nochmal mein Fallbeispiel aus unserer Korrespondenz von Ende Okt. 2019, denn ich hätte Ergänzungsfragen. Frage 1: Da ich meine bisherige Grundvermögensverwaltung bereits seit (vorbehaltefristbezüglich unbedenklichen) > 10 Jahren „als natürliche Person die gemäß UStG eine berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt und nachhaltig zur Erzielung von Einnahmen tätig ist“ betreibe, beurteile ich mich weder als ein „Alleineigentümer“ im Sinne des § 5 GrEStG, noch als eine „Gesamthand“ im Sinne des § 6 GrEStG, sondern als ein „Unternehmer“ im Sinne des von der GrEStG -Novelle unberührten § 6a GrEStG. Sehen Sie das unverbindlich auch so? Frage 2.: Da die KG, in welche ich mein Grundvermögen einzubringen beabsichtige, einen Gesellschaftsvertrag unterliegt, beurteile ich das beabsichtigte Rechtsgeschäft als eine „Einbringung auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage durch den herrschenden Unternehmer“ gemäß § 6a GrEStG, weshalb für mich die Nachbehaltefrist a.F. weiterhin gilt. Sehen Sie das unverbindlich auch so? Frage 3: Die Überschrift des § 6a „Umstrukturierungen im Konzern“ besagt nicht etwa, dass der Übereigner bereits ein Konzern (im Sinne eines Verbundes) sein muss, sondern, dass es ausreicht wenn der Konzern (Verbund) durch das ggstl. Rechtsgeschäft erst entsteht, weshalb der § 6a (nebst Nachbehaltefrist gemäß a.F.) für meinen Fall einschlägig bleibt. Sehen Sie das unverbindlich auch so? Mit Dank in voraus und freundlichen Grüßen

Guten Tag,

ich schaue mir Ihren Fall gerne später an und melde mich dann im Laufe des Tages bei Ihnen.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen

Hallo, hier wie gewünscht meine unverbindliche Einschätzung.

Zu Frage 1:
Grundsätzlich sind Sie wie ein Alleineigentümer im Sinne des § 5 Abs. 2 GrErwStG zu beurteilen, da Ihnen (wenn auch über Ihre Grundstücksverwaltungals Unternehmen) das Grundstück alleinig als Person zuzurechnen ist. Eine Gesamthand liegt nicht vor, da dieses nur im Rahmen einer Personengesellschaft der Fall wäre (Miteigentum mehrerer Personen über die Beteiligung an einer PersG). Die Einbringung in eine KG führt allerdings zur Übertragung auf eine Gesamthand (mit Ihnen als Alleingesellschafter), wobei allerdings keine Grunderwerbsteuer ausgelöst wird, soweit Sie an der KG beteiligt sind.

Zu Frage 2 und 3:

Ich sehe den § 6a bei genauer Betrachtung als nicht einschlägig an, da es sich hier meiner Ansicht nach nicht um eine Umstrukturierung in einem Konzern handelt, wenn das Vermögen von Ihnen als Alleineigentümer (Unternehmer) auf eine KG übergeht. Bei einem Konzern gibt es ein herrschendes Unternehmen und (mehrere) abhängige Unternehmen. Dieses wäre in Ihrer Konstellation (Immobilien werden in einer KG gehalten) aber nicht gegeben.

Aus meiner Sicht würde dann der § 5 Abs. 3 mit der geplanten verlängerten Frist von 10 Jahren gelten.

Mit freundllichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Vielen Dank. Ich sehe das leider genauso wie Sie. Ich hasse diese GrESt. -Novelle. Ich gehe nun zur Bewertung und Bezahlung und wünsche einen schönen Feierabend

Danke, für Sie auch einen schönen Feierabend.

Denken Sie bitte noch an die Bewertung oder gab es technische Probleme?

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.