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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 357
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

ich benötige einen Ra im Bereich Sozial und Steuerrrecht.

Diese Antwort wurde bewertet:

ich benötige einen Ra im Bereich Sozial und Steuerrrecht.

ich benötige Experten im Schwerbehindertenrecht in Bezug auf Steuern.

Folgende Situation liegt zugrunde: Mein Sohn macht eine Rehamassnahme über die Arbeitsagentur in München (58 km von uns entfernt). Da die öffentlichen Taxiunternehmen mit ca. 4500 – 5000,- im Monat zu teuer waren und mein Sohn nicht internatsfähig ist, habe ich den Fahrdienst über meine Firma angemeldet und auch bewilligt bekommen.

Im 1. Halbjahr war war es so, dass das Fahrzeug auf den Namen meines Sohnes lief da bezuschusst durch Stiftungen.

Im 2. Halbjahr Leasingfahrzeug über die Firma der Mutter, also auch die Fahrten dementsprechend geltend gemacht.

Durch Unfall mussten oft Taxiunternehmen eingeschaltet werden. Das FA will nun alle Fahrtkosten raushauen, da diese nach der entweder oder Regelung gehen wollen.

Ist das so richtig? Ich komme hier ins nachdenken, da es ja mit 2 Komponenten zu tun haben.

1. Kilometerleistung Schwerbehinderung 2. Externer Dienstleister (Delphin-Netzwerk)

Der Finanzbeamte hat vorher noch nichts mit Behindertenrechten zu tun gehabt und möchte jetzt aktiv werden.

Entweder oder Regelung kenne ich natürlich im privaten Bereich, ABER wenn das generell so wäre, dann dürften Familien mit behinderten Kindern, welche mit Fahrdienst gefahren werden, je keine weiteren Fahrten geltend machen, da ja einmal schon externer Dienstleister eingesetzt wird.

Ich habe so das Gefühl, dass der Finanzbeamte dabei etwas durcheinander wirft, oder liege ich da komplett falsch?

Das in diesem Fall zufällig der externe Dienstleister das Unternehmen der Mutter der Fahrdienst ist, dürfte es in der Form wohl nicht ganz oft geben.

Können Sie mir dabei helfen, das sich eine aussagekräftige Stellungnahme bekomme?

Ist es richtig, dass auch die Fahrten zu einer Rehamaßnahme auf die 15 000 km begrenzt sind? Gefahren bin ich insgesamt ca. 50000 Teilen Sie mir bitte mit, welche Kostennote Sie dafür benötigen.

Ich benötige das Ganze jedoch sehr kurzfristig. Ich möchte das Ganze jedoch hieb und stichfest haben um es auch rechtsverbindlich unseren Familien zugänglich machen zu können. Freundliche Grüße ***

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag

Ich antworte Ihnen gern bis morgen.

Beste Grüße

C. Peter

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Peter, vielen Dank :-) Mir liegt besonders daran, weil hier gerade die Rechte von behinderten Menschen massiv beschnitten werden. Da ich mich nicht nur für meinen Sohn sondern auch für andere betroffene einsetze liegt mir an einer fachkundigen Klärung.
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

H. Thöne

Hallo Herr Thöne,

Das der Finanzbeamte alle Fahrtkosten in Gänze rausstreichen und nicht anerkennen möchte, ist nicht korrekt.

In der Regel sind die sogenannten Kosten der privaten Lebensführung, wie zum Beispiel die Fahrt zum Supermarkt, nicht steuerlich absetzbar. Ausnahme: Menschen mit Behinderung können neben beruflich bedingten Fahrtkosten auch Kosten für Privatfahrten wie Fahrten zu Behörden oder Einkaufsfahrten geltend machen. Und zwar zusätzlich zum Behinderten-Pauschbetrag.

Allerdings können die Fahrtkosten für Privatfahrten nur in einem „angemessenen Rahmen“, so die Finanzverwaltung, abgesetzt werden. Und nur, wenn die Privatfahrten unvermeidbar sind.

Ab einem GdB von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert. Merkzeichen wie "G" (erheblich gehbehindert), "aG" (außergewöhnlich gehbehindert), "H" (hilflos) oder "Bl" (blind) ergänzen den GdB.

Menschen, die außergewöhnlich gehbehindert, blind oder hilflos sind, können neben den unvermeidbaren Privatfahrten auch Freizeit-, Erholungs- und Besuchsfahrten in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Sie müssen diese aber nachweisen und glaubhaft machen. Und auch hier gilt: nur in einem angemessenen Rahmen. Als angemessen gilt in diesem Fall eine Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr.

Sie können also im Mantelbogen auf Seite 3 unter außergewöhnlichen Belastungen eintragen:

15.000 Kilometer x 30 Cent = 4.500 Euro

Fahrten mit dem Taxi oder den öffentlichen Verkehrsmitteln können Menschen mit Behinderung ebenfalls absetzen. Das Finanzamt kürzt dann allerdings die Kilometerpauschalen – also die 15.000 Kilometer im Jahr – um die Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ergo gilt demnach:

Privatfahrten mit Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln können ebenfalls geltend gemacht werden, die Kilometerpauschalen werden dann allerdings gekürzt.

Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen weiter. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Ansonsten freue ich mich über eine positive Bewertung, damit meine Antwort auch anteilig vergütet werden kann.

Viele Grüße

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Peter,

danke für Ihre schnelle Antwort.
ja, das was Sie schreiben ist mir bekannt, allerdings geht es hierbei nicht um eine normale Fahrt zur Ausbildung, sondern um eine Rehamaßnahme dessen Träger die AA ist. Normalerweise wird hierbei ein Fahrdienst eingeschaltet und die Kosten übernommen. Da der Fahrdienst jedoch der AA zu teuer wurde, habe ich mit meinem Unternehmen den Fahrdienst angemeldet und bewilligt bekommen. In der Vergangenheit war es so, dass unsere Kinder von zuhause abgeholt wurden und wir die Privattestfahrt normal mit 15000 km im Jahr nutzen konnten. da gab es nie Einwände. Wenn mein Sohn mit einem fremden Taxi fahren würde, würden die Kosten auch übernommen und wir könnten die 15000 km nutzen ohne dass etwas angerechnet würde. Warum sollte das anders ein, nur weil meine Firma den Fahrdienst übernimmt? Dahingehend ging meine Frage. Als Option stellt uns der FA noch die Möglichkeit, die Fahrtkostenerstattung der AA nicht als Betriebseinnahme anzusetzen, sondern als Kostenerstattung und das diese nicht mehr in der EÜR auftauchen. Das würde jedoch bedeuten, dass die Voraussetzungen gegenüber der AA nicht mehr erfüllt wären und den Fahrdienst rückwirkend gestrichen bekommen, was dazu führen würde, dass wir alle erhalten Zahlungen zurückerstatten müssten. Das der Fahrdienst als Firma von der Mutter übernommen wird dürfte wohl selten vorkommen und das macht es so kompliziert. Ich bin seit 18 jahren im Behindertenbereich tätig und habe es noch nie erlebt, dass die Fahrten zu einer Rehamaßnahme, Behindertenwerkstatt etc. con den gefahrenen Privatfahrten abgezogen werden, da es sich um eine Sozialhilfeleistung oder anderen Kostenträger handelt.
LG
H. Thöne
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es geht bei meinem Sohn um einen ähnlichen fall wie hier: https://www.rehadat-recht.de/de/leistungen-leistungsanspruch/leistungstraeger-zustaendiger-leistungstraeger/leistungserbringer-bundesagentur-fuer-arbeit-arbeitsagenturen/index.html?infobox=/index.html&serviceCounter=1&wsdb=REC&connectdb=rechtsgrundlagen_detail&referenznr=R/R7236&from=1&anzahl=163&detailCounter=3&suche=index.html?artrec=urteil&themen=leistungen&suchbegriffe=bundesagentur*+oder+arbeitsagentur Er bekommt ordnungsgemäß die Kosten der AA erstattet, welche das FA als Einkommen für mich wertet, aber die Kosten wollen die nicht anerkennen.

Hallo,

Dass Sie die Fahrten mit dem eigenen Fahrdienst übernommen haben, spielt für den Abzug der Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung keine Rolle und ist zulässig. Wenn das Finanzamt den Abzug aberkennen möchte, muss es dafür eine Begründung bringen. Kennen Sie diese?

