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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5303
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten Tag, meine Ehefrau hat vor wenigen Wochen eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
meine Ehefrau hat vor wenigen Wochen eine Eigentumswohnung erworben, in der wir 15 Jahre lang zur Miete gewohnt haben (der Eintrag im Grundbuch erfolgte im März). Der Kauf beruhte auf einem im Jahre 2003 abgeschlossenen Mietkauf-Vertrag.
Diese Wohnung wird nun zum 15. April vermietet. Frage: können die Erwerbsnebenkosten sowie die Renovierungskosten im Sinne einer fremdgenutzten Immobilie steuerlich geltend gemacht werden, oder wird dieser Erwerb in dieser Konstellation als selbst genutzte Immobilie betrachtet?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

Die Erwerbsnebenkosten und die Renovierungskosten sind Teil der Anschaffungskosten und sind im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung im Rahmen der jährlichen Abschreibung (<Absetzung für Abnutzung gem. § 7 EStG) mit 2 % zu berücksichtigen. Für das Jahr 2017 ist die AfA mit 10/12 des Jahresbetrages im Rahmen der Einkommensteuererklärung 2018 - Anlage V rückseitig - anzusetzen.

Wenn ich damit Ihre Frage beantwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Herr Nettelmann,leider ist meine Frage hiermit nicht beantwortet.- Zum einen wird dieser Vorgang wie beschrieben erst für die ESt-Erklärung 2018 relevant und nicht für das Jahr 2017.- Darüber hinaus kann ich das auch inhaltlich nicht nachvollziehen. Bei anderen Immobilien, die wir erworben haben, wurden die Erwerbsnebenkosten im Jahr des Kaufs unmittelbar geltend gemacht und anerkannt und nicht etwa über die 2%-Abschreibung. Von daher würde ich gerne wissen, aus welchem Grunde das in diesem Fall anders sein soll.- Aber den entscheidenden Punkt habe ich erst recht nicht verstanden: wie nimmt das FA üblicherweise die Abgrenzung zwischen selbstgenutztem und fremdgenutztem Eigentum vor - kann ich davon ausgehen, dass hier steuerrechtlich von einer Fremdnutzung ausgegangen wird?Mit freundlichen Grüßen
Philip Hanfling

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Rückfragen teile ich mit:

1. In der Tat ist der Jahresbetrag der AfA mit 10/12 erstmalig in der Steuererklärung 2018 zu berücksichtigen.

2. Die Erwerbsnebenkosten gehören eindeutig zu den Anschaffungsnebenkosten und gehen in die AfA-Bemessungsgrundlage ein. Wenn dies bei Ihnen in einem anderen Fall nicht geschehen ist, dann ist dies falsch behandelt werden.

3. Bei einer Vermietung der Immobilie liegt eine Fremdnutzung vor und führt bezüglich der Mieteinnahmen abzüglich der damit zusammenhängenden Ausgaben einschl. Abschreibung (AfA) zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, die in der Anlage V zur Einkommensteuererklärung zu deklarieren sind.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ok danke