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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1077
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zur

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage zur Besteuerung von Kryptowährungen:
Im September 2018 habe ich zum ersten Mal Kryptowährungen erworben und investiere seitdem monatlich gewisse Beträge. Schon seit Beginn habe ich auf Grund der ungewissen Situation bzgl. der Besteuerung von Kryptowährungen und Erklärungspflicht gegenüber dem Finanzamt sämtliche relevanten Daten (Datum des Kaufs, Menge, EK-Preis, Börse bzw. Plattform...) in einer Excel-Liste festgehalten.
Dass eine Besteuerung bei Veräußerung mit Gewinn innerhalb eines Jahres seit Kauf stattfindet und dies in der Steuererklärung somit anzugeben ist, habe ich soweit verstanden (wobei dies bislang nicht auf mich zutrifft). Doch wie verhält sich dies, wenn Kryptowährungen mit eventuellem Gewinn veräußert werden, welche bereits vor über 365 Tagen erworben wurden? Sind diese auch zu versteuern? Falls nicht, sind diese dennoch in der Steuererklärung anzugeben und wenn ja, an welcher Stelle?
Auch steht der Begriff „First in, First out“ im Raum, was ja bedeutet, dass die zuerst erworbenen Coins faktisch auch als erstes wieder veräußert werden dürfen/können/sollen. Ist dies korrekt?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Rückmeldung.Mit freundlichen Grüßen
Holger Ambacher

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte haben Sie einen Moment Geduld bis ich die Antwort auf Ihre Fragen fertige.

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht HERMES

Liegt der Anschaffungszeitpunkt der jeweiligen Kryptowährung länger als ein Jahr zurück, sind die Veräußerungsgewinne daraus steuerfrei. Hierzu gibt es jedoch noch eine Ausnahmeregelung. Falls mit der Digitalwährung jedoch Zinserträge erzielt werden, ist für diese Erträge Abgeltungssteuer zu entrichten. Gleichzeitig verlängert sich die Spekulationsfrist von einem Jahr auf zehn Jahre, da das Wirtschaftsgut dann als Einkunftsquelle diente.

Der zu versteuernde Veräußerungsgewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Anschaffungspreis der jeweiligen Kryptowährung. Aus Vereinfachungsgründen wird hierbei die sog. FIFO-Methode angewandt. Dies bedeutet, dass die zuerst gekauften Anteile der Kryptowährung mit den zuerst veräußerten Anteilen der Kryptowährung verrechnet werden. Die Dokumentations- und Nachweispflicht liegt hierbei beim Steuerpflichtigen. Es empfiehlt sich daher eine detaillierte Dokumentation sämtlicher Transaktionen. Der so ermittelte steuerliche Gewinn ist dann in der Anlage „SO“ der Einkommensteuererklärung (= Sonstige Einkünfte) zu erfassen.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5) und stehe für Rückfragen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Allerdings ist mir nicht ganz verständlich, wie aus der Digitalwährung Zinserträge erzielt werden können und diese somit auch zu versteuern wären. Ich bitte um Verzeihung, ich bin in Bezug auf Steuern und Finanzen nicht sehr bewandert ;)
Vielleicht könnten Sie es an Hand eines Beispiels für mich einfacher zu erklären:
Ich kaufe am 01. Januar*****#252;ck Kryptowährung im Wert von 1.000 €. Ich möchte diese 200 Stück am 02. Januar 2020 wieder veräußern, wobei der Wert nunmehr bei 5.000 € liegt. Ist die Differenz von 4.000 € nunmehr zu versteuern oder ist diese als steuerfrei anzusehen?
Falls nicht, wann würde hier ein Zinsertrag erzielt werden?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Ambacher

Danke füe die Nachfrage. Ja, die 4.000 € wäre der Gewinn, welcher aber steuerfrei ist. Zinseinnahmen würden Sie nur generieren, wenn Sie die Währung verleihen. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall.

alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Ausführungen und Erklärungen. Sie haben mir sehr bei meinem Anliegen geholfen!
Mit freundlichen Grüßen
Holger Ambacher

gern geschehen.