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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 852
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Frage zur GmbH & Co. KG / Geschäftsführervergütung des

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage zur GmbH & Co. KG / Geschäftsführervergütung des GmbH-Geschäftsführers der Komplementär-GmbH
Die GmbH & Co. KG besteht aus folgenden Gesellschaftern:
Gesellschafter A (Vollhafterin): Komplementär ist die Komplementär-GmbH der GmbH & Co. KG – die Komplementär-GmbH hat keine Kapitalanteile an der KG und ist nicht am Gewinn beteiligt. Die Komplementär-GmbH erhält gemäß vertraglicher Vereinbarung lediglich eine Haftungsvergütung und eine Vergütung für die Geschäftsführung von der GmbH & Co. KG.
Gesellschafter B: Der Gesellschafter B ist mit 80 % an der KG beteiligt. Gleichzeitig gehört ihm zu 100 % die Komplementär-GmbH (Alleingesellschafter). Von der Komplementär-GmbH erhält der Gesellschafter-Geschäftsführer für die Geschäftsführung ein monatliches Geschäftsführergehalt. Die Komplementär-GmbH hat derzeit neben der Geschäftsführung der GmbH & Co. KG und der Haftung keine weitere Geschäftstätigkeit. Ansonsten ist anzumerken, dass Gesellschafter B die Betriebsgebäude, die sich in seinem 100%igen Eigentum befinden an die GmbH & Co. KG vermietet. Gesellschafter B erhält hierfür von der GmbH & Co. KG eine monatliche Miete. B erstellt für das Sonderbetriebsvermögen eine Sonderbilanz und ist Rahmen dieser Vermietung auch umsatzsteuerpflichtig.
Gesellschafter C: Der Gesellschafter C ist mit 20 % an der KG beteiligt – die Fragen zu diesem Gesellschafter hatten wir schon einer vorherigen Frage abgehandelt und geklärt.Hierzu sind folgende Fragen aufgetaucht:
1.) Handelt es sich bei dem von B bezogenen Geschäftsführergehalt um gewerbliche Einkünfte oder um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, wenn die Komplementär-GmbH keine anderen Geschäftsfelder hat als die Geschäftsführung der GmbH & Co. KG und (und die Haftung für diese)?
2.) Falls es sich bei dem Geschäftsführergehalt um gewerbliche Einkünfte handelt: Muss dieses Einkommen in der einheitlich gesonderten Feststellungserklärung unter dem Gesellschafter B unter „Vergütungen auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage“ berücksichtigt werden?
3.) Gesellschafter B erhält von der Komplementär-GmbH einen Betrag der in einen Altersvorsorgevertrag gezahlt wird (Direktversicherung). Kann das „steuerfrei“ für den Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlt werden oder ist die Zahlung ebenfalls eine steuerpflichtige Vergütung, die auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage in der einheitlich gesonderten Feststellungserklärung der KG unter „Vergütungen auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage (Gesellschaft B)“ zu berücksichtigen ist?
4.) Unterliegt die Geschäftsführervergütung, die Gesellschafter B von der Komplementär-GmbH erhält der Umsatzsteuer?
5.) Ist es richtig, dass die Vergütung der Komplementär-GmbH in der einheitlich gesonderten Feststellungserklärung der KG unter „Vergütungen auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage (Gesellschafter A)“ berücksichtigt wird?
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich würde mich freuen wenn Ihr Berater alva3172015 diese Frage beantworten könnte.

Guten Tag,

gerne beantworte ich Ihre Fragen:

1) Es handelt es sich bei der Vergütung für die Geschäftsführung um gewerbliche Einkünfte.

2) Ja, die Geschäftsführervergütung ist eine Sondervergütung auf gesellschaftlicher Grundlage und muss daher seinem Gewinnanteil im Rahmen der Feststellungserklärung hinzugerechnet werden.

3) Da der Gesellschafter B kein Angestellter, sondern Mitunternehmer ist, sind keine steuerfreien Einzahlungen in einen Altersvorsorgevertrag möglich. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Vergütung auf gesellschaftlicher Grundlage.

