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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5079
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich habe seit letzem Jahr einen Firmenwagen, der über die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe seit letzem Jahr einen Firmenwagen, der über die 1%-Methode versteuert wird

Mit meinem Arbeitgeber ist vereinbart, dass die Leasingrate als Entgeltumwandlung von meinem Bruttogehalt abgezogen und die Hälfte der laufenden Kosten (Benzin, Versicherung etc.) am Ende des Jahres auch von meinem Bruttogehalt abgezogen wird. Jetzt gibt es ja das BFH-Urteil, gemäß dessen, private Zuzahlungen des Arbeitnehmers den geldwerten Vorteil mindern. Hierzu konnte ich keine genauen Informationen finden, aber ich gehe mal stark davon aus, dass hiermit Zuzahlungen aus bereits versteuertem Einkommen, also dem Nettogehalt gemeint sind (was bei mir ja nicht der Fall ist). Meine Frage wäre jetzt ob ich meine "Zuzahlungen" in Form des Bruttogehaltsverzichts auch an den Geldwerten Vorteil anrechnen kann und falls ja wie? Vermutlich kann ich das abgezogenen Bruttogehalt nicht einfach vom geldwerten Vorteil abziehen? Darüber hinaus ist mir nicht klar wie ich Dienstreisen mit dem Firmenwagen steuerlich ansetzten kann, denn immerhin zahle ich Dienstreisen durch die Entgeltumwandlung zumindest teilweise ja Privat (Leasingrate + 1/2 der laufenden Kosten).

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

1. Soweit bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils nach der 1 %-Methode die Bemessungsgrundlage durch den Arbeitgeber (Bruttolistenneupreis) nicht bereits durch abzugsfähige Beträge, die Sie selbst tragen, nicht gemindert worden ist, können Sie durch im Rahmen der Steuererklärung geltend machen. Dazu müssten Sie eine Aufstellung der Erklärung, Anlage N mit der Überschrift "Neuberechnung des geldwerten Vorteils" beifügen, in der Sie die Grundlagen für die Berechnung des geldwerten Vorteils durch den Arbeitgeber und Neuberechnung durch Sie mit veränderter Bemessungsgrundlage beifügen. Die Berechnung durch Arbeitgeber müssen Sie sich vom Arbeitgeber geben lassen und der Aufstellung beifügen.

2. Schwieriger ist die Beantwortung Ihrer Frage 2. Hierzu müssen Sie die auf Dienstreisen gefahrenen Kilometer angeben und den Kilometerpreis/km, berechnet nach Ihren besteuerten Zuzahlungen geteilt durch die Gesamtfahrleistung des PKWs im Jahre 2017. Diesen Km-Anteil müssen Sie dann mit den Dienstreisefahrkilometern mullitplizieren und in der Anlage N unter Dienstreise (rückseitig) eintragen.

Wenn ich damit Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Ostergrüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch auf Ihre Rückmeldung bezüglich der Bewertun. Ohne Ihre Bewertung kann meine Beratung nicht vergütet werden.

Holen Sie dies bitte nach!

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Zu 1.) Dass ich den Geldwerten Vorteil mindern kann ist mir klar. Die Frage ist wie ich den Betrag für die Minderung konkret ermitteln kann. Ich nehme an den Bruttogehaltsverzicht (=Entgeltumwandlungsbetrag) kann ich hierfür nicht ansetzen? Die monatliche Leasingrate (=Betrag der Entgeltumwandlung) entspricht fast genau dem monatlichen 1%-Betrag. Wenn ich diesen ansetzen würde, dann würde ich den geldwerten Vorteil anhand meines unversteuerten Einkommens ja quasi auf 0,00 EUR mindern. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dies steuerlich korrekt ist? Zu 2.) Auch hier stell sich die Frage wie ich denn die besteuerte Zuzahlung ermittle? Denn in meinem Fall erfolgt die Zuzahlung ja nicht aus bereits besteuertem Einkommen, sondern durch die Bruttoentgeltumwandlung aus unversteuertem Gehalt. Viele Grüße *****

