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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 952
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrter Steuerberater, es ist beabsichtigt, einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Steuerberater,
es ist beabsichtigt, einen Auftrag/Werkvertrag zwischen zwei Vertragspartnern (beide GmbH) rückwirkend, also zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aufzuheben und alle erhaltenen Leistungen/Zahlungen etc. jeweils zurück zu gewähren. Folgende Fragen ergeben sich hierzu:
1) Die Rechnungsstellung und weitest gehende Zahlung dieser ist bereits erfolgt. Auf welchen Zeitpunkt muss die entsprechende Stornorechnung erfolgen? Muss sie das Datum der Ursprungsrechnung tragen (hier März 2016) oder den Zeitpunkt der Vertragsaufhebung (hier März 2018)?
2) Wie erfasse ich die Stornorechnung als Auftragnehmer in meiner Umsatzsteuer-Voranmeldung und zu welchem Zeitpunkt? Muss die Umsatzsteuer-Voranmeldung März 2016 berichtigt werden oder jene für den Zeitpunkt der Rückzahlung des ursprünglich erhaltenen Betrages (also hier wahrscheinlich März 2018)?
3) Besteht das Risiko dass das Finanzamt trotz Stornorechnung auf die Zahlung der (bereits entrichteten) Umsatzsteuer besteht? Falls ja, wie ließe sich dies vermeiden.
Ich danke ***** ***** Ihre Bemühungen und wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.
Mit besten Grüßen
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrter Kunde,

ihre Frage beantworte ich gerne wie folgt:

1. Wenn der Werkvertrag infolge einer Vertragsaufhebung rückabgewickelt wird, muss die Umsatzsteuerberichtigung durch Sie in dem Umsatzsteuer-Voranmeldungszeitraum vorgenommen werden, in dem die Rückabwicklung tatsächlich erfolgt. Das ergibt sich aus § 17 Abs.2 Nr. 3 in Verb. mit § 17 Abs.1 Satz 7 Umsatzsteuergesetz. Dementsprechend muss die Stornorechnung das Datum der vertraglich vereinbarten Rückabwicklung der Leistungen tragen.

2. Die Umsatzsteuerberichtigung muss wie bereits dargestellt in dem Voranmeldungszeitraum erfolgen, in dem Sie die an Sie geleistete Zahlung zzgl. Umsatzsteuer an den Auftraggeber zurückerstatten. In dem amtlichen Vordruck für die Umsatzsteuer-Voranmeldung findet sich dafür aber keine passende Spalte! Deshalb müssen Sie bitte die Berichtigung auf einem gesonderten Blatt vornehmen und zusammen mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung des betreffenden Zeitraum beim Finanzamt einreichen.

3. Da infolge der Rückabwicklung des ursprünglichen Werkvertrages die durch Sie ausgeführte Umsatz (die Werkleistung) an den Leistungsempfänger wegfällt, wird die durch Sie auf diesen Umsatz ursprünglich geschuldete und abgeführte Umsatzsteuer nicht mehr geschuldet. Deshalb wird das Finanzamt diese an Sie zurückerstatten oder mit der Umsatzsteuer aus anderen Umsätzen, die Sie in dem selben Umsatzsteuer-Voranmeldungszeitraum ausgeführt haben, verrechnen. Bitte denken Sie auch daran, einen Bankauszug über denjenigen Betrag dem FA zusammen mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung vorzulegen, aus dem sich ergibt, dass Sie den an Sie geleisteten Werklohn zuzüglich Umsatzsteuer an den Auftraggeber zurückgezahlt haben oder lassen Sie sich die Rückerstattung durch diesen quittieren.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie das wünschen sollten.

Zuletzt darf ich Sie um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Kunde,

ich habe meine Antwort auf ihre Frage zum besseren Verständnis noch etwas wie folgt ergänzt:

1. Wenn der Werkvertrag infolge einer Vertragsaufhebung rückabgewickelt wird, muss die Umsatzsteuerberichtigung durch Sie in dem Umsatzsteuer-Voranmeldungszeitraum vorgenommen werden, in dem die Rückabwicklung tatsächlich erfolgt. Das ergibt sich aus § 17 Abs.2 Nr. 3 in Verb. mit § 17 Abs.1 Satz 7 Umsatzsteuergesetz. Dementsprechend muss die Stornorechnung das Datum der vertraglich vereinbarten Rückabwicklung der Leistungen tragen.

2. Die Umsatzsteuerberichtigung muss wie bereits dargestellt in dem Voranmeldungszeitraum erfolgen, in dem Sie die an Sie geleistete Zahlung zzgl. Umsatzsteuer an den Auftraggeber zurückerstatten. In dem amtlichen Vordruck für die Umsatzsteuer-Voranmeldung findet sich dafür aber keine passende Spalte! Deshalb müssen Sie bitte die Berichtigung auf einem gesonderten Blatt vornehmen und zusammen mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung des betreffenden Zeitraum beim Finanzamt einreichen.

3. Da infolge der Rückabwicklung des ursprünglichen Werkvertrages der durch Sie ausgeführte Umsatz (die Werkleistung) an den Leistungsempfänger wegfällt, wird die durch Sie auf diesen Umsatz ursprünglich geschuldete und abgeführte Umsatzsteuer nicht mehr geschuldet. Das folgt aus § 17 Abs.2 Nr.3 Umsatzsteuergesetz. Deshalb wird das Finanzamt diese an Sie zurückerstatten oder mit der Umsatzsteuer aus anderen Umsätzen, die Sie in dem selben Umsatzsteuer-Voranmeldungszeitraum ausgeführt haben, verrechnen. Bitte denken Sie auch daran, einen Bankauszug über denjenigen Betrag dem FA zusammen mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung vorzulegen, aus dem sich ergibt, dass Sie den an Sie geleisteten Werklohn zuzüglich Umsatzsteuer an den Auftraggeber zurückgezahlt haben oder lassen Sie sich die Rückerstattung durch diesen quittieren.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie das wünschen sollten.

Zuletzt darf ich Sie um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Kunde,

wenn Sie keine Nachfragen haben, dann darf ich Sie nochmals höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 952
Erfahrung: Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Severin,
ich danke ***** *****ür die ausführliche Beantwortung meiner Fragen. Zunächst fällt mir keine Nachfrage ein. Ich würde jedoch gerne darauf zurückkommen, falls im Rahmen der Abwicklung des Vorganges noch einmal eine Frage auftaucht. Selbstverständlich werde ich Sie gerne positiv bewerten.Mit besten Grüßen
Anger