4) Grundsätzlich ist die Vergütung, die die GmbH erhält umsatzsteuerpflichtig. Es bestünde ggfs. die Möglichkeit die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen, wenn der Gesamtumsatz unter 17.500 EUR im Jahr beträgt. In dem Fall würde Umsatzsteuer nicht erhoben werden.

5) Die Vergütung ist als Gewinnanteil ebenfalls in der Feststellungserklärung hinzuzurechnen (allerdings nur die Haftungsvergütung, da das "Gehalt" ja schon B hinzugerechnet wird.

Entschuldigung, habe ich zu spät gelesen. Soll ich von der Antwort zurück treten?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Nein, wenn Sie mir genau so gut helfen können wie "alva" dann ist das o.K.

Okay, gerne. Meine Antworten hatte ich ja schon verfasst. Wenn sich dazu Rückfragen ergeben, melden Sie sich gerne bei mir.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Liege ich richtig: Die Umsatzsteuer auf die Geschäftsführervergütung die Gesellschafter B bezieht (über die Komplementär-GmbH) muss mit der Umsatzsteuer auf die Vermietung (Sonderbetriebsvermögen) konsolidiert werden. In der Sonderbilanz hat die Geschäftsführervergütung m. E. "nichts zu suchen".

Sofern eine umsatzsteuerliche Organschaft besteht, muss die Umsatzsteuer der GmbH mit in die Umsatzsteuervoranmeldung (bzw. Erklärung) des Organträgers (in dem Fall Vermietung, wahrscheinlich durch B).

Die umsatzsteuerliche Behandlung ist insofern anders als die ertragsteuerliche Behandlung.

Die GmbH ist Leistende und daher umsatzsteuerpflichtig (ggfs. dann über die Organschaft anzumelden). Die Sondervergütung muss nicht seperat in der Sonderbilanz verbucht werden.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Es gibt hier keine Organschaft.
Meine Frage zielte ja nur auf den Gesellschafter B:
Meines Erachtens schuldet der Gesellschafter B die Umsatzsteuer für die Vergütung, die er von der Komplementär GmbH erhält (Sie gaben an, dass die GmbH die UST schuldet?? Diese hat doch den Vorsteuerabzug aus der Leistung des Gesellschafters B an die Komplementär-GmbH).
Liege ich richtig, dass diese Umsatzsteuer konsolidiert werden muss mit der Umsatzsteuerschuld, die B aufgrund seiner Vermietung an die GmbH & Co. KG erhält?

Beispiel für die Einnahmen des Gesellschafters B:
Geschäftsführungs-Vergütung im VZ 11/2019 (erhält B von der Kompl.-GmbH) = netto 1.000,00 darauf UST 190,00
Mieteinnahme erhält B von der GmbH & Co. KG = netto 2.000,00 darauf UST 380,00
In der UST-VA meldet B einen Umsatz von EUR 3.000,00 an und führt EUR 570,00 Umsatzsteuer ab (Vorsteuer habe ich im Beispiel weggelassen).

Vielen Dank für die Klarstellung.

Vom Grundsatz her erfüllt zunächst die GmbH die Geschäftsführerleistung gegenüber der KG. Daher muss die GmbH der KG die Leistung in Rechnung stellen und darauf Umsatzsteuer erheben. Die KG kann dann Vorsteuer geltend machen.

Sofern B dann für die GmbH die GF-Leistung ausübt, muss dieser wiederum dieses Entgelt als steuerpflichtige Leistung behandeln und der GmbH den Betrag berechnen (zzgl. USt). Diese USt stellt bei der GmbH dann Vorsteuer dar. B muss dann diese Umsatzsteuer zusammen mit seinen übrigen steuerpflichtigen Leistungen (wie z.B. aus der Vermietung) in einer Umsatszteuervoranmeldung erklären (konsolidieren). Da haben Sie recht.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank!

Gern geschehen.

Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 852
Erfahrung: Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.