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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 852
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich betreibe ein Nebengewerbe für Webdesign und ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich betreibe ein Nebengewerbe für Webdesign und ein Kunde hat mich gefragt ob er auf meine Rechnungen Abgaben zur Künstlersozialkasse zahlen muss. Können Sie mir das beantworten?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Nein

Guten Morgen,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich anschließend mit einer Antwort. Bitte haben Sie etwas Geduld während ich mich mit der Antwort befasse.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Hallo!

Hier die zugesagte Antwort:

Die Tätigkeit als Webdesigner (anders als ein Webmaster(Administrator) fällt aus Sicht der Künstlersozialkasse unter die Abgabepflicht. Das heißt, Ihr Kunde müsste auf Ihre Leistungen die Abgabe zahlen. Hierzu hat er (was er sicherlich weiß), die entsprechenden Meldungen auszufüllen und an die Künstlersozialkasse zu melden.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,bitte ich abschließend um eine positive Bewertung, damit meine Arbeit auch anteilig vergütet wird. Dazu klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Nach meiner Recherche fallen Technische Umsetzung, Programmierung, Suchmaschinenoptimierung, Webseitenpflege, Inhaltspflege, Updates und Upgrades, das Setup, das Controlling und die Optimierung von Online-Marketing-Kampagnen, Hosting und technischer Support, Anzeigenschaltungen nicht unter die Abgabepflicht.Die oben genannten Punkte entsprechen 90% meiner Leistungen. Auf der Rechnung wird nur der monatliche Paketpreis (Mietpreis) inkl. Bezeichnung für die Webseite ausgewiesen.Muss der Kunde die Abgabe trotzdem auf den kompletten Paketpreis abführen? Bin ich selbst auch beitragspflichtig?

Entschuldigen Sie die Verzögerung, ich war eben in eine, Termin. Auch das prüfe ich gerne kurz für Sie.

Die Telefonfunktion scheint gerade nicht zu funktionieren.

Die Künstlersozialkasse führt zu Ihrer Frage aus:

Entgelte, die für die Erstellung oder Änderung von Internetseiten an Webdesigner gezahlt werden, sind an die Künstlersozialkasse zu melden.

Webdesigner gehören nach dem KSVG zum Personenkreis der Künstler und Publizisten, wenn sie Bildschirmseiten unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten für Internet und Internetpräsentationen mitgestalten und programmieren. Zur künstlerischen Tätigkeit dieser Personen gehört neben der Konzeptionierung auch die Realisierung von Bildschirmseiten mit Hilfe von Schrift, Grafik, Zeichnung, Fotografie und Video unter Verwendung spezieller Software.

Die Internetauftritte der Auftraggeber sind gemeinhin der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zuzurechnen. Deswegen kommt es auf das Ausmaß der gestalterischen Freiheit bei ihrer Erstellung nicht an. Auch wenn die Auftraggeber im Einzelfall enge Vorgaben berücksichtigt sehen wollen, ist dies für die Beurteilung der Webdesignertätigkeit unerheblich. Es reicht insoweit aus, dass die berufliche Tätigkeit zu Werbezwecken dient.
Ebenso ist es unerheblich, wenn der Auftragnehmer keine künstlerische Ausbildung, etwa als Grafiker, absolviert hat (vgl. BSG - Urteile vom 07.07.2005 - B 3 KR 29/04 und B 3 KR 37/04).

Nur, wenn von vornherein keinerlei gestalterische Leistungen (z. B. Grafikleistungen) mit erbracht werden und es sich somit lediglich um die technische Einrichtung und Pflege von Internetseiten handelt, bei der ein Internetauftritt im Hinblick auf Funktionalität, Aktualität, Sicherung gegen Viren und Nutzerfreundlichkeit o. ä. strukturiert und betreut wird (= Tätigkeit eines Webmasters, Webadministrators, Programmierers), gehören diese Entgelte nicht zur Bemessungsgrundlage.

Sie könnten daher ggfs. Ihrer Leistungen rechnungstechnisch trennen, damit nicht die volle Summe in die Bemessungsgrundlage einfließt.

Sie selbst wären nur beitragspflichtig, wenn Sie von anderen Künstlern Leistungen in Anspruch nehmen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.

Wenn Sie im Nachganh noch Rückfragen haben, melden Sie sich gerne bei mir.

Schöne Grüße!