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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5389
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Grunderwerbsteuer

Diese Antwort wurde bewertet:

Grunderwerbsteuer

Sehr geehrter Fragesteller,

mir erschließt sich Ihre Aussage, dass der Kauf der Grundstückshälfte von Ihrer geschiedeen Ehefrau grunderwerbsteuerfrei sein soll.

Steuerfrei § 3 GrEStG ist nur

1. der Grundstückserwerb durch den Ehegatten oder den Lebenspartner des Veräußerers

2. der Grundstückserwerb durch den früheren Ehegatten des Veräußerers im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach der Scheidung.

Sollte der 2. Fall der Befreiung in Betracht kommen, so wird der Notar dies im Vertrag zur Übertragung der Grundstückshälfte verdeutlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Nr 2. wäre der richtige Fall.
Der Notar hat mich diesbezüglich darauf hingewiesen, dass ich einen Steuerberater kontaktieren sollte.
Die Frage ist, wie der Notar im Kaufvertrag verdeutlichen soll, dass die Übertragung im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung der Scheidung erfolgt.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Notar muss auf die Vereinbarung der geschiedenen Ehegatten über die Regelung der vermögensrechtlichen Beziehungen im Rahmen des Scheidungsverfahrens Bezug nehmen und die Vereinbarung dem Vertrag beifügen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Nachtrag:

Ich weise noch auf das Urteil des Finanzgerichtes Münster v. 31.01.2001 - Az.: 8 K 4723/97 GrE -, EFG 2001, 706-707 - in dem dem geschiedenen Ehegatten die Befreiung gem. §3 Nr. 5 GrEStG im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung auf Grund deren vertraglichen Regelungen zugebilligt worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

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