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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 634
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Hallo, ich habe gerade festgestellt, dass ich als Dozent in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe gerade festgestellt, dass ich als Dozent in 2018 die Kleinunternehmergrenze um 300 Euro überschritten habe. Ich gebe Seminare für Landratsämter, Verbände und Stiftungen. Kann ich da auch ohne Steuerbefreiungsbescheinigung des Veranstalters etwas machen?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Ich wohne in Berlin, die Seminare gebe ich deutschlandweit
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Die Seminare von Einrichtungen, die mir explizit eine Steuerbefreiung vorgelegt haben, sind nicht in die 17.800 Euro eingerechnet.

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich wäre zu prüfen, ob es sich bei den von Ihnen durchgeführten Lehrtätigkeiten um umsatzsteuerbefreite Leistungen gem. § 4 Nr. 21 a) oder b) handelt. Liegt Ihnen von der jeweiligen Einrichtung keine Bescheinigung vor, könnten Sie selbst noch probieren, eine Bescheinigung bei der zuständigen Landesbehörde zu beantragen, damit Ihre Lehrtätigkeit entsprechend anerkannt wird und die Leistungen steuerfrei bleiben können. Liegt keine Bescheinigung vor, so sind die betreffenden Umsätze umsatzsteuerpflichtig.

Ansonsten müssten Sie, auch bei nur geringfügiger Überschreitung der Grenze von 17.500 Euro, ab dem Jahr 2019 die nicht explizit befreiten Umsätze mit 19% Umsatzsteuer belegen.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein. Abschließend freue ich mich über eine positive Bewertung, damit justanswer meine Arbeit anteilig vergütet.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Kann ich diese Bescheinigungen auch noch dann vorlegen, wenn das Finanzamt sie einsehen will?

Ja, grundsätzlich schon.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Das heißt, es wäre denkbar, bestimmte Umsätze als nicht umsatzsteuerpflichtig anzugeben und sich erst auf Nachfrage des Finanzamts um eine eventuelle Bescheinigung zu kümmern? Meine Seminare in Bayern gleichen denen in Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg aufs Haar, aber in Bayern liegt meist keine Bescheinigung vor, in RLP und BW schon...

Vom Grundsatz her sollten die Bescheinigungen eigentlich schon bei Rechnungsstellung vorliegen. Wenn Sie ohne Bescheinigung steuerfrei abrechnen gehen Sie natürlich ins Risiko, dass das Finanzamt die Umsätze im Rahmen einer Prüfung als steuerpflichtig behandelt, wenn Sie keine Bescheinigung vorlegen können.

Was ich damit sagen will ist, dass es insgesamt darauf ankommt, dass es die Bescheinigung gibt und diese auf Verlangen vorgelegt werden kann.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Und wenn ich in 2019 wieder unter 17.500 € bleibe und eine Prüfung in 2020 stattfände, für welche Einnahmen müsste ich dann nachzahlen? Es reicht ja ein Seminar, dass ich als steuerfrei angebe, um unter 17.500 € zu kommen... Für dieses Seminar und meine Einnahmen als Kleinunternehmer in 2019?

Sie müssten dann für die Umsätze aus 2019 nachzahlen, für die keine Befreiung vorliegt.

Wenn Sie ansonsten insgesamt mit den steuerpflichtigen Umsätzen in 2019 unter 17.500 Euro bleiben, sind Sie ab 2020 wieder Kleinunternehmer.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** mir sehr weitergeholfen!

Gern geschehen! Schönes Wochenende schon einmal!

Knut Christiansen und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.