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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5618
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Sehr geehrter Steuerberater, ich habe einige Probleme und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Steuerberater,
ich habe einige Probleme und benötige dazu Hilfe.
Ich bin mir unsicher in der Versteuerung und Abschreibung meines Dienstfahrzeuges.
Im Letzten Jahr (also 2017) war ich Kleinunternehmer und habe mir einen Dienstwagen gekauft.
Ab 2018 bin nun gewechselt und umsatzsteuerpflichtig.
Meine erste Frage an der Stelle wäre, wie schreibe ich das Fahrzeug richtig ab? Also für das vergangene Jahr und für die darauf folgenden Jahre.
Desweiteren habe ich beschlossen die 1% Regelung zu nutzen. Wie verhält sich das bei meinem Fahrzeug?
Der Brutto Listenpreis war ca. 15000€, der Kaufpreis 12000€. Jährliche Fahrleistung 10000km. 50%Privat ,kein Weg zur Arbeitstätte.
Meine Frage hierzu ist nun: Muss ich der UStVa bereits die Kosten für das Fahrzeug mit verbuchen als Kosten, bzw. soll ich die Einnahmen 1% nun auch schon als Gewinn angeben ???
Desweiteren frage ich mich wie ich das bezüglich der 1% Regelung mit der Umsatzsteuer handhaben muss.
Über eine Auskunft mit eventueller Beispielrechnung wäre ich sehr verbunden.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Kobold

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage bedarf es ergänznder Angaben:

1. Wie ermitteln Sie Ihren Gewinn: ÄÜberschussrechnung oder Bilanzierung?

2. Handelt es sich bei dem angegebenen Preis von 15 000 € um den für die Berechnung der 1 % um den Bruttolisten n e u preis?

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,Den Gewinn ermittelte ich per EÜR.Es handelt sich um den Bruttolistenpreis.Mit freundlichen Grüßen
Felix Kobold
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,Ergänzen möchte ich noch das es sich bei den 15000 € um den BruttolistenNEUpreis handelt.Mit freundlichen Grüßen
Felix Kobold

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die ergänzenden Angaben, die mir ermöglichen, Ihrre Frage zu beantworten:

1. Abschreibung

Sie schreiben jährlich 1/8 des Amschaffungspreises einschl. der Umsatzsteuer, also 1 500 € ab. Im Erstjahr allerdings monatsanteilig für volle und angefangene Monate der Nutzung.

2. 1 % Regelung

Sie berücksichtigen allmonatlich 1 % von 15 000 €, also 150 € als fiktive Betriebseinnahme, und zwar für das Vorjahr ohne Umsatzsteuer, ab diesem Jahr zuzüglich Umsatzsteuer von 19 % von 120 € (= 80 % v. 150 €), da Sie ab diesem Jahr nicht mehr Kleinunternehmer sind.

Buchung im Vorjahr:

1880 Privat an 8924 Private Kfz-Nutzung

Buchung ab diesem Jahr

1880 Privat an 8921 Prvate Kfz-Nutzung 142,80 € (120 + 19 % )

1880 Privat an 8924 Private Nutzung ohne USt 30 €

Der Betrag von 120 € (netto) ist in der monatlichen Voranmeldung als steuerpflichtiger Umsatz mit 19 % zu erfassen.

Wenn ich damit Ihre Fragen beantwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,erst einmal vielen Dank für die schnelle Rückantwort.
Hierzu hätte ich allerdings noch ein paar kleine Rückfragen.1. Warum schreibe ich 1/8 des Anschaffungswertes ab ? Gelesen habe ich bei Fahrzeugen eine Nutzungsdauer von 6 Jahren
2. Welche Bedeutung hat die Zahl 1880 bei der 1% Regelung bzw. wie ergibt sich diese.
3. Muss ich Kosten für das Fahrzeug (Sprit,Versicherung,Steuer) direkt in der UstVa jetzt mit angeben, um Vorsteuer zu ziehenMit freundlichen Grüßen
Felix Kobold
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,bitte ergänzen Sie auch noch warum nur 80% der 150 € als umsatzsteuerelevanter Teil behandelt werden müssen.Ich danke Ihnen.Mit freundlichen Grüßen
Felix Kobold

Sehr geehrter Fragesteller,

die amtlichen AfA-Tabellen gehen von einer 8-jähringen Nutzungsdauer aus. Sie können auch 6 Jahre zugrunde legen und abwarten, ob das Finanzamt bei dem Umfang Ihrer Nutzung des Fahrzeuges folgt.

Nach der Verwaltungsauffassung wird davon ausgegangen, dass nur 80 % des privaten Nutzungsanteils mit Umsatzsteuer belastet sind. Die Kfz-Steuer, die Kfz-Versicherung zum Beispiel sind als Beitriebsausgaben nicht vorsteuerbelastet.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,vielen Dank für die Antwort, leider sind sie nicht auf Punkt2. Welche Bedeutung hat die Zahl 1880 bei der 1% Regelung bzw. wie ergibt sich diese.
3. Muss ich Kosten für das Fahrzeug (Sprit,Versicherung,Steuer) direkt in der UstVa jetzt mit angeben, um Vorsteuer zu zieheneingegangen. Hierfür bräuchte ich noch eine Antwort. Danach werde ich Sie selbstverständlich mit 5 Sternen bewerten.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren ergänzenden Fragen:

1. Das Konto 1880 ist das Konto für unentgeltliche sonstige Leistungen (Privatkonto). In der Überschussrechnung EÜR findet es keinen Niederschlag. Im übrigen weiß ich natürlich nicht, welches Buchführungsprogramm Sie für Ihre Aufzeichnungen verwenden.

2. In der Voranmeldung muß nur die Vorsteuer (TZ. 66 der Umsatzsteuervoranmeldung rückseitig) für Ihre Leistungseingänge ausgewiesen werden, also - betreffend PKW - nicht die PKW-Kosten netto) selbst.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie im Anschluss an meine ergänzenden Ausführungen noch weiteren Klärungsbedarf? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich berichtige meine Aussage bezüglich der Nutzungsdauer für PKWs. Diese ist neuerlich mit 6 Jahren in den AfA-Tabellen ausgewiesen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann