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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 819
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Wir sind gemeinsam veranlagt. Nach der Betriebsprüfung würde

Kundenfrage

Wir sind gemeinsam veranlagt. Nach der Betriebsprüfung würde eine Nachzahlung fällig. Inhaberin ist meine Frau. Da wir nicht vom Steuerberater aufgeklärt wurden, eine Aufteilung der Erstattung vorzunehmen, habe ich einen Pfändungs - und Überweisungsbeschluss bekommen und vom Steuerberater wurde eier Aufrechnung zugestimmt. Nun ist die Steuerschuld zwar beglichen, mein Anteil ist aber voll in die Firma geflossen, obwohl ich AN bin. Ich habe den Steuerberater aufgefordert, diesen Vorfall seiner Betriebshaftpflichtversicherung zu melden, was über Monten hinausgezögert wird.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Mir ist dadurch ein Schaden von ca. 5 - 7.000€ entstanden.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Bundesland ist Sachsen Anhalt.
Gepostet: vor 5 Tagen.
Kategorie: Steuern
Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 4 Tagen.

Guten Tag,


wie lautet genau Ihre Frage? Geht es um die Haftung des Steuerberaters?

Schöne Grüße!


Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Ja,darum geht es.
Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 4 Tagen.

Okay, vielen Dank.

Aus meiner Sicht liegt hier ein Beratungsfehler vor, denn ein Aufteilungsbescheid hätte dazu geführt, dass das Finanzamt Sie nicht für die Einkommensteuerschulden Ihrer Frau in Anspruch nehmen kann. Jetzt wäre die Frage, ob Ihre Frau grundsätzlich nicht in der Lage gewesen wäre, die Schuld zu begleichen und ob wirklich ein Schaden entstanden ist. Denn grundsätzlich müssten Sie jetzt eigentlich das Geld von Ihrer Frau zurück verlangen (denn diese hätte die Steuer ja eigentlich zahlen müssen). Wenn Ihre Frau nicht in der Lage gewesen wäre, wäre bei Aufteilung der Steuer die Pfändung bei Ihnen durch das Finanzamt nicht möglich gewesen. Dann hätten Sie einen nachweisbaren Schaden für den der Steuerberater aukommen müsste. In dem Fall sollten Sie den Berater unter Androhung des Rechtsweges noch einmal auffordern, die Summe zu erstatten.

Wenn Ihre Frau aber zahlungsfähig ist, würde ein Schaden nicht vorliegen, weil Sie die Summe wie gesagt von Ihrer Frau zurück verlangen könn(t)en.

Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage. Sonst melden Sie sich gerne noch einmal, damit ich Ihre Rückfragen beantworten kann.

Abschließend bitte ich um Bewertung meiner Antwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Dieses erfolgt erst bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden. Ich erhalte dann 50% des von Ihnen gezahlten Betrags. Vielen Dank im Voraus!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Meine Frau ist nicht zahlungsfähig und auch nicht gewesen, deshalb wurde auf mein Privatkonto zugegriffen, obwohl ich nicht Inhaber der Firma bin und AN war.
Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 4 Tagen.

Vom Grundsatz her haften Eheleute für die EInkommensteuer gemeinschaftlich, ohne Rücksicht darauf, wer die Einkünfte erzielt hat. Um das zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit noch vor Veranlagung einen Aufteilungsbescheid zu beantragen. In dem Fall teilt das Finanzamt die Steuerschuld so auf, wie sie sich aufgrund der Verteilung der Einkünfte ergeben würde. Wenn dieser Antrag (von Ihrem Steuerberater) gestellt worden wäre, hätten Sie quasi zwei Steuerbescheide bekommen: einen für Sie und einen für Ihre Frau. Sie hätten dann nicht für die Steuerschulden Ihrer Frau in Haftung genommen werden können.

Ohne Aufteilungsbescheid kann sich das Finanzamt aber den Steuerschuldner "aussuchen". Warum es nun Sie getroffen hat und nicht das Konto Ihrer Frau vermag ich nicht zu beurteilen.

Wenn aber Ihre Frau zahlungsfähig ist, so müsste Sie Ihnen nun den Betrag erstatten (vom Betriebskonto). Damit wäre dann auch kein objektiver Schaden entstanden.

Experte:  Knut Christiansen hat geantwortet vor 4 Tagen.

War das so verständlich oder kann ich Ihnen noch Rückfragen beantworten?