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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5310
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Sehr geehrter Prof Nettelmann, ich war letztes Jahr bis

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Prof Nettelmann,
ich war letztes Jahr bis 01.07 Arbeitssuchend und dann habe ich für den Rest des Jahres 4500€ pro Monat brutto verdient. Mein Steuer war automatisch auf 41% gesetzt obwohl ich ungefähr 24000€ im Jahr 2017 verdient habe.
Ich habe meine Steuererklärung mit der Software WiSo gemacht und es sieht so aus dass ich nur 3000€ zurückbekommen würde. Warum so wenig? Ich habe zusätzlich circa 2000€ Werbungskosten.
Ist es überhaupt möglich jetzt den zu viel bezahlte Steuer zurückzubekommen? Ich habe berechnet dass ich ungefähr 22% zahlen sollte, d.h. Ich habe fast doppelt so viel bezahlt ( ca 11000€) und kriege ich nur 3000€ zurück berücksichtigt alle Werbungskosten.
Können Sie mir bitte helfen oder zumindest an dem richtigen Berater leiten?
Ich bedanke ***** ***** Voraus für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Tsvetelina Yordanova

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

Sie haben offenbar für das 1. Halbjahr 2017 Arbeitslosengeld bezogen. Dies ist zwar steuerfrei, wird aber bei der Ermittlung des Steuersatzes für die steuerpflichtigen Einnahmen (Arbeitslohn) berücksichtigt (sog. Progressionsvorbehalt gem. § 32 b EStG). Wegen dieses Progressisonsvorbehaltes sind Sie überdies gem. § 46 EStG zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet, weil sich in der Regel eine Nachzahlung ergibt, wenn nicht anderweitige Ermäßigungen (Werbungskosten!) zu berücksichtigen sind. Demzufolge ergibt sich für 2017 dadurch eine Nachzahlung oder eine verminderte Erstattung. Sie müssen das Arbeitslosengeld in der Einkommensteuererklärung (Mantelbogen S. 4, Zeile 96).

Wenn ich damit Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Prof Nettelmann,vielen Dank für Ihre Antwort. Da ich bis 01.2017 in Dänemark gewohnt und gearbeitet habe, habe ich kein Arbeitslosengeld in Deutschland bekommen. Mein gesamten Jahreseinkommen beträgt 24000€, ich war aber nur ab 01.07 beschäftigt.Vielen Dank für Ihre Zeit.Mit freundlichen Grüßen,
Tsvetelina Yordanova

Sehr geehrte Fragestellerin,

meine Ausführungen über den Progressionsvorbehalt gelten auch für das in Dänemark bezogene, in Deutschland zwar steuerfreie aber dem Progressionsvorbehalt unterliegende Einkommen,also für den in Dänemark bezogenen Arbeitslohn (siehe § 32 b EStG).

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Prof Nettelmann,wie gesagt ich habe keine zusätzliche Einkommen innerhalb als auch außerhalb Deutschland für das Jahr 2017 bekommen. Ich habe nur bis 12.2016 in Dänemark gearbeitet und dort ganz normal Steuer bezahlt.Für 2017, bis 01.07 habe ich 0€ verdient, weil ich arbeitslos war und ab 01.07 war ich in einem Beschäftigungsverhältnis und hatte 4500€ Bruttogehalt pro Monat bis 31.12.2017.
Sollte ich in diesem Fall mehr als 3000€ zurückbekommen?Mit freundlichen Grüßen,
Tsvetelina Yordanova

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie in der Zeit vom 1.1. - 0.6.2017 keinerlei Lohnersatzleistungen erhalten haben ( sowohl in Deutschland als auch in Dänemark) kommt die Anwendung des Progressionsvorbehaltes natürlich nicht in Betracht. Die Höhe des sich ergebenden Erstattungsbetrages kann ich ohne genaue Angaben sämtlicher Besteuerungsgrundlagen hier nicht ermitteln. Geben Sie aber zu der Steuerklärung zusätzlich eine formlose Erklärung ab, dass Sie im 1. Halbjahr keine Lohnersatzleistungen in Deutschland und Dänemark bezogen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

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