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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1598
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Mein Mann hatte auf der Fahrt zur Arbeit einen

Kundenfrage

Mein Mann hatte auf der Fahrt zur Arbeit einen Motorblockierer und rutschte in den Graben . Nach einem Anruf schleppte ich Ihn ca 50km zur Werkstatt wo wir den Wagen gekauft hatte. wie sich herausstellte , hatte der Wagen aufgrund eines Motorfehlers kein Öl mehr und blockierte . Der Wagen hatte bereits eine neues Getriebe und eine generalüberholung hinter sich . Neuwagen 500 km gelaufen 14500 wert, garantie 5 Jahre Die Werkstatt weigerte sich den Wagen zurück zunehmen . Wir schalteten einen Anwalt ein , Kosten 1001.80 Euro . In der Steuererklärung 2017 setzten wir diese als Werbungskosten ab. Abgelehnt mit der Beggründung ,, Anwaltskosten in Höhe von 1001.80 Euro konnten nicht als Werbungskosten anerkannt werden ,da die berufliche Veranlassung aus der vorliegenden Rechnung nicht ersichtlich ist,, unser Einwand und die detailierte Darlegung bei einer Mitarbeiterin des Finanzamtes fanden kein Gehör . Letztendlich Abzug von 350 Euro Rückerstattung. Ist dieses rechtens, das mein Mann das Fahrzeug zum Arbeitsweg benutzt hat.

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen dank für Ihre Anfrage!

Prinzipiell ist es schon möglich, Kosten eines Unfalles, der auf dem Arbeitsweg passiert, in der Steuererklärung anzugeben, wenn keine Versicherung dafür zahlt. In den Fällen ist es dann aber so, dass der Unfall geschieht, weil der Geschädigte zur Arbeit fährt und ohne diese Fahrt der Unfall nicht passiert wäre.

Vorliegend ist es aber so, dass Ihr Mann zwar auf dem Weg zur Arbeit den Schaden an seinem KfZ hatte. Der Schaden hat aber mit dem Arbeitsweg und der damit nötigen beruflichen Veranlassung erst einmal nichts zu tun. Der Unfall ist geschehen,weil man Ihnen einen mangelhaften Wagen verkauft hat, was eine rein zivilrechtliche Angelegenheit ist. Sie schreiben ja auch, dass Sie die Rückgabe des Fahrzeuges verlangt haben. Die Rückabwicklung eines Kaufvertrages ist jedoch nicht beruflich veranlasst.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin