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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1091
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
92866717
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Guten Abend, ich möchte nebenberuflich mich selbständig

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich möchte nebenberuflich mich selbständig machen. Ich werde pferdegestütztes Coaching anbieten (Weiterbildung bereits gemacht) und mache z.Zt. noch zusätzlich eine Ausbildung an der FH Hamburg als Peronal Coach/Psychologischer Berater. Jetzt wollte ich dem Finanzamt die Tätigkeit melden, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob freiberuflich oder Gewerbe. Die FH empfiehlt sich mit einem Steuerberater zu besprechen, bevor die Anmeldung beim FA erfolgt.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ich werde nicht über 17.500 € liegen. Das Coaching findet einzeln oder in der Gruppe statt. Es ist keine Therapie, eher ein lernen, um seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Was haben Sie bereits für eine Ausbildung (Lehre oder Studium) absolviert? Kann ich mir das Ganze als unterrichtende Tätigkeit im weitesten Sinne vorstellen?

 

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht HERMES

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich habe eine kfm. Ausbildung und bin im Onlinebereich tätig. Es gibt zum einen Einzelcoachings oder Workshops. Bei den Workshops steht das Erlebnis und das Erfahren im Vordergrund (Stichwort: Digital Detox, Achtsamkeit). Ich zeige den Personen Möglichkeiten auf, wie Sie achtsamer sein können. MIt Hilfe der Pferde ist eine Persönlichkeitsentwicklung möglich. Im Einzelcoaching leite ich denjenigen durch Fragestellungen an, Blockaden zu lösen, Ziele zu erreichen... auch mit Unterstützung der Pferde.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
War das die Beratung?

Ein Moment bitte.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich zwar vorliegend von einer Art" erzieherischen" Tätigkeit aus, in dem Sie Menschen helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Dies bedeutet aber nicht, dass diese im Vordergrund steht und zur Anwendung des § 18 EStG (Freiberufler/Selbständiger) führt. Sie sollten vorliegend bei der Aufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit ankreuzen, dass Sie gewerblich tätig und die Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG in Anspruch nehmen. Die gewerbliche Ausprägung Ihrer Tätigkeit hat keine negative Folgen, da Sie Gewerbesteuer erst ab einem Gewinn von 24.000 € im jahr zahlen müssten und diese sowieso auf die Einkommensteuer angerechnet wird. Die Erlöse aus der Tätigkeit sollten Sie gegenüber dem Finanzamt moderat schätzen und eher am unteren Rand.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5) und stehe gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Viele der Kolleginnen sind als Freiberufler angemeldet und üben diese Tätigkeit genauso aus. Aus rechtlicher Sicht müsste ich eher Unterricht als "erzieherische Tätigkeit" ausüben, oder was genau verstehen Sie denn unter erzieherischer Tätigkeit? Das wäre z.B. ein Pädagoge?

Unter "erzieherisch" verstehe ich, dass Sie den Menschen "helfen", ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln, also kein "Pädagoge". Es sind aber auch, wie Sie richtig erkannt haben, Unterrichtselemente enthalten. Es gibt hier kein richtig und kein falsch. Es ist sicherlich Auslegung. Sie können mit guten Gründen auch argumentieren, dass Sie einer selbständigen Tätigkeit nachgehen, da Sie noch eine Zusatzausbildung an der FH absolvieren.

Momentan wird das Finanzamt auch Ihre Beurteilung bzw. Einstufung akzeptieren, da die Erlöse unter 17.500 € liegen.

alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.