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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 975
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Hallo, ich habe mir 2017 ein Auto für 20.000€ gekauft von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe mir im April 2017 ein Auto für 20.000€ gekauft von Privat. Dieses benutze Ich zu 100% als Firmenfahrzeug mit entsprechenden Fahrtenbuch. Nun habe ich allerdings vor im April ein neues Auto zu kaufen und daher soll das Fahrzeug verkauft werden.
Ist es effektiver erst eine Privatentnahme zu machen und es dann zu verkaufen? Wie lange würde das dauern und wieviel müsste ich für diese Privatentnahme als Gewinn buchen?
Muss ich wenn Ich es direkt weiterverkaufe an eine Privatperson oder Autohaus Umsatzsteuer ausweisen?
Ich selber werde als Kleinunternehmer geführt der auch Vorsteuerabzugsberechtigt ist

Sehr geehrter Kunde,

gerne beatworte ich ihre Frage wie folgt:

Ob Sie das Fahrzeug erst privat entnehmen oder aus direkt aus dem Aktivvermögen ihres Unternehmens verkaufen macht ertragsteuerlich keinen Unterschied, da in beiden Fällen die stille Reserve, die sich als Unterschiedsbetrag zwischen den Buchwert des Pkw nach Abschreibung und dem aktuellen Verkehrswert des Pkw ergibt, durch ihren Betrieb als außerordentlicher Ertrag versteuert werden muss.

Da Sie als Kleinstunternehmer zur Umsatzsteuer optiert haben, fällt unabhängig davon, ob Sie den Pkw an privat oder an ein Autohaus verkaufen, auf diesen Verkauf Umsatzsteuer an, sofern Sie den Pkw direkt aus ihrem Betrieb verkaufen.

Sollten Sie den Pkw vorher privat entnehmen, so fällt auf diese Privatentnahme ebenfalls Umsatzsteuer an. Wenn Sie diesen anschließend privat weiterverkaufen, so fällt auf diesen Umsatz keine weitere Umsatzsteuer an, wobei es dabei keine Rolle spielt, ob dieser Umsatz an privat oder an das Autohaus ausgeführt wird.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie das wünschen sollten.

Zuletzt darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo,
Könnten sie mir dann abschließen für das genannte Beispiel die Rechnung sagen? Also Beispielsweise 20.000 am 1.4.2017 gekauft und am 15.4.2018 verkauft für 10.000€ inkl Umsatzsteuer? Auf 2 Jahre wurde das Auto beim Finanzamt angeben zum Abschreiben. Wieviel müsste Ich dann also als Gewinn angeben? Die kompletten 10.000 - Umsatzsteuer?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Bzw. muss Ich beim Privatverkauf und beim Kauf des neuen Autos im Autohaus etwas besonderes angeben auch damit Ich die Umsatzsteuer wieder erhalte? Ich habe kein Firmennamen sondern es läuft als Freiberufler und meinen eigenen Namen mehr nicht

Sehr geehrter Kunde,

auf ihre Nachfrage antworte ich gerne wie folgt:

Ein neu angeschaffter Pkw kann steuerlich linear abgeschrieben werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese beträgt bei einem neu angeschafften Pkw sechs Jahre. Die jährliche Abschreibung beträgt in ihrem Beispiel daher jährlich bei einem Kaufpreis von € 20.000,- (inklusive Umsatzsteuer), € 16.806,- (Nettoanschaffungskosten Pkw) geteilt durch 6 = € 2.801,-. Der Pkw hat in ihrem Beispielfall einen Restbuchwert von € 14.004,- am 15.04.2018 . Wenn Sie den Pkw für € 10.000,- (inklusive Umsatzsteuer) verkaufen am 15.04.2018 , ergäbe sich für diesen ein Nettoverkaufspreis (ohne Umsatzsteuer) in Höhe von € 8.043,- und damit ein eine Veräußerungsverlust in Höhe € 5.961,-aus diesem Verkauf. Unabhängig davon müsste Sie dem Käufer als Unternehmer Umsatzsteuer berechnen in Höhe von € 8043,- x 19 % = € 1.528,-. Diese durch Sie an das Autohaus in ihrer Verkaufsrechnung angegebene Umsatzsteuer müssen Sie an das Finanzamt abführen. Ein Recht zum Vorsteuerabzug haben Sie hier nicht, da dieses Recht nur für Anschaffung für ihr Unternehmen von anderen Unternehmern gilt und nicht bei der Veräußerungen eigenem Betriebsvermögens. Außerdem Sie verkaufen en Pkw in ihrem Namen (erscheint in ihrer Verkaufsrechnung an das Autohaus), da Sie ihrer freiberuflichen Tätigkeit unter diesem Namen nachgehen.

