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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 5093
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Haus als vorweggenommenes Erbe übertragen

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Mann hat das Haus, in dem wir beide heute leben, 1999 seiner Tochter aus erster Ehe als vorweggenommenes Erbe übertragen

Ich, seine zweite Frau habe eine Grundschuldeintragung in Höhe von 50 tausend € zzgl. 4 % Zinsen p.A. im Grundbuch eingetragen. Andere Lasten auf dem Haus gibt es derzeit nicht, außer 1) Nießbrauchrecht für meinen Mann und nach seinem Ableben 2) seine erste Frau. Nun wollen wir folgendes ändern: Die Tochter will das Haus zurückgeben, da sie die Verantwortung scheut. Ich bin bereit, das Haus zu übernehmen, um sicher zu stellen, dass ich es nach dem Tod meines Mannes (er ist 30 Jahre älter) behalten oder verkaufen kann. Die erste Frau soll entweder das Nießbrauchrecht behalten oder - besser noch - den Gegenwert des Nießbrauchrechts als Leibrente bekommen. Wir überlegen also, wie es - u.a. auch steuerlich - am günstigsten geht. Angedacht haben wir entweder a) mein Mann macht die Übertragung rückgängig, wonach seine erste Frau mit ihm zusammen Eigentümer wäre; als nächsten Schritt müsste die erste Frau auf ihre Hälfte gegen Zahlung einer Leibrente verzichten oder b) ich kaufe meiner Stieftochter das Haus ab; das Nießbrauchrecht für meinen Mann lasse ich bestehen (wegen mutmaßlichen Wertminderung) und lasse das Nießbrauchrecht für die erste Frau direkt bei der Umschreibung in eine Leibrente umwandeln. Wie sieht das steuerlich aus? Wäre die Variante die günstigere Variante? Wie sieht es mit Grundsteuer oder Schenkungssteuer bei der Variante 1)? Danke ***** *****

Sehr geehrte Fragestellerin,

ehe über die steuerlichen Konsequenzen beraten werden kann, sollten Sie sich anwaltlich über die Gestaltungsfragen beraten lassen. Ich selbst also Steuerexperte darf dazu nicht tätig werden.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich wollte eigentlich die steuerlichen Aspekte erfahren. Wir waren heute beim Notar, der der Meinung war, dass zumindest die Grundsteuer nicht anfällt, wenn ich das Haus meiner Stieftochter abkaufe; er war auch der Meinung, dass die Rückübertragung auf die Eltern steuerlich sehr teuer wird. Er hat uns empfohlen, mit dem Steuerberater darüber zu reden.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihren ergänzenden Nachricht teile ich auf Ihre Frage mit:

Der Notar hat insofern recht, dass keine Grunderwerbsteuer anfällt. Sie haben geschrieben Grundsteuer, die ist gar nicht von dem Vorgang betroffen. Hier haben Sie wohl einen Fehler gemacht!

Es ist richtig, dass der Vorgang allerdings der Schenkungsteuer unterliegt, die sich nach dem vom Finanzamt zu ermittelnden Grundstückswert richtet, der etwa dem aktuellen Verkehrswert entspricht. Die Berechnung dazu führt das Finanzamt nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes durch.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich Sie, meine Beratung zu bewerten, damit die Vergütung für mich freigeschaltet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich Sie, meine Beratung zu bewerten, damit die Vergütung für mich freigeschaltet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, ich habe noch weitere Rückfragen, denn Ihre Antwort hat mir immer noch keine Klarheit gebracht. Ich versuche, meine Fragen genauer zu formulieren.1) Wenn ich Sie richrig verstehe, dann kommt die Schenkungssteuer, die sich nach dem Verkehrswert richtet, doch nur bei Rückübertragung zustande; d.h. wenn ich das Haus von meiner Stieftochter käuflich erwerbe (Variante 2), dann fällt gar keine Steuer an. Ist das richtig so? 2) Was ist steuerlich günstiger für uns - Nießbrauch für die erste Ehefrau oder Leibrente? 2a) Ist Leibrente absetzbar für uns und -wenn ja- als was?

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu 1) Es ist richtig, dass bei käuflichen Erwerb bei einer Rückübertragung keine Schenkungsteuer anfällt.

zu 2) Nießbrauch oder Leibrente für die erste Frau wirkt sich bei Ihnen nicht aus, so dass es steuerlich neutral für Sie ist, denn eine Absetzbarkeit kommt in beiden Fällen nicht in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner ergänzenden Beantwortung? Ansonsten bitte ich Sie, meine Beratung zu bewerten, damit die Vergütung für mich freigeschaltet werden kann.

Vielen Dank

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.