Sehr geehfter Fragesteller,

1. maßgebend für Ihre Beechnung ist Ihr Eigenbeitrag für die

Berechnung des geldwerten Vorteils, sofern nicht der Arbeitgeber dies seinerseits bereits berücksichrtigt hat. Dies müssen Sie von ihm erfragen. Ansonsten:

!2 % vom Bruttolistenneupreis (lt. Angabe v. Arbeitgeber)

abzüglich: Leasingraten, die Sie durch Lohnverzicht getragen haben)

abzüglich Kostenbeteiligung, die Sie durch Lohnverzicht getragen haben)

= maßgeblicher geldwerter Vorteil für die private Nutzung

2. Dienstliche gefahrene Kilometer

(Leasingraten + Ihre Kostenbeteiligung) x nachweislich dienstlich gefahrene Kilometer geteilt durch die Jahreskilometerleistung lt. Tachometerstand

Ich hoffe, dass ich damit Ihre ergänzenden Fragen beantworten konnte, und warte auf Ihre abschließende Bewertung meiner Beratung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte derzeit noch auf Ihre Rückmeldung bezgl. der Bewertung. Ohne Ihre Bewertung kann mein Anteil von 50 % Ihres Honorareinsatzes für die Beratung nicht freigeschaltet werden.

Holen Sie dies bitte nach!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch auf Ihre Rückmeldung und Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte gegenwärtig noch auf Ihre Bewertung meiner Beratung, denn ohne die Bewertung kann Ihre Frageangelegenheit nicht abgeschlossen und meine Beratung vergütet werden.

Holen Sie dies bitte nach!

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann,Entschuldigung für die späte Rückmeldung, aber ich musste das selbst erstmal noch in Ruhe prüfen, was ich jetzt getan habe.Zunächst würde mich interessieren, auf welcher gesetzlichen Grundlage sich die Formel "2% Bruttolistenpreis abzgl. Leasingrate abzgl. Kostenbeteiligung" eigentlich ergibt? Gibt es hierzu ein BMF-Schreiben o.Ä. ?Darüber hinaus bin ich jetzt verwundert, dass sich anhand der Formel, wenn man jetzt nur die Entgeltumwandlung für die Leasingrate betrachten würde, ein höherer Geldwerter Vorteil ergeben würde als bei der 1%-Betrachtung. Der Gehaltsverzicht/Entgeltumwandlung für die Leasingrate ist nämlich 2 EUR geringer als der monatliche 1%-Betrag. Und das kann ja eigentlich nicht sein? Die Erwartung wäre doch, dass de geldwerte Vorteil gesenkt werden kann und nicht erhöht wird?Viele Grüße
Johannes Eisenbeiser

Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme gern morgen im Laufe des Tages zu Ihren Rückfragen Stellung.

Mit sonntäglichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller

zu Ihrer Rückfrage teile ich mit:

Es muss nicht heißen 2 % des Bruttolistenneupreises....., sondern 12 % ...... (Jahresbetrag!). Versehentlich ist statt der 1 vor der 2 ein Ausrufezeichen gedruckt worden. Demzufolge müssen natürlich die selbst getragenen Beträge auch für das ganze Jahr gegengerechnet werden.

Ich drnke, dass Sie dann meiner Darstellung folgen können.

Mit freundlichen Grüßen

Customer
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Das ergibt natürlich ein anderes Bild. Aber hier stellt sich dann wieder die ursprüngliche Frage, ist es wirklich möglich das unversteuerte Einkommen komplett dafür zu verwenden um die Bemessungsgrundlage zu mindern? Was wäre denn die rechtliche Grundlage hierfür?

Sehr geehrter Fragesteller,

im Ergebnis mindert die selbst getragenen den geldwerten Vorteil, so dass - gegebenenfalls - durch die Minderungen der eigennen Beteiligung an den PKW-Kosten kein oder nur ein geringer Betrag übrigbleibt. Bei einem Ihnen gehörenden Fahrzeug müsste die private Nutzung aus versteuertem Einkommen getragen werden, die geschieht bei Ihnen nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann