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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 908
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
92866717
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alva3172015 ist jetzt online.

ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus gekauft

Diese Antwort wurde bewertet:

im Jahr 2014 habe ich ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus gekauft

Mehrere Partei, zum Teil vermietet. Kaufpreis 60.000,00€ Mitte des Jahres began ich mit der Renovierung einer der Mietwohnungen etc. Mein Steuerberater erstellte die Steuererklärungen für 2014,2015. Die Zahlungen wurden normal getätigt. Bei der Erstellung der Steuererklärung für 2016 bemerkte mein Steuerberater dann das ich zu hohe Erhaltungskosten hatte. Daher musste er die Steuererklärungen für 2014 und 2015 anpassen. Dabei kam heraus das ich für 2014 - 502,49€ und für 2015 - 1722,65€ nachzahlen muss. Für 2016 wären es 2.277,74€ Dies ergibt sich wohl daraus das ich die Erhaltungskosten innerhalb der ersten 5 Jahr, nach Kauf, über 30%(?) des Kaufpreises des Hauses überschritten hatte. Da es sich um ein Denkmalgeschützes Haus handelt, hätte dies wohl verhindert werden können mit einem Antrag an die Denkmalschutzbehörde. Dies wusste er allerdings nicht. Die Genehmigung habe ich jetzt erhalten, wirkt sich allerdings nicht rückwirkend aus. Hierbei geht es wohl um die "Erhöhte Absetzungen nach §§ 7h und 7i EStG" Was kann ich hier jetzt tun? Müsste hier nicht die Berufshaftpflicht meines Steuerberaters eintreten, da er mich unzureichend beraten hat?

Sehr geehrter Fragesteller,was hatten Sie mit dem Steuerberater für ein Mandat: nur Anfertigung der Steuererklärungen und/oder Beratung?

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht Hermes

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dies ist eine gute Frage.Direkte Unterlagen darüber habe ich nicht.Da ich aber bereits seit 2012 meine gesamte Buchführung über Ihn laufen habe. Private sowie selbstständige Tätigkeit und er auch eine Vollmacht besitzt gehe ich eigentlich davon aus auch von Ihm beraten zu werden.Müsste hierzu im Vorfeld ein entsprechender Vertrag unterschrieben worden sein?

Nein, ein Vertrag müssen Sie nicht unterzeichnen.

Ich würde den Steuerberater in dem Fall anschreiben und ihn "fragen", warum er Sie über den Umstand nicht aufgeklärt, dass Sie eine denkmalgeschützte Immobilie erworben haben und Steuererleichterungen in Betracht kommen und Ihnen durch die unterlassene Beratung im Rahmen der Erstellung der Steuererklärungen ein Schaden in der genannten Höhe entstanden ist. Der Steuerberater muss selbst für den Schaden eintreten; er kann seine Berufshaftpflicht einschalten. Einen Direktanspruch wie bei der Kfz-Haftpflichtversicherung haben Sie als Mandant allerdings nicht gegen die Versicherung. Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne; gerne stehe ich für Rückfragen bis heute 21 Uhr zur Verfügung.

Für eine weitere Vertretung stehen wir gerne zur Verfügung.

alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.