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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5416
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten Morgen, bedingt durch den fehlenden Wohnsitz in

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,
bedingt durch den fehlenden Wohnsitz in Deutschland, bereits seit den 90zigern, habe ich aktuell eine Frage, die so einfach, wie doch interessant ist:
Muss ich als GF einer KG (mit 70% Beteiligung), unter 17.500,00 € Umsatz aktuell sowie mit Verlust (wenn auch geringem) im Jahre 2017, eine
Steuererklärung privat in Deutschland einreichen? Wenn Ja unter welcher Zuständigkeit? Ggf. ist das Betriebsstättenfinanzamt am Sitz der Gesellschaft
zuständig für mich privat? Ich habe keine deutsche Steuernummer, bin auch nicht aufgefordert worden eine Erklärung abzugeben. Allerdings bin ich seit
ca. 10 Jahren bereits sozialversicherungspflichtig angestellt in Deutschland (als Projekt'ler mit reisender Tätigkeit), was über das
Betriebsstättenfinanzamt meines AG's abgewickelt wird, wobei ich hier als beschränkt Steuerpflichtiger gehandelt werde. Gemäß Grundsatz ist
hierzu mit allen mtl. Abgaben die Steuerpflicht für den sv-pflichtigen Job als erfüllt anzusehen. Ich erkläre mich als beschränkt Steuerpflichtiger am
Jahresende dazu auch nicht weiter. Was ist also zu tun - soll ich das Sitz-Finanzamt involvieren und eine Steuernummer beantragen, um die mir
persönlich zuzuweisenden Werte der Gesellschaft (als beschränkt Steuerpflichtiger) separat erklären zu können? Oder ist mit der Erklärung der KG
(die bereits abgeschlossen ist; Buchhaltung, Auswertung, Übersendung Erklärungen, GuV, Bilanz) alles erledigt?
Im anderen Fall der Gesellschafterin (Teilhafterin, 30%) muss eine Erklärung in Deutschland erfolgen, denn hier haben wir auch einen Wohnsitz sowie
eine deutsche sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vorliegen - dazu ist der Fall klar. Weitere Gesellschafter sind nicht vorhanden.
Vielen Dank ***** ***** Bemühungen im Vorfeld.
Viele Grüße ***** ***** bald!

Sehr geehrter Fragesteller,

da die KG steuerlich erfasst ist, wird der Gewinn bzw.Verlust der KG festgestellt und den beiden Gesellschaftern anteilig

zugerechnet. Gleichzeitig erhält das Wohnsitzfinanzamt bzw.das Betrirbsfinanzamt bei beschränkt Steuerpflichtigen automatisch eine Mitteilung über den Gewinn- bzw. Verlustanteil für einkommensteuerliche Zwecke.

Sie müssen alljährlich als beschränkt Steuerpflichtiger eine Einkommensteuererklärung bei dem Finanzamt am Sitz der KG abgeben. Der Betrag von 17 500 € hat diesem Zusammenhang keine Bedeutung.

Wenn ich damit Ihre Frage bentwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Customer/p>
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,wenn ich Ihre Ausführung nun richtig deute, dann ist es so, dass ich mit dem zuständigen Finanzamt der Gesellschaft Kontakt aufnehme, eine
Steuernummer für mich persönlich erteilen lasse und somit die Erklärung für mich dort einreiche, also separat und unabhängig von den noch
geltenden Verhältnissen im Hinblick auf die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit über das Betriebsstättenfinanzamt des Arbeitgebers?Die Angabe 17.500,00 € war lediglich als Info für die Umsatzstärke der KG mit eingeflossen.Habe ich den Tenor Ihrer Antwort also so wie oben stehend richtig verstanden?Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller

so ist es richtig! In der Eimkommensteuererkl erinnern sind auch Ihre Arbeitnehmereinkünfte in der Anlage N auf Grund der Lohnsteuerjahresbescheinigung des AG anzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Customer/p>
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,aber das war zunächst ausgeschlossen lt. Auskunft des Betriebsstättenfinanzamts vom AG, da diese Einkünfte am Ende des Jahres
bereits erledigt sind.Ich gebe Ihnen aber Recht, es wäre ein Vorteil für mich, wobei ich in diesem Fall dann auch noch Wegstrecke(n) oder doppelte
Haushaltsführung angegeben könnte. Das war allerdings bisher ausgeschlossen, denn mein Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung
für den Lohnsteuerabzug für beschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer exkludiert diese Angabe bzw. werden solche
Angaben dort nicht gepflegt und mit "beantragt".Dann würde auch das Finanzamt der Gesellschaft zukünftig für meine sozialversicherungspflichtigen Einnahmen zuständig werden?Oder geht es tatsächlich nur um die Einnahmen aufgrund der Lohnsteuerjahresbescheinigung vom AG?Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller

es geht nur um die Angaben in der Lohnsteuerbedcheinigung des AG. Dies hat nichts zu tun mit Ihrer Beteiligung an der KG

Customer/p>
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,Korrekt! Stimmt alles, mir war nur befremdlich, dass ggf. das zuständige Finanzamt der Gesellschaft auch zuständig werden könnte hinsichtlich meiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. Aber da dem nicht so ist, die Angaben der Lohnsteuerjahresbescheinigung also in Sachen Vervollständigung zu bewerten sind, habe ich alles verstanden. Werde direkt am Montag mit der Umsetzung beginnen.Vielen Dank für die sehr zugängliche und verständliche Beratung.Viele Grüße!
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,habe letzten Montag - wie angekündigt - bereits die Rückmeldung der Finanzbehörden erhalten dergestalt, dass ich eine Erklärung (wie wir auch eruieren konnten) einreichen soll;
allerdings nun doch etwas anders im Aufbau, als erwartet: man möchte die Einkommensteuererklärung inklusive aller persönlicher Daten (Angabe von Kindern usw.), Werbungskosten und weiteren anrechenbaren Aufwendungen. Also eine komplette Erklärung. Ist dies nun auch noch korrekt, wenn man an den beschränkt Einkommensteuerpflichtigen denkt, der mit seinen monatlichen Abgaben aus nichtselbständiger Arbeit soweit seine Pflichten erfüllt hat sowie diese Zuständigkeit auch beim Betriebsstättenfinanzamt des AG hat, also auch nicht zuständig ist für die Gesellschaft (sofern ich diese Nachgangsfrage aufgrund unserer o.a. Vorgehensweise noch an sie richten kann)?Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie vom Finanzamt eine derartige Aufforderung erhalten, sind Sie gem. § 149 Abs.a Abgabenordnung zur Abgabe verpflchtet.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
OK, dann steht der Staat diesmal schlechter da, gut für mich. Besten Dank für die Rückmeldung.Viele Grüße!

Dank für Ihre Nachricht

Prof. Nettelmann