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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 860
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Sehr geehrter Prof Nettelmann, Meine Frage: meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Prof Nettelmann,Meine Frage: meiner geschiedenen Ehefrau zahle ich seit 2018 monatlich einen Unterhalt von 1.500 Euro zuzüglich 260 Euro für ihre Krankenkasse.Sie hat keinerlei eigenes Einkommen und kein Vermögen.Ich möchte in meiner Einkommensteuererklaerung 9.000 Euro für 2018 an aussergewöhnlichen Belastungen wegen Unterhalt zuzüglich dem Krankenkassenbeitrag ansetzen.Muss ich befürchten, dass aufgrund der genannten Unterhaltshöhe, die ja mit 18.000 Euro p.a. über den 9.000 Euro jährlich liegt, der überschiessende Betrag quasi als eigene Einkünfte bei meiner geschiedenen Frau betrachtet wird und dies im Ergebnis das dann dazu führt, das ich gar nichts absetzen kann ?Mit freundlichen Grüßen

 

Guten Abend,

wünschen Sie ausdrücklich eine Beratung durch Herrn Prof. Nettelmann oder kann auch ich Ihnen weiterhelfen?

Ansonsten wird sich Herr Prof. Nettelmann sicherlich bei Gelegenheit Ihrer Frage annehmen.

Schöne Grüße!


Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrter Herr Christiansen,

gerne können auch Sie mir bitte weiterhelfen .

Mit freundlichen Grüßen

Okay, gerne.

Sie könnten bis zu 13.805 EUR zzgl. der Beiträge für die gesetzl. Krankenversicherung als Sonderausgabe gem. 10 Abs. 1a EStG geltend machen, wenn Ihre Ex-Frau die Anlage U unterschrieben hat. Im Umkehrschluss müsste diese die Einkünfte als Sonstige Einkünfte gem. § 22 Nr. 1a versteuern. Allerdings erfolgt eine Versteuerung immer nur soweit, wie Sie als Unterhaltszahler Sonderausgaben geltend machen können. Das heißt: wenn Ihre Frau lediglich einem Unterhalt von 9.000 EUR zustimmt, muss diese auch nur 9.000 EUR versteuern, weil Sie wiederum nur 9.000 EUR geltend machen können. Bei Ihrer Frau wäre dann, weil die Einkünfte den Grundfreibetrag nicht überschreiten, mit keiner Steuerfestsetzung zu rechnen.

Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage. Sonst melden Sie sich gerne noch einmal. Abschließend bitte ich um Bewertung meiner Antwort mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet. Dieses erfolgt nur bei positiver Bewertung durch Sie als Kunden. Ich erhalte dann 50% des von Ihnen gezahten Betrags als Honoar. Vielen Dank im Voraus!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank. Den Weg über die Sonderausgaben möchte ich nicht gehen, daher auch auf eine Unterschrift der Anlage U verzichten. Meine Frage bezieht also auf den Gestaltungsweg als aussergewöhnliche Belastung.

Mit freundlichen Grüßen

Okay. In dem Fall erfolgt keine Zurechnung der Einkünfte bei Ihrer Ex-Frau.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ok, zur Sicherheit damit es wirklich klar wird. Bei der Gestaltung als aussergewöhnliche Belastung heißt es ja, dass Bedürftigkeit bestehen muss. Als kein Vermögen über 15.500 Euro und keine eigenen Einkuefte über 624 Euro - sonst wird der überschießende Betrag abgezogen von den für mich bis zu 9.000 Euro plus Krankenkasse absetzbaren Unterhaltsleistungen, ich befürchte nun, dass das FA sieht, dass ich ja 18.000 Euro p.a. zahle plus Krankenkasse - und das FA dann sagt alles über 9.000 Euro müssen wir abziehen und ich kann gar nichts absetzen ....

Mit freundlichen Grüßen

Danke für die Ergänzung. Ich prüfe es gerne für Sie und melde mich anschließend wieder. Bitte haben Sie etwas Geduld.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank, reicht auch sonst Morgen völlig.

Mit freundlichen Grüßen

Ich habe hier noch einmal in die Einkommensteuerrichtlinien geschaut. Dort steht, dass zu den anrechenbaren Sonstigen Bezügen u.a. zählt:

Unterhaltsleistungen des geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten.

Das würde bedeuten, dass die überschießenden Beiträge angerechnet werden würden und es damit zu einer Kürzung der bei Ihnen anzurechnenden außergewöhnlichen Belastung kommt. Damit wäre eine steuerliche Auswirkung bei Ihnen unwahrscheinlich, weil es zu einer Vollkürzung käme.

Diesen Nachteil gäbe es beim Realsplitting (meine erste Antwort) nicht. Allerdings müsste hier Ihre Ex-Frau ja auch zustimmen bzw. die Anlage U unterschreiben.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ok, danke, dann denken wir über das Realsplitting nach ...

Mit freundlichen Grüßen

Gern geschehen!