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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1598
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

mein Exmann, von dem ich seit 2015 getrennt bin

Kundenfrage

mein Exmann von dem ich seit 2015 getrennt bin und nun geschieden wurde

arbeitet seit 1992 in einer firma in der er nur eine gewissen Teil seines Lohnes überwiesen bekommt . Demzufolge sind sämtliche Einkommensteuererklärungen unwahrheitsgemäss erstellt worden.Er nutzt dies noch heute um keinen Unterhalt an seine Kinder zahlen zu müssen .was passiert nun wenn ich anhand von Beweisen alles beim Finanzamt melde? Habe ich mich in der Ehe genauso strafbar gemacht ?

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Haben Sie einen Moment Geduld, ich werde mich umgehend ausführlich um Ihr Anliegen kümmern.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Teilen Sie bitte noch mit, ob Sie in der Zeit der Ehe eigen Einkünfte hatten, die in der gemeinsamen Steuererklärung erklärt wurden.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.

Ja das hatte ich , ausser 2 Jahre in unserer Ehe in denen ich Hausfrau war . MfG *****

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Täter oder Teilnehmer einer Steuerhinterziehung ist derjenige, der aktiv einen Tatbeitrag leistet. Der BFH hat diesbezüglich 2002 entschieden, dass es noch nicht ausreicht, lediglich die Unterschrift zu leisten, selbst wenn man als Ehefrau um die falschen Angaben des Ehepartners weiß. Trotz gemeinsamer Erklärung erklärt jeder Ehegatte seine Einkünfte selbst und nicht die des Ehepartners.

Allerdings heißt dies in in Ihrem Fall nicht pauschale, dass eine Beteiligung an der Steuerhinterziehung nicht möglich ist. So gibt es z.B. auch Angaben, die Sie gemeinsam erklären, wie etwa Sonderausgaben.

Wenn sich die falschen Angaben Ihres Ex- Partners jedoch "nur" auf die Erklärung seiner Einkünfte beziehen und Sie Ihren Ex- Mann damals nicht auch noch aktiv dabei unterstüzt haben, wird man Ihnen keinen strafrechtlichen Vorwurf machen können.

.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wirddas Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zustellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
ES bezieht sich darauf das ich wusste das sein Jahresbruttolohn in Wirklichkeit höher war eben durch das schwarzgeld was er erhielt . Etwaige Sonderausgaben bei denen etwas falsches angegeben wurde gab es nicht. Mir macht Angst das ich die jenige war die unsere Steuererklärung jährlich gemacht hat. Und er sagt ich war ebenfalls Nutzerin ,womit er ja recht hat . Aber einen Ehemann und die Firma in der er arbeitet beim Finanzamt zu melden davor hatte ich Angst. Was kommt auf ihn / uns zu wenn ich das melde? Reichen kontoauszüge auf denen er Monatlich zum Bsp 1400 Euro erhielt aber wenn man sich die elektronische Lohnsteuerkarte ansieht er nur ein jahresbrutto von ca 17000 hatte ? Verdienstbescheinigung eines Jahres die nicht identisch mit den agaben auf der elektronischen Lohnsteuerkarte ist ?Ich bin ehrlich ?ich habe sehr grosse Angst denn finanziell stehe ich bereits jetzt schon am Abgrund und mache mir Sorgen falls wir beide dafür verantwortlich gemacht werden .
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Es ist wie oben beschrieben so, dass Sie nur Ihre eigenen Einkünfte erklären. Es ist nach dem BFH Urteil vom 16.04.2002 (Aktenzeichen BFH: IX R 40/00) tatsächlich so, dass auch ein Wissen der Ehefrau um die falschen Angaben des Partners nicht aussreicht, um eine Haftung anzunehmen. In dem besagten Fall wusste die Ehefrau auch Bescheid. Auch eine Strafbarkeit wird daher in der Regel ausgeschlossen, wenn Sie keinen eigenen Tatbeitrag geleistet haben. Ob Sie diesen geleistet haben, kann ich anhand Ihrer Sachverhaltsangaben nicht abschließend beurteilen, weshalb ein Restrisiko verbleibt. Aber wie gesagt: Wenn es nur um die Angaben in Hinblick auf die Anlage N Ihres Ex- Mannes geht, so haben Sie diesbezüglich mit Ihrer Unterschrift nicht erklärt, dass die Angaben richtig sind.

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Zusatzkostenentstehen Ihnen dadurch selbstverständlich nicht!

Es steht Ihnen jedoch frei, eine freiwillige Bonuszahlungzu vergeben.

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Mit besten Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

K. Nitschke

Rechtsanwältin