 

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo,
nein, kenne ich nicht. Ich finde es nur verwunderlich. Mein Sohn ist 15 Jahre von einem Taxiunternehmen gefahren worden und wir durften bei Privatfahrten immer die 15 000 km nutzen. Ich wurde auch aufgefordert die Erstattung der AA nicht mehr bei den Betriebseinnahmen aufzuführen obwohl die Vergabe seitens der AA vorsieht, dass derartige Fahrten nur über einen Fahrdienst laufen dürfen. Ähnliches haben wir im Bereich der Pflege. Der Prüfer verstößt gegen geltendes Recht und fordert mich auf gleiches zu tun. Bin gerade dabei eine Dienstaufsichtsbeschwerde an unseren Landtag zu schreiben. Ich wurde auch aufgefordert meinen behinderten Sohn nicht mehr bei mit in der Steuererklärung anzugeben, obwohl das Recht ganz eindeutig auf unserer Seite ist.
Habe jetzt einen Rechtsanwalt eingeschaltet.

Ich unterstütze Sie gern im Einspruchsverfahren, denn das ist nicht rechtens.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ich weiß nicht, ob man diese Postings öffentlich einsehen kann, sonst würde ich ausführlicher dazu schreiben. So bin ich vorsichtig. Danke auf jeden Fall für Ihr Angebot.
Herzliche Grüße
H. T.

Nein das kann man nicht sie unterliegen dem Steuergeheimnis

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ich meine ob man das in diesem Forum öffentlich einsehen kann. Ist ja schließlich ein öffentliches Forum.

Nein Ihre Frage ist nicht öffentlich einsehbar

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ich kann andere Fragen jedoch auch einsehen. https://my-secure.justanswer.de/question/guest/90542b898d2c4d1da6afef65b244f5ad

Sie können mir sonst auch Ihre Mail geben für den Einspruch

Christian P, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 357
Erfahrung: Tax Manager bei Kelvion
Christian P und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für das Angebot. Ich habe jedoch noch keinen Bescheid. Da es um eine Betriebsprüfung geht, kündigte der Prüfer bisher immer alles an was er vorhat und bis jetzt konnte ich das immer auseinander nehmen, da viele Rechtsverstöße. So hoffe ich auch in diesem Fall. Ich melde mich jedoch gern wenn ich es nicht schaffe. Ich veröffentliche eine Zeitschrift und werde zum Frühjahr gezitel auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen eingehen. Trarig, dass die so oft missachtet werden. Zum Glück bin ich bei unserem Landtag schon keine Unbekannte mehr.

Danke für den Bonus. Ich stehe für Sie gern zur Verfügung, um Sie vor unrechtmäßigen Rechtsfolgen zu verteidigen.

Viele Grüße und ich drücke Ihnen bei Ihrem Anliegen die Daumen

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
sind Sie zufällig in Bayern?

Nein leider in Nordrhein Westfalen, aber einer Vertretung sollte dieser Umstand nicht im Wege stehen.

Viele Grüße

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
komme ursprünglich auch aus NRW. Bayern ist zum Wohnen ein Traum, aber einige Behörden eher nicht. Ich weiß jedoch mittlerweile wo dem der Schuh drückt. Ich habe den Fahrdienst für meinen Sohn übernommen. Da ich keine weiteren Kinder fahren(darf ich auch nicht) ist sein Hauptproblem, dass ich in dem Bereich keine Gewinnerzielungsabsichten habe, da ich das Angebot so eng kalkuliert habe, dass es gerade mal reicht um die Kosten zu decken.Da der Fahrdienst von öffentlichen Geldern finanziert wird und ich mich nicht daran bereichern möchte.

Man hat mir angeboten mit der Arbeitsagentur zu verhandeln, dass die das als Kostenersatz abändern sollen, dann lässt das FA das bei mir aus dme Gewerbe raus.

Wenn ich das mit der AA hin bekomme, dann ist alles im grünen Bereich.
Mal schauen wie die reagieren.

Schöne Grüße in meine alte Heimat.

alles klar, das hört sich schon mal nach einer vernünftigen Lösung an. Wenn ich Ihnen doch noch weiterhelfen kann, melden Sie sich bitte.

Schöne Grüße aus Bochum

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ja, finde ich auch. Ich komme ursprünglich aus Delbrück.
Gern melde ich mich, wenn ich noch Hilfe brauche.