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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5317
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

meine Frage bezieht sich auf einzureichende Unterlagen

Diese Antwort wurde bewertet:

meine Frage bezieht sich auf einzureichende Unterlagen beim Einkommenssteuerausgleich (im Speziellen (leider verspätet) auf 2016).
Mit entsprechenden Rechnungen belege ich den Erwerb von betrieblichen Ausgaben. Was aber wenn Rechnungen nicht vorhanden sind? Reichen dann die entsprechenden Abbuchungen von betrieblichen Bankkonten, Lieferscheine, die Bestellübersicht oder "Bestelldetails“ (einschließlich Bilder der erworbenen Posten) wie sie z. B. bei Amazon ausgegeben werden, aus? Ich habe zudem ein VISA-Konto, wo fast nur betriebliche Ausgaben und Gutschriften für - zurückgegebene Waren -
aufgeführt sind. Das bedeutet durch Gutschriften wird ersichtlich, dass der dazugehörende Posten letztendlich nicht erworben worden ist, andere Abbuchungen demnach aber einen Kauf belegen. - Sehe ich das so richtig?

Es bedeutet in der Praxis, dass Rechnungen für erworbene Güter oft nicht Eins zu Eins einer Bestellübersicht oder dem abgebuchten Betrag zugeordnet werden können und vom VISA-Konto abgebuchte Beträge nicht immer der Rechnungsstellung entsprechen. Eine Rechnung ist in mehreren Fällen überhaupt nicht vorhanden, wurde in einigen Fällen, selbst nach mehrfacher Aufforderung, nicht ausgestellt.

Jetzt will der Steuerberater ausschließlich die Posten akzeptieren die mit einer Rechnung belegt werden können; nicht aber solche die über andere, auch logisch nachvollziehbare Herleitungen für den Erwerb eines Produktes, wie Gutschriften und Abbuchungen vom VISA-Konto m. E. nachgewiesen werden.

Meine Frage noch einmal konkret: Sind auch andere Belege als Rechnungen zulässig und vom FA und Steuerberater anzuerkennen? Und welche Art von Belege wären das?

Wäre der Steuerberater (oder auch Finanzamtsmitarbeiter) daran gebunden betriebliche Ausgaben auch dann als solche anzuerkennen, wenn zwar die Rechnung fehlt, aber andere Kaufbelege vorhanden sind (z. B. Abbuchungen vom (Visa-) Konto, Bestelldetails, wie z. B. Bilder der gekauften Ware, Lieferschein oder Bestellübersichten)?

Wäre der Steuerberater/in daran gebunden Posten als Ausgabe zu berücksichtigen, wenn ich als Auftraggeber, ihm versichere die Posten rin der Tat erworben zu haben?

Inwieweit kann ich auf Ausstellung einer Rechnung bestehen und was tun, wenn mir die Rechnung verweigert wird. gibt es da ein Zeitfenster?

Bitte geben Sie mir eine fachkundige Antwort.

Besten Dank!
G.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** für Ihre Intervention!Eine zeitnahe Antwort ist mir in diesem Fall besonders wichtig.Mit freundlichen Grüßen
G.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen im Rahmen der Gewinnermittlung betrieblich veranlasste Ausgaben (sog. Betriebsausgaben) nachweisen, um sie steuerlich geltend machen zu können. Dazu gehört die Bezeichnungen der Ausgaben und der Zahlungsnachweis. Erforderlichenfalls müssen Sie eine derartige Aufstellung für Ihren Steuerberater anfertigen (Chronologische Aufstellung Art, Betrag und Zahlungsnachweis).

Allerdings können Vorsteuerbeträge im Rahmen der Umsatzsteuer nur auf Grund ordnungsmäßiger Rechnung mit Umsatzsteuerausweis bei der Umsatzsteuer berücksichtigt werden.

Wenn ich damit Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann.
Zunächst haben Sie Dank, dass sie mir geantwortet haben!
Zu meiner steuerlichen Einordnung möchte ich noch sagen, dass ich Freiberufler bin und von der Umsatzsteuer befreit bin. Ich habe den Steuerberater gewechselt. Daher die Fragen, weil dieser Dinge wohl anders gewichtet als der vorangegangene Steuerberater. Da möchte ich Klarheit über den zulässigen Rahmen in der Praxis haben.
Aus Ihrer Antwort wird mir nicht ganz klar wie (!) der Zahlungsnachweis erbracht werden kann / muß? Ich habe verschiedene Möglichkeiten aufgeführt welche ich selber als solche für möglich gehalten habe; jedoch fehlt mir eine klare Antwort darauf ob diese zum Nachweis ausreichen (Buchungsbeleg das Bank- oder Visakonto betreffend, die Bestellübersicht etc.). wie gesagt, der Steuerberater / bzw. Fachangestellte will ausschließlich einen Rechnungsnachweis akzeptieren da dieses so Gesetz sei. Und eben solche Rechnungen fehlen zum Teil. Zum einen weil einige Rechnungen mir niemals ausgehändigt worden sind; ich habe versäumt mich darum zu kümmern. Meine Bemühungen laufen jetzt ins Leere.
Es sind auch Ausgaben dabei die seit Jahrzehnten ähnlich und zum Teil regelmäßig ablaufen (Abu-Zahlungen, jährliche Abrechnung der Stadtwerke, regelmäßige monatliche aber von der Summe wechselnde Ausgaben) welche er / bzw. die Fachgehilfin ohne Beleg nicht akzeptieren will. Eine Rechnung über die Abos habe ich jahrelang, jahrzehntelang keine mehr erhalten. Vielleicht können Sie mir noch einmal antworten?

Sehr geehrter Fragesteller,

die Forderung eines Rechnungsnachweises ist nur für die Umsatzsteuer erforderlich, wie von mir beschrieben! Wenn Sie als Freiberufler nicht der Umsatzsteuer unterliegen und daher die Vorsteuer aus Rechnungen gar nicht geltend gemacht werden kann, geht es lediglich darum, dass Sie Ihre Betriebsausgaben in geeigneter Weise belegen können, wie beschrieben nach Art, Bezeichnung und Zahlungsnachweis.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meinen ergänzenden Ausführungen? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung, damit mein Honoraranteil von 50 % an mich weitergeleitet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5317
Erfahrung: HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke für Ihre Antwort. ich glaube ich verstehe jetzt warum Sie auf meine Frage nicht direkt bestätigend oder verneinend geantwortet haben.