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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 758
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Guten Morgen, bei folgendem Fall würde ich gerne Ihre Hilfe

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, bei folgendem Fall würde ich gerne Ihre Hilfe in Anspruch nehmen.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Sorry, daneben getippt. Folgender Sachverhalt: Ich Freiberunfler Ust. pflichtig. KFZ abgeschrieben, LP 45 TD, Bis 2018 über Fahrtenbuch abgerechnet. Hatte vor 2018 das KFZ ins Private zu überführen und somit kein Fahrtenbuch mehr geführt und auch keine Kosten in der Buchführung geführt. Geführt wurde lediglich eine Aufzeichnung der Kundenbesuche als Betr. Nutzung von Privat KFZ . Wie bringe ich diesen Sachverhalt in meine EÜR 2018 ohne mit dem FA in Konflikt zu geraten? Mfg. Hans Rosen

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Steuerberater Knut Christiansen und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Hier die zugesagte Anwort:

Sie haben grundsätzlich folgende Möglichkeiten, die Private Nutzung zu ermitteln:

a) Fahrtenbuchmethode
b) 1%-Regelung, wenn das Fahrzeug zu mehr als 50% betrieblich genutzt wird

Da kein Fahrtenbuch vorliegt, bleibt als nur Alternative b). Sie könnten jetzt einmal schauen, ob die betriebliche Nutzung insgesamt über 50% lag, in dem Sie die betrieblichen Fahrten ins Verhältnis zur Gesamtfahrleistung bringen. Falls dieses gegeben ist, könnten Sie die 1%-Regelung anwenden. Dabei müssen Sie 1% pro Monat vom Bruttolistenpreis pauschal dem Gewinn zurechnen. 20% dieses Betrages sind ohne Umsatzsteuer, 80% mit Umsatzsteuer. Beispiel:

Bruttolistenpreis: 50.000 EUR
1% x 12 Monate = 6.000 EUR
80% davon = 4.800 EUR zzgl. 19% USt = 5.712,00 EUR
20% = 1.200 EUR

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,freue ich mich abschließend über eine positive Bewertung. Diese Vergütung beträgt 50% des von Ihnen gezahlten Betrags und wird nur bei positive rBewertung an mich ausgezahlt. Für eine positive Bewertung klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Diese Lösung wäre aber katastrophal. Mein Ziel ist das KFZ zum Datum 01.2018 rückwirkend ins Private zu überführen. Meine Kosten nach der 0,30 EU/km belaufen sich auf 1900,00 EU= 6000 km. Gesamt 18000 km. Somit wäre das KFZ nicht mehr als "Betrieblich" anzusehen. Die 1% Regel würde die Kosten übersteigen. Wäre es noch regelkonform das KFZ zum jetzigen Zeitpunkt zum 01.01.2018 ins Private zu überführen?

Okay, dann hatte ich Sie falsch verstanden.

Sie können das Fahrzeug auch rückwirkend zum 01.01.18 entnehmen (mit dem gemeinen Wert inkl. USt) und könnten dann die betrieblichen Fahrten mit 0,30/ KM als Betriebsausgabe geltend machen.

Den Betrag tragen Sie dann in Zeile 61 der Anlage EÜR ein (siehe Screenshot).

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
besten dank!

Gern geschehen!