Die Rechnung unter ihrem Namen für den Pkw müsste daher durch Sie wie folgt ausgestellt werden:

Pkw Marke, Fahrgestellnummer u.s.w.:

Nettoverkaufspreis: € 8.043,-

zzgl. 19 % Umsatzsteuer: € 1.528,-

Gesamtbetrag: € 9.571,-

Mit freundlichen Grüßen

K.Severin

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Kunde,

auf ihre Nachfrage antworte ich gerne wie folgt:

Ein neu angeschaffter Pkw kann steuerlich linear abgeschrieben werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese beträgt bei einem neu angeschafften Pkw sechs Jahre. Die jährliche Abschreibung beträgt in ihrem Beispiel daher bei einem Kaufpreis von € 20.000,- (inklusive Umsatzsteuer), € 16.806,- (Nettoanschaffungskosten Pkw) geteilt durch 6 = € 2.801,-. Der Pkw hat deshalb in ihrem Beispielfall einen Restbuchwert von € 14.004,- am 15.04.2018 . Wenn Sie den Pkw für € 10.000,- (inklusive Umsatzsteuer) verkaufen am 15.04.2018, ergäbe sich für diesen ein Nettoverkaufspreis (ohne Umsatzsteuer) in Höhe von € 8.043,- und somit ein eine Veräußerungsverlust in Höhe € 5.961,-aus diesem Verkauf. Unabhängig davon müssten Sie dem Käufer als Unternehmer Umsatzsteuer berechnen in Höhe von € 8043,- x 19 % = € 1.528,-. Diese durch Sie an das Autohaus in ihrer Verkaufsrechnung angegebene Umsatzsteuer müssen Sie an das Finanzamt abführen. Ein Recht zum Vorsteuerabzug haben Sie hier nicht, da dieses Recht nur für Anschaffung für ihr Unternehmen von anderen Unternehmern gilt und nicht bei der Veräußerungen eigenem Betriebsvermögens. Außerdem Sie verkaufen en Pkw in ihrem Namen (erscheint in ihrer Verkaufsrechnung an das Autohaus), da Sie ihrer freiberuflichen Tätigkeit unter diesem Namen nachgehen.

Die Rechnung unter ihrem Namen für den Pkw müsste daher durch Sie wie folgt ausgestellt werden:

Pkw Marke, Fahrgestellnummer u.s.w.:

Nettoverkaufspreis: € 8.043,-

zzgl. 19 % Umsatzsteuer: € 1.528,-

Gesamtbetrag: € 9.571,-

Mit freundlichen Grüßen

K.Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das Bedeutet also da Ich hier Verlust gemacht hätte, hätte Ich in diesem Fall kein Gewinn zu verbuchen?
Bedeutet das dann wiederum sollte Ich den Wagen für mehr als den Restbuchwert (14.004) verkaufen z.b. für 16000€ exklusive Umsatzsteuer würde ich dann als Gewinn 1996€ angeben? Oder würde Ich dann als Gewinn 16.000€ angeben?Danach sind alle meine Fragen geklärt und Ich bedanke ***** ***** schon einmal für die Hilfe

Sehr geehrter Kunde,

auf ihre Nachfrage antworte ich gerne wie folgt:

Ein neu angeschaffter Pkw kann steuerlich linear abgeschrieben werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese beträgt bei einem neu angeschafften Pkw sechs Jahre. Die jährliche Abschreibung beträgt in ihrem Beispiel daher bei einem Kaufpreis von € 20.000,- (inklusive Umsatzsteuer), € 16.806,- (Nettoanschaffungskosten Pkw) geteilt durch 6 = € 2.801,-. Der Pkw hat deshalb in ihrem Beispielfall einen Restbuchwert von € 14.004,- am 15.04.2018 . Wenn Sie den Pkw für € 10.000,- (inklusive Umsatzsteuer) verkaufen am 15.04.2018, ergäbe sich für diesen ein Nettoverkaufspreis (ohne Umsatzsteuer) in Höhe von € 8.043,- und somit ein eine Veräußerungsverlust in Höhe € 5.961,-aus diesem Verkauf. Unabhängig davon müsste Sie dem Käufer als Unternehmer Umsatzsteuer berechnen in Höhe von € 8043,- x 19 % = € 1.528,-. Diese durch Sie an das Autohaus in ihrer Verkaufsrechnung angegebene Umsatzsteuer müssen Sie an das Finanzamt abführen. Ein Recht zum Vorsteuerabzug haben Sie hier nicht, da dieses Recht nur für Anschaffung für ihr Unternehmen von anderen Unternehmern gilt und nicht bei der Veräußerungen eigenem Betriebsvermögens. Außerdem Sie verkaufen en Pkw in ihrem Namen (erscheint in ihrer Verkaufsrechnung an das Autohaus), da Sie ihrer freiberuflichen Tätigkeit unter diesem Namen nachgehen.

Die Rechnung unter ihrem Namen für den Pkw müsste daher durch Sie wie folgt ausgestellt werden:

Pkw Marke, Fahrgestellnummer u.s.w.:

Nettoverkaufspreis: € 8.043,-

zzgl. 19 % Umsatzsteuer: € 1.528,-

Gesamtbetrag: € 9.571,-

Mit freundlichen Grüßen

K.Severin

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Kunde,

richtig, in ihrem Beispiel hätten Sie keinen Gewinn, sondern einen Verlust (wie oben von mir dargestellt), zu verbuchen.

Sollten Sie den Pkw zu einem höheren Preis verkaufen als dem Restbuchwert, würden Sie einen Gewinn so wie in ihrer Beispielrechnung richtig berechnet, erzielen.

Bitte entschuldigen Sie, dass meine zweite Antwort versehentlich zwei Mal gepostet wurde.

Mit freundlichen Grüßen

K.Severin

Rehtsanwalt

K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.