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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5665
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich bin seit vielen Jahren in einem Unternehmen

Kundenfrage

​Ich bin seit vielen Jahren in einem Unternehmen hauptberuflich angestellt, mein monatliches Einkommen beträgt brutto 3500€, entspricht Netto ca 2200€. Krankenversichert bin ich bei einer gesetzlichen Kasse (Techniker Krankenkasse).
Nun habe ich zum 1.1. meine selbstständig beantragt und veranstalte -zusätzlich zum bisherigen Job- mit tatkräftiger Unterstützung meiner Eltern GPS-Schnitzeljagden und Freizeitspiele für Betriebsausflüge und Junggesellenabschiede. Zu erwähnen ist dabei, dass das Unternehmen bereits im Jahre 2010 von meinem Vater gegründet und nun durch mich übernommen wurde.
Zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs habe ich mit meiner Krankenkasse telefoniert, die das relativ lapidar, sinngemäß mit „Das interessiert uns eigentlich nicht weiter“ abgetan hat, wobei ich mich dort an den Umsätzen der Vorjahre orientiert hatte.
Nun sind dank veränderter Werbemaßnahmen und allgemeiner Anpassungen der Umsatz und der Gewinn unerwartet stark gestiegen und dürften mein Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit im weiteren Jahresverlauf noch übertreffen, wenn ich nicht die Werbung massiv zurückfahre. Das zeitliche Arbeitsaufkommen beschränkt sich dennoch auf wenige Arbeitsstunden je Woche und ist dahingehend zu vernachlässigen.
Für mich ist nun relevant zu erfahren, wie sich die Situation verhält, wenn der selbstständig erwirtschaftete Umsatz/Gewinn tatsächlich das reguläre Einkommen übersteigt.
Im Internet gibt es dazu zahlreiche unterschiedliche Angaben, die möglicherweise auch stellenweise veraltet sind.
Was genau ist also maßgeblich, welcher Wert (Bruttogehalt + Umsatz? Nettogehalt + Endgewinn) ist Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge maßgeblich? Welche Veränderungen werden bewirkt, wenn meine Selbstständigkeit als Haupteinkommen bewertet wird? Sind hier auch Restriktionen meines Arbeitgebers möglich?
Wie erfährt die Krankenkasse überhaupt von meinen Einkünften, muss ich diese selber angeben oder findet ein Austausch mit etwaigen Behörden statt?
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mich hierzu einmal aufklären könnten.
Vielen Dank ***** ***** Grüße ***

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Steuern
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Frgesteller,

zu Ihrer Frage bedarf es ergänzender Angaben:

Schauen Sie bitte in Ihren Arbeditsvertrag nach, ob und gegebenenfalls eine Nebentätigkeit dem Arbeitgeber anzuzeigen bzz. zu genehmingen ist. Die Frage ist in arbeitsrechtlicher Hinsicht von Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann,
die Nebentätigkeit ist selbstverständlich beim Arbeitgeber angezeigt und genehmigt.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage njehme ich im Anschluss an Ihre Nchricht wie folgt Stellung:

Ihre Einkünfte aus Ihre selbständigen gewerblichen Tätigkeit unterliegt natürlich der Einkommen-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. Dazu müssen Sie die Tätigkeit bei der zuständigen Gemeindebehörde anzeigen und beim Finanzamt anmelden.

Sie unterliegen mit den Einkünften aus dieser Tätigkeit der Steuererklärungspflicht, der Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflicht. Das Finanzamt erteilt Ihnen eine Steuernummer, unter der Sie steuerlich geführt werden. In der Einkommensteuererklärung sind neben den Einkünfteen aus der selbständigen Tätigkeit auch Ihre Einkünfte aus Ihrer Arbeitnehmetätigkeit auf Grund der jährlichen Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers anzugeben. Die gezahlte Lohnsteuer wird sodann auf die Einkommensteuerschuld angerechnet.

Sie müssen Ihre selbständige Tätigkeit auch bei Ihrer Krankenkasse angeben, weil diese Einkünfte in die Beitragsbemessung für Ihre Kranken- und Pflegeversicherung einbezogen werden. Insofern ist die lapidare Auskunft Ihrer Krankenkasse unzutreffend.

Wenn ich damit ihre Fragen beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Anteil an Ihrem Honorareinsatz vom Justanswer-System an mich weitergeleitet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Prof Nettelmann,
leider haben Sie meine Fragestellung ignoriert. Das ich mein Gewerbe den zuständigen Behörden, wie auch meinem Arbeitgeber anzeigen muss und dafür Steuern anfallen, ist selbsterklärend und war nicht Teil meiner Anfrage.Ich bitte höflichst um korrekte Beantwortung der gestellten Fragen, damit ich eine positive Bewertung erteilen kann.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

wunschgemäß präzisiere ich auf Grund Ihrer Angaben die Frage nach der Kranken- und Pflegeversicherung meine Ausführungen:

Sie üben derzeit mit der selbständigen Tätigkeit eine Nebentätigkeit aus. In der Arbeitnehmertätigkeit sind Sie auf Grund Ihrer derzeitigen Bruttobezüge pflichtversichert, weil Sie insoweit die Versicherungspflichtgrenze nicht überschreiten. Sollten diese irgendwann überschritten werden und Sie dann freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben wollen, müssen Sie auch Ihre Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit deklarieren.

Allerdings muss die selbständige Tätigkeit eine Nebentätigkeit bleiben und nicht zu einer Haupttätigkeit werden.

Wann die selbständige Tätigkeit zur Hauptberuflichkeit wird, nehme ich auf die Grundsätze Bezug, die von der AOK Nordost in dem Link

Selbstständig und Arbeitnehmer | AOK - Service für Unternehmen

www.aok-business.de › ... › Selbstständig und Arbeitnehmer

Danach ist wohl wegen des zeitlichen Umfanges Ihrer selbständigen Tätigkeit davon auszugehen, dass sie nicht zur Hauptätigkeit wird. In diesem Fall kommen zusätzliche Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung nicht in Betracht. Eine Mitteilung hinsichtlich der Höhe Ihrer Nebeneinkünfte seitens der Finanzbehörde erfolgt wegen des Steuergeheimnisses nicht.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Rückfrage beantworten konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Frasgesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann