So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Knut Christiansen.
Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 699
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo! Ich habe eine GmbH mit einem Verlust in Höhe von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo! Ich habe eine GmbH mit einem Verlust in Höhe von 708,33 €. Bisher wurde GewSt Vorauszahlungen 2244 € und KSt inkl. Soli 2.886,48 als Kosten gebucht.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Ich möchte die Körperschaftsteuer berechnen, aber ich schwanke zwischen 3 Möglichkeiten. Ich wollte die GewSt komplett als Forderung buchen. Aber ich weiss nicht wie das mit der KSt ist.

Guten Abend,

Sie müssten die Steuervorauszahlungen zunächst dem Verlust hinzurechnen, da die Steuern bei der Berechnung des steuerlichen Ergebnisses nicht abgezogen werden dürfen.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt also:

- 708,33 EUR + 2244 EUR + 2886,49 = +4.422,16 EUR

Die Körperschaftsteuer beträgt dann:

4.422 EUR x 15% = 663,30 EUR + SolZ = 36,48 EUR

Die Gewerbesteuer beträgt dann 4.422 EUR x 3,5% x Hebesatz = xxx EUR

Für die Körperschaftsteuer beträgt dann die Forderung inkl. Soli = 2.186,70 EUR.

Bei der Gewerbesteuer kommt es jetzt auf den Hebesatz an, der mir leider nicht bekannt ist.

Ich hoffe Ihre Frage ist damit beantwortet, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein. Abschließend freue ich mich über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Beratung anteilig vergütet (das erfolgt nur bei positiver Bewertung: ich erhalte dann 50% von Ihrem gezahlten Honorar, der Rest geht an das Portal für die Vermittlung des Auftrags).

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Soweit hatte ich es auch. Jetzt weiss ich nicht wie ich die Vorauszahlungen buchen muss. Komplett als Forderungen, sodass die Aufwandskonten 0 sind. Dann kommt als Gewinn 4422,15€ raus. Wenn ich die aber in die KSt-Erklärung eingebe, kommt doch etwas völlig anderes raus. Ich stehe irgendwie auf dem Schlauch.

Buchen Sie einfach die Forderung (2186,70 EUR) auf das Konto Forderungen aus Körperschaftsteuer. Dann verbleibt auf dem Aufwandskonto die Körperschaftsteuer, die auf Basis des Ergebnisses von 4422 EUR entsteht. Das gleiche machen Sie dann mit der Gewerbesteuer (einfach die Differenz = Forderung umbuchen). In der Körperschaftsteuererklärung geben Sie dann das Ergebnis 4.422 EUR als Gewinn ein und die entsprechenden Vorauszahlungen. Dann sollte es übereinstimmen.

Hallo!

Konnte ich Ihnen soweit helfen oder bedarf es weiterer Unterstützung?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Der Hebesatz beträgt 420%. Ist es richtig wenn mein Gewinn dann 3075,57€?
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
in der E-Bilanz

Ich komme auf 3.073 EUR, das sind dann wahrscheinlich Rundungsdifferenzen. Sieht also gut aus!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Mein Programm sagt, dass die 2244 GewSt erstattet werden. Kann das sein?

Nein, es sei denn Sie haben noch einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr.

Normalerweise beträgt die Gewerbesteuer:

4.422 EUR x 3,5% x 420% = 650 EUR

Wenn Sie 2.244 EUR voraus gezahlt haben, müssten Sie also 2.244 EUR minus 650 = 1.594 EUR erstattet bekommen.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Das Programm zieht einen Freibetrag ab. Ist das richtig bei einer UG?

Nein, eine Kapitalgesellschaft hat keinen Freibetrag.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ich habe einen Bescheid vom Vorjahr über die gesonderte Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlustes. Aber das Programm meint das dies mit der Rechtsform nicht zulässig ist.

Das ist nicht korrekt, eine UG kann einen Verlustvortrag haben. Welche Rechtsform haben Sie denn angegeben?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Kapitalgesellschaften und dann Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt

Das wäre in Ordnung. Wie gesagt, ein Verlustvortrag ist aber möglich. Da macht das Programm dann einen Fehler.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Dann lass ich die Eingabe weg. Das macht das Finanzamt doch automatisch, oder? Dann müsste ich in der Gewinnermittlung aber doch den kompletten Betrag der VZ 2244€ als Forderung bu*****, *****tig?

Ja, das Finanzamt berücksichtigt den Verlust automatisch. Wenn der Verlustvortrag höher ist als 4422€ ist, können Sie die komplette Vorauszahlung als Forderung einbuchen.

Sind Ihre Fragen soweit geklärt?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Für die Körperschaftsteuerberechnung ist aber ein Verlustvortrag zu KSt unwichtig?

Nein, auf keinen Fall! Auch diesen können Sie vom Gewinn im Jahr 2018 abziehen, so dass sich die KöSt ggfs auf 0€ reduziert (je nach Höhe des Verlustvortrags). Auch dieser würde vom Finanzamt automatisch berücksichtigt.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank ***** *****önen Abend.

Gerne! Würden Sie bitte die Sterne zwecks Bewertung noch anklicken